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22. Staudenradlertour

Leider regnete es schon beim Start beim Cafe Straßer
  22. Staudenradlertour musste abgebrochen werden
Es hat leider etwas länger gedauert bis unser Schriftführer den Tourenbericht geschrieben hat. Aber jetzt ist es endlich soweit, der bericht ist ferig und liest wie folgt:

Pech hatten wir heuer mit unserem Ausflugswetter.Wir das waren Norbert Straßer,Gottfried Biber,Reinhold Demmel,Jörg Lehmann,Hans Schorer,Anton Singer, Georg Sirch, Werner Straßer,Peter Wagner und Georg Weber.
Reiner Müller konnte aus gesundheitlichen Gründen (Knie OP) nicht teilnehmen.Ebenso Werner Heinzl.
Auch unser Organisator der diesjährigen Tour,Jörg Lehmann, mußte kurzfristig auf die Teilnahme mit dem Fahrrad verzichten.Stattdessen begleitete er uns mit dem eigenen Auto, was sich bei dem schlechten Wetter als sehr vorteilhaft erwies.
Schon Tage vor Beginn der Tour regnete es für die Jahreszeit überdurchschnittlich lange und viel.Entgegen den Prognosen des Hundertjährigen Kalenders, der sonnig und warm vorhersagte,nahm die Regenperiode kein Ende.
Donnerstag 13.05.2010: Bei alljährlichen Treffpunkt "Cafe Straßer" versammelten wir uns bereits in der Küche, da es draußen kühl und leicht regnerisch war.
Die Fahrt mit dem Zug von Geesertshausen nach Ingolstadt verlief diesmal reibungslos.Kein Wunder denn der Ansturm an Vatertagsausflüglern mit Fahrrädern hielt sich in Grenzen.
In Ingolstadt angekommen machten wir uns sodann auf den Weg Richtung Kösching. Der Regen und Wind nahm immer mehr zu.
Der Schambachtalbahnradweg, eine ehemalige Bahnlinie wäre ein idealer Radwanderweg, aber natürlich nur bei einigermaßen vernünftigem Wetter.
Die Tour war hervorragend von unserem Jörg Lehmann vorbereitet.Er gab sich auch reichlich Mühe uns trotz des nasskalten Regenwetters bei Laune zu halten. Wir konnten unser Gepäck (Satteltaschen) , wenn gewollt, bei ihm im Auto abgeben und er war stets an den Tagesetappen present.
Wie schlecht das Wetter war zeigte sich auch daran, daß uns erst nach ca. 1,5 Std. die ersten Radler, auf dem sonst sicher gut frequentierten Radweg entgegen kamen.
Von der Landschaft entlang des Radweges im schönen Altmühltal sahen wir an diesem Tag nicht sehr viel. Wir waren zu sehr mit dem Zurücklegen der Wegstrecke bei regnerisch-windigem Wetter beschäftigt.
Vorbei an den Orten Kösching, Oberdolling und Allmannstein ging es nach Riedenburg. Wir passierten auch das Schlossgut Hexenagger, das durch seinen alljählich stattfindenden Weihnachtsmarkt über die Grenzen des Altmühltales hinaus bekannt ist.
Endlich in Riedenburg angekommen, machten wir im Biergarten"Fuchsstadl" unsere Mittagspause. Trotz Regenkleidung waren wir teilweise bis auf die Haut durchnässt. Im Gebäude der "Bierarena" gab es nur Fußbodenheizung, sodaß wir unsere Kleidung nicht an Heizkörpern trocknen konnten.
Der Aufbruch nach der 1,5 stündigen Pause viel schwer.
Der Regen lies am Nachmittag nach und so erreichten wir vorbei Essing Kehlheim.
Wir bestiegen dort das Schiff nach Weltenburg. Die Schiffahrt durch den Donaudurchbruch ist landschaftlich sehr interessant und lohnt sich auch bei schlechem Wetter.
In Weltenburg bezogen wir umgehend unser Quartier in der Klostergaststädte. Leider war auch hier die Heizung bereits ausser Betrieb, sodaß wir keine Möglichkeit hatten unsere nasse Kleidung über Nacht zu trocknen. Beim gemütlichen Zusammensein konnten wir das Fußballrelegationsspiel zur 1. Bundesliga zwischen dem FCA und dem 1.FC Nürnberg im Fernsehen mitverfolgen. Leider ging das Spiel aus Sicht der Augsburger mit 0:1 verloren.
Freitag 14.05.2010: Als es in der Frühe wieder zu regnen begann, entschlossen wir uns mehrheitlich die Tour abzubrechen. Wir besichtigten noch die Klosteranlage in Weltenburg und machten uns zügig auf den Weg nach Abendsberg. Vorbei an den Spargelfeldern und einem kurzen Halt zum Einkauf auf einem Spargelhof, erreichten wir gegen Mittag die Stadt mit dem
Hundertwasserturm, Abendsberg.
In der Weißbierbrauerei Kuchlbaur "stärkten" wir uns nochmals vor der Zugrückfahrt.Das Wetter besserte sich zwar leicht und es regnete am Vormittag nicht mehr. Die Temeraturen waren aber immer noch am Boden, sodaß unser Entschluß nach Hause zu fahren zu keiner größeren Diskussion führte. Dies war der erste Tourenabbruch in unserer 22 jährigen Vereinsgeschichte.
Zu Hause angekommen wunderten sich unsere Frauen über die plötzliche und vorzeitige Rückkehr.
Beim Tourenausklang in der Garage unseres Präsidenten Norbert Straßer wurde bereits angedacht, den ausgefallenen Radlertag im kommenden Jahr bei einer viellecht größeren oder weiter entfernten Tour dran zu hängen.
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