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Südafrika – Grand Tour National Parcs (Teil 1)

Kapstadt
  Am 21.Mai 2006 machte ich mich zusammen mit meinem Mann auf, um das andere Ende der Welt zu besichtigen.
Wir flogen von München direkt mit LTU ca. 11 Stunden nach Kapstadt.
Nachdem wir die Zollkontrollen und das Gepäckband passiert hatten, hieß uns ein sehr netter Herr von Welcom-Tourism und DERTOUR willkommen. Er überreichte uns ein Päckchen mit Reiseführer und diverses Kartenmaterial. Danach übernahmen wir den Mietwagen und fuhren los Richtung Kapstadt City.

Die erste Schwierigkeit, bei einer Mietwagen Tour in Südafrika, ist der Linksverkehr. Aber nach ein paar Tagen hat man es ganz gut raus in welcher Richtung man in den Kreisverkehr fährt.
Kapstadt wird auch häufig als die Mutterstadt Afrikas am Westlichen Kap bezeichnet und für viele wohl eine der schönsten Regionen der Welt. Das Zentrum von Kapstadt liegt in einem Amphitheater, gebildet von Lion´s Head und Devil´s Peak, links und rechts, und vom majestätisch thronenden 1.067m hohen Tafelberg. An einem klaren Tag kann der Berg aus 200 km Entfernung vom Meer aus gesehen werden. Die Stadt ist ein kulturelles Highlight, resultierend aus der Verschmelzung der Kulturen und Traditionen indonesischer, französischer, britischer und deutscher Siedler, afrikanischen Ureinwohner wie den Stämmen der Hottentots oder der Bantu aus dem Norden. Die imposanten, wunderschönen weißen Sandstrände säumen die Küste der Kap-Halbinsel.
Kapstadt bietet eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist z. B. Robben Island. Die Insel liegt in der Table Bay, ca. 11 km von Kapstadt entfernt. Aan diesem Ort verbrachte Nelson Mandela 18 Jahre seines Lebens in Gefangenschaft. Heute ist die Insel ein Museum und Naturschutzgebiet und wurde 1999 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Ein weites Highlight ist die berühmte Victoria & Alfred Waterfront. Rund um die alten Hafenbecken breitet sich die Waterfront aus. Das restaurierte Werftviertel ist das Ergebnis einer gelungenen Sanierung des einst heruntergekommenen Hafenviertels. Die historischen Gebäude sind restauriert oder wurden teilweise detailgetreu wiederaufgebaut. Während sich die Watterfront in Richtung Mouille und Sea Point weiter ausdehnt, kommen stets neue Hotels und Restaurants hinzu. Doch trotz aller Moderne ist der Waterfront ein Stück Geschichte geblieben. Noch immer laufen Fischerboote, Dampfer und Lotsenschiffe lautstark und dieselqualmend in den Hafen ein und erhalten somit das Hafen-Image dieser Touristenattraktion.

Am nächsten Tag fuhren wir entlang der Garden Route Richtung Swellendam. Die Stadt ist nach Kapstadt und Stellenbosch die drittälteste Stadt in Südafrika. Benannt wurde die Stadt nach dem damaligen Governeur Hendrik Swellengabel und dessen Frau Helena Ten Damme. Mitte des 19. Jh. begannen britische Siedler mit der Kolonialisierung der östlichen Districts und Swellendam entwickelte sich zu einer florierenden Stadt. Sie diente als beliebter Zwischenstopp auf den langen Reisen entlang der Küste. Auch wir nutzten diesen Stopp zur Übernachtung, bevor wir am Morgen Richtung Tsitsikamma National Park aufbrachen. Der Park liegt zwischen George und Port Elisabeth an der Küste. Hier erlebt man eine faszinierende Mischung üppiger Wäldern und der zerklüfteten Felswüste. Wir hatten sehr viel Glück und sahen am Morgen eine Gruppe von Delfinen.
Nach 2 Übernachtungen im Tsitsikamma National Park fuhren wir auf dem N2 Highway Richtung Addo National Park. Dieser Park liegt rund 72 km nordöstlich von Port Elizabeth. Er wurde 1931 zum National Park erklärt, als der Restbestand der Elefantenpopulation eine beängstigende Zahl von elf Exemplaren aufwies. Heute ist der Park die Heimat von über 350 Elefanten, 280 Cape Büffeln, des schwarzen Nashorns, eine Vielzahl von Antilopenarten sowie des einzigartigen Dung Beetle, zu deutsch Mistkäfer oder auch Pillendreher Käfer genannt, der fast ausschließlich im Addo Nationalpark zu finden ist.
Der Park verfügt über ein Restaurant, Swimmingpool und (sehr wichtig!) eine Tankstelle. Man kann Pirschfahrten, Buschwanderungen und Reitsafaris unternehmen. Er verfügt über eine Allrad-Route und man kann Wildbeobachtungen am Wasserloch durchführen.

Am 6. Tag fuhren wir über Cradock zum Mountain Zebra Nationalpark. Dieser liegt in einer wunderschönen Bergwelt, mit dramatischen Schluchten und pastellfarbenen Ebenen. Der Park ist das Zuhause von etwa 300 Bergzebras, deren einst bedrohte Population durch die Ernennung zum Nationalpark geschützt wurde und sich wieder erholen konnte. Neben den Cape Büffeln und dem schwarzen Nashorn findet man dort auch Gemsböcke, Gnus und Kuhantilopen. Das Camp ist ein idealer Ort für Ruhesuchende und Naturliebhaber. Man kann Pirschfahrten mit dem eigenen PKW unternehmen und je nach Saison an Wander- und Pferdetouren teilnehmen. Sie können aber auch einfach nur am Pool des Camps relaxen und die wunderschöne Landschaft genießen.
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