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Gersthofer Gymnastinnen räumen ab: vier Mal Platz 1 und drei Mal Platz 2 beim Helga-Feneberg-Pokal und Nibelungen-Cup

Vivienne Wehner, Anastasia Fuchs, Anna Lena Schmid und Emely Stöffelmeir (von links) behaupteten sich im internationalen Teilnehmerfeld
Leistungssport zu betreiben bedeutet in der Regel viel Disziplin, Fleiß und Ausdauer. Dass sich das alles lohnen und man dafür zu gegebener Zeit die Früchte ernten kann, haben wieder einmal die Gersthofer Gymnastinnen der Rhythmischen Sportgymnastik beim Helga-Feneberg-Pokal in Obertraubling und beim Nibelungen-Cup in Worms bewiesen. Mit vier ersten, drei zweiten und weiteren vorderen Platzierungen vertraten sie ihren Heimatverein wieder einmal mit Bravour und behaupteten sich gegen die starke Konkurrenz quer durch alle Altersklassen.
Beim Helga-Feneberg-Pokal, der jedes Jahr zu Ehren der verstorbenen Abteilungsleiterin in Obertraubling ausgerichtet wird, gingen acht Gymnastinnen des TSV Gersthofen an den Start. Traditionell als „alte Hasen“ ließen es sich Mariagrazia Chirulli und Irina Golubkova nicht nehmen, bei diesem Wettkampf ihren aktuellen Leistungsstand abzurufen. Traditionell gab es auch in diesem Jahr wieder ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ zwischen den beiden. Beide zeigten mit Schwierigkeiten gespickte Übungen, aber auch Patzer. Wo Irina in ihrer Keulenübung einen kleinen Verlust hinnehmen musste, war dies bei Mariagrazia und ihrer Ballübung der Fall, wodurch bis zur letzten Wertung nicht sicher war, wer denn nun das Rennen gemacht hat. Am Ende landete Mariagrazia Chirulli haarscharf vor Irina Golubkova im Jahrgang 2003 auf dem ersten Platz.
Bei Sophia Wagner hingegen lief es an diesem Tag wie geschmiert. Sie turnte zwei sichere Übungen und riss sowohl Kampfrichter als auch Zuschauer mit ihrer Leistung und ihrer fetzigen Musik mit, was ihr letztendlich den ersten Platz im Jahrgang 2005 bescherte.
Auch Alina Ostrowsky überzeugte im Jahrgang 2006 die Kampfrichter mit ihren neuen Übungen. Obwohl sie in ihrer Reifenübung ein paar Fehler hinnehmen musste, bewies sie Nerven und glänzte mit ihrer Ballübung, sodass sie sich als Siegerin ihres Jahrgangs feiern durfte.
Für Isabelle Köhnlein und Veronika Ketterer war es der erste internationale Wettkampf überhaupt und so mussten beide sehr mit ihren Nerven kämpfen. Trotz allem schlugen sie sich souverän und am Ende eines anstrengenden Wettkampftages konnten sich beide über den guten achten Platz in ihrer Altersklasse freuen. Ebenfalls im Jahrgang 2010 ging Anastasia Fuchs an den Start. Leider absolvierte sie diesen Wettkampf nicht so sicher wie gewohnt, konnte aber dennoch einen sehr guten zweiten Platz erreichen.
Größte Überraschung sowohl in Obertraubling als auch innerhalb des internationalen Teilnehmerfelds in Worms war wohl Anna Lena Schmid, die sich als Jüngste im Jahrgang 2012 behaupten musste. Dabei zeigte sie nicht nur starke Nerven sondern auch saubere und nahezu fehlerfreie Übungen und wurde beim Helga-Feneberg-Pokal mit dem sensationellen ersten und beim Nibelungen-Cup mit dem zweiten Platz belohnt. Ihre Vereinskolleginnen Anastasia Fuchs und Emely Stöffelmeir wurden in Worms Vierte und Vivienne Wehner Sechste.
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