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Favorit fast gestürzt

Die Turnierleitung hatte alles im Griff

Nur mit Mühe konnte der TSV Gersthofen die Hauptrunde zur Fußball-Hallenlandkreismeisterschaft in Meitingen überstehen. Gegen Herbertshofen verloren - gegen Westendorf glücklich gewonnen.

Auch heuer fand in der Meitinger Ballspielhalle wieder die Hauptrunde zur Fußball-Landkreismeisterschaft statt. Den 450 Zuschauer, in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle, wurden dabei wieder interessante und spannende Partien geboten.

In der Gruppe A fand der BSC Heretsried sowohl gegen den TSV Gersthofen (1:3) als auch den TSV Herbertshofen (0:4) seine Meister. Im Spiel um den Gruppensieg bezwangen anschließend die Herbertshofer durch eine tolle Mannschaftsleistung den TOP-Favouriten aus Gersthofen mit 2:1.

Der heimische TSV Meitingen traf in der Gruppe B auf den VfL Westendorf und den SV Nordendorf. Wurde der SV Nordendorf noch relativ klar mit 4:2 Toren bezwungen, so taten sich die Schwarz-Weißen gegen die Westendorfer doch deutlich schwerer. Absolut verdient erreichten die Westendorfer ein 1:1 gegen die favorisierten Lechtaler. Der SV Nordendorf wurde anschließend durch den Kreisklassisten sogar mit 6:2 bezwungen.

Wollte in den Gruppenspielen noch nicht so richtige Stimmung aufkommen, so kochten bereits im ersten Halbfinale die Emotionen über. Im Nachbarschaftsderby zwischen dem TSV Meitingen und dem TSV Herbertshofen gingen die Schwarzweißen durch Florian Steppich mit 1:0 in Führung. Dieser Vorsprung wurde jedoch durch den neuen Herbertshofener Spielertrainer Markus Heindl kurz danach egalisiert. Eine kraftvolle Einzelleistung des Meitingers Marvin Osman, der den Ball in den linken Winkel des Herbertshofener Gehäuses hämmerte, brachte die erneute Führung für die Hausherrn. Die Partie wurde nun hektischer und die Fouls häuften sich. Als Ulrich Haid und Denis Buja auf 4:1 für die Heimmannschaft erhöhten, brachen in der Halle alle Dämme. In der allgemeinen Hektik sahen kurz darauf zwei Herbertshofener die Rote Karte. Nun hatten die Schwarz-Weißen leichtes Spiel diese Führung über die Zeit zu bringen.
Im zweiten Halbfinale verteidigte der VfL Westendorf gegen den drei Klassen höher spielenden TSV Gersthofen tapfer ein 2:2-Unentschieden und hätten durchaus das Parkett auch als Sieger verlassen können. Jedoch schafften die Gersthofer zehn Sekunden vor Spielende den etwas schmeichelhaften 3:2-Siegtreffer.

Vor dem Endspiel zwischen dem TSV Meitingen und dem TSV Gersthofen begeisterte dann die Turnabteilung des TSV Meitingen die Zuschauer. Die Streetdance-Gruppe um Robby Kühn, die Meitinger Turnmäuse von Petra Mayr und die Cheerleader-Gruppe von Manuela Möckl brachten die Stimmung vor dem Finale auf den Siedepunkt.

Leider schafften es die „jungen Wilden“ anschließend nicht, diese Stimmung in Tore umzusetzen. Zuviel Respekt und mehrere unglückliche Abspielfehler brachten die Meitinger um den Lohn ihrer Arbeit, so dass sich letztlich doch der Turnierfavorit mit 4:1 durchsetzen konnte.
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