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Beste Aussichten beim größten Ausbilder

Thomas Winterer (links); Ausbilder für Chemikanten und Rudolf Neugebauer (rechts), zuständig für Chemielaboranten
 
Arbeitsplatz der zukünftigen Chemikanten

Ausbildungsmöglichkeiten im Industriepark Gersthofen

Über 100 Jahre Erfahrung, ca. 1.500 Mitarbeiter, davon 140 Azubis und das Ganze auf einer Fläche von 35 Hektar, verteilt auf zehn Unternehmen – Das bietet der Industriepark Gersthofen.

Alle Azubis im Industriepark haben einen Ausbildungsvertrag mit der IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH) und werden im Auftrag der verschiedenen, dort ansässigen Firmen ausgebildet.
Das klingt gut, aber manch einer stellt sich jetzt vielleicht die Frage wie viele Auszubildende dort überhaupt eingestellt werden. Das variiert in den einzelnen Bereichen; bei den Chemikanten beispielsweise sind es momentan 21 Auszubildende. Welche Ausbildungsberufe werden angeboten? Der Industriepark bietet die Ausbildung zum/zur Chemikant/in, Chemielaborant/in, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Industriemechaniker/in, Industriekaufmann/-frau, Koch/Köchin, Fachkraft für Lagerlogistik sowie Fachkraft für Schutz und Sicherheit an. Was auch interessant zu wissen ist: Ein Auszubildender im ersten Lehrjahr verdient derzeit etwas über 700 €. Wie sieht es mit Berufsschule während der Ausbildung aus? Industriekaufleute haben wöchentlich Unterricht in Neusäß, Auszubildende technischer Berufe haben meist Blockunterricht in der Berufsschule Augsburg. Und welche Arbeitszeiten haben die jeweiligen Berufsbilder? Chemikanten arbeiten von 06:45 bis 15:45 Uhr (nach der Ausbildung meist im Drei-Schicht-System; also Frühschicht von 6:00-14:00 Uhr, Spätschicht von 14:00-22:00 Uhr und Nachtschicht von 22:00-6:00 Uhr). Chemielaboranten hingegen arbeiten in der Ausbildung von 07:30 bis 16:15 Uhr. Wer sich besonders für die Richtung des Chemielaboranten interessiert, findet es vielleicht auch wichtig zu wissen, dass es in diesem Beruf zwei Hauptrichtungen nach der Ausbildung gibt: Zum einen die Analyse von bestehenden Produkten, zum anderen die Forschung in neue Verbindungen für neue Produkte. Und wie lange dauert die Ausbildung zum Chemielaboranten? An sich dreieinhalb Jahre, Gymnasiasten können auf drei Jahre verkürzen und Schüler, die sehr gute Noten in der Berufsschule haben, können sogar auf zweieinhalb Jahre verkürzen.

Die Ausbildung im Industriepark Gersthofen als der größte Ausbilder im Landkreis Augsburg ist also sehr gut. Aber nun stellt sich die Frage: Wie bewirbt man sich erfolgreich bei der IGS? Der Bewerbung sollten ein Anschreiben, ein Lebenslauf in tabellarischer Form, Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse sowie weitere Zeugnisse egal welcher Art beiliegen. Auch die Bescheinigung über ein absolviertes Schülerpraktikum ist wichtig und kann dem Ausbildungsbetrieb bei der Auswahl der Lehrlinge helfen. Im Übrigen bevorzugt die IGS die schriftliche Bewerbung. Nach der erfolgreichen Bewerbung werden die in Frage kommenden Auszubildenden zum Einstellungstest eingeladen. Bei diesem werden neben Grammatik, Rechnen, Geometrie und abstraktem Denkvermögen je nach Fachrichtung auch noch Kenntnisse in Naturwissenschaften bzw. Allgemeinwissen abgefragt. Der Bewerber erfährt direkt nach der Auswertung des Tests noch am gleichen Tag im Rahmen des anschließenden Vorstellungsgespräches sein Ergebnis und seine Chancen auf einen Ausbildungsvertrag.

Weitere Informationen zur Ausbildung bei IGS gibt es auf der Homepage www.industriepark-gersthofen.de, in Facebook oder auf YouTube.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 07.04.2012
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