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Neujahrsempfang von W.I.R. übertrifft alle Erwartungen

Die Mitglieder der Wählervereinigung W.I.R. zusammen mit Landrat Martin Sailer (dritter von links)
 
Landrat Martin Sailer bei seiner Rede zum Thema „Bildungslandkreis Augsburg unter besonderer Betrachtung der Gersthofer Belange“
Dass es ein interessantes und harmonisches politisches Beisammensein werden würde, darüber war sich die Wählervereinigung „W.I.R. - Wahl Initiative Richtungswechsel“ aufgrund des großen Erfolges im Vorjahr sicher. Dass aber der diesjährige Neujahrsempfang im Pfarrzentrum Oscar Romero alle Erwartungen übertreffen würde, überraschte und erfreute die Gersthofer Fraktion gleichermaßen. Denn ihrer Einladung zu dieser ersten politischen Veranstaltung in diesem Jahr folgten etwa 120 Mitglieder, politisch interessierte Mitbürger sowie ausgewählte Personen aus Politik und Wirtschaft darunter Landrat Martin Sailer, Kollegen des Kreisrates sowie des Gersthofer Stadtrates und Vertreter des Jugend- und Seniorenbeirates.
Neben interessanten politischen Gesprächen bei Speis und Trank sowie musikalischer Unterhaltung durch das bayrisch-böhmische Blasmusikensemble „Schwob´n Deifi“ aus Gersthofen stand vor allem die Rede von Landrat Martin Sailer zum Thema „Bildungslandkreis Augsburg unter besonderer Betrachtung der Gersthofer Belange“ im Mittelpunkt. Dabei informierte Martin Sailer nicht nur über die Bildungspolitik im Landkreis von 2008 bis heute, in dem er dabei anschaulich Fakten und Hintergründe zu Sanierung und Neubau von Schulen in Königsbrunn, Diedorf und Neusäß erläuterte, sondern ging auch speziell auf die Stadt Gersthofen und dessen Bedürfnisse und Anforderungen ein. Sowohl zum Neubau der Gersthofer Mittelschule als auch zu den vielen Überlegungen bezüglich des Paul-Klee-Gymnasiums und der für Martin Sailer einzig richtigen Entscheidung zum Neubau auf dem Gersthofer Festplatz wurde den Gästen durch den Landrat ein Einblick in die Hintergründe sowie den aktuellen Stand gewährt. Auch auf das wichtigste Gersthofer Anliegen im Bildungsbereich, nämlich dem Wunsch nach einer Realschule ging Sailer ein und stellte klar, dass diese rechtliche Entscheidung einzig und allein beim Freistaat Bayern liegt und die Überlegungen dazu im Moment an den fehlenden Schülerzahlen scheitern. Sollte sich dies ändern, könnte es hierbei eine Wendung geben. „Die Tür ist also noch nicht dauerhaft zu“, betonte Martin Sailer abschließend.
Auch Fraktionsvorsitzender Georg Brem ließ es sich nicht nehmen, richtete einige Worte an die Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über die Arbeit der zweitstärksten Fraktion im Stadtrat. Dass die Wählervereinigung W.I.R. erfolgreich, vorausschauend und richtungsweisend ist, zeigt unter anderem das Thema Straßenausbaubeiträge. Bereits im Jahre 2015 standen die Fraktionsmitglieder um Georg Brem mit dem Antrag auf Abschaffung alleine auf weiter Flur – heute werden sie darin bestätigt, denn aktuell sollen diese Straßenausbaubeiträge nach Meinung der CSU und der Freien Wähler im Landtag für ganz Bayern abgeschafft werden. Das Geheimrezept für diesen Erfolg liegt laut Georg Brem auf der Hand: „Oberstes Entscheidungsprinzip in unserer Fraktion ist der gesunde Menschenverstand.“ Das zusammen mit einem gesunden Mix aus selbständigen Unternehmern, Arbeitnehmern, erfahrenen Stadtratsmitgliedern sowie die Liebe zur Heimat machen dieses Konzept perfekt.
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