Anzeige

CSU Stadtratsfraktion stellt Haushaltsanträge für 2019

Die Gersthofer CSU Stadtratsfraktion hat bei Bürgermeister Wörle ihre Haushaltsanträge für das Jahr 2019 eingereicht. Diese sollen aufgearbeitet und dann den jeweils zuständigen Gremien zur Abstimmung vorgelegt werden, so Fraktionsvorsitzender Max Poppe.

Anträge zur Haushaltsplanberatung 2019

1. Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes

Neben den bereits beschlossenen Erschließungsgebieten sollen auch alle anderen Bereiche im Gersthofer Stadtgebiet in den nächsten Jahren mit moderner FTTB (fiber-to-the-building) Glasfasertechnik ausgestattet werden. Hierzu soll in 2019 ein Masterplan inklusive möglicher Betriebsmodelle sowie ein Umsetzungskonzept in Abstimmung mit anstehenden Straßenbautätigkeiten erarbeitet werden. Über die kommenden Jahre soll für die Planung und den Aufbau ein entsprechender Betrag im Haushalt eingestellt werden sowie bei Bedarf entsprechendes Fachpersonal für das Sachgebiet Tiefbau geworben werden.

2. Zuschauertribüne in der Turnhalle der Mittelschule


In der Mittelschulturnhalle war ursprünglich eine große Zuschauertribüne angedacht, jedoch hat man diese während der Detailplanung wieder verworfen. Dennoch wurde der Platz zwischen Wand und Spielfeld-Außenlinie hierfür beibehalten. Wir fordern die Bauverwaltung auf, entsprechende Untersuchungen anzustoßen, wie im Nachgang eine Tribüne an dieser Stelle installiert werden kann.

3. Finanzierung einer Zuschauertribüne in der neuen Gymnasiumturnhalle

Auch die geplante Dreifachturnhalle des neuen Gymnasiums soll mit einer modernen Zuschauertribüne ausgestattet werden. Mit dem Landkreis als Sachaufwandsträger ist hierzu eine Vereinbarung zu treffen, die Kosten für Planung und Umsetzung sollen durch die Stadt übernommen werden.

4. Priorisierung Goetheschule

Der Schulstandort Goetheschule muss aus unserer Sicht auf der Prioritätenliste der Bauverwaltung ganz nach vorne gezogen werden. Seit vielen Jahren werden Instandhaltungsmaßnahmen aufgeschoben und dringliche Modernisierungen beim Brandschutz, der IT-Infrastruktur etc. nur notdürftig gelöst. Die Schule wird auch in Zukunft benötigt, wir fordern deshalb, die Planungen für einen Neubau schnellstmöglich in Angriff zu nehmen.

5. Präventionsprogramme an der Mittelschule

In mehreren Gesprächen mit der Leitung der Mittelschule sowie der Polizei mussten wir erfahren, dass es zunehmende Schwierigkeiten mit einzelnen Jugendlichen sowie Gruppen gibt, welche sich zu teils gewaltbereiten Gangs zusammenschließen. Um dieser Situation zu begegnen sehen wir es als dringend notwendig an, professionelle Präventionsprogramme aufzulegen und projektbezogen freiberufliche Streetworker einzusetzen. Hierfür soll ein entsprechendes Budget bereitgestellt werden.

6. Optimierung der Verkehrskreuzung Augsburg-Nord

Aufgrund des immensen Verkehrsaufkommens im Ballungsgebiet Augsburg mit täglichen Staus u.a. auf der B17 kommt es während der Stoßzeiten auch an der Verkehrskreuzung Augsburg-Nord zu erheblichen Rückstaus. Dies führt dazu, dass die Gersthofer Buslinien aus dem Takt geraten und die Fahrgäste häufig mit teils massiven Verspätungen zu kämpfen haben. Die GVG hat hierzu einen Lösungsvorschlag ausgearbeitet, um die Situation im Kreuzungsbereich baulich zu entschärfen. Die Bauverwaltung soll diesen intern prüfen und im Anschluss Kontakt mit der Stadt Augsburg aufnehmen. Entstehende Kosten für Planung und Umsetzung sind durch die Stadt Gersthofen zu tragen.

7. Ausweitung der Buslinien im Stadtgebiet Gersthofen

Einige große Wohngebiete im Stadtgebiet sind aus unserer Sicht zu weit von den Gersthofer Buslinien entfernt. Dies führt dazu, dass oft auf das eigene Auto zurückgegriffen wird anstatt den ÖPNV zu nutzen. Für einen ausreichend großen Versuchszeitraum sollen deshalb zusätzliche Linienangebote geschaffen werden, um den Abstand „Haustür-Bushaltestelle“ deutlich zu verringern und so mehr Bürger von den Angeboten zu überzeugen. Bei positivem Verlauf sollen diese Linien in das Standardangebot der GVG aufgenommen werden.

8. Kostenloser Schwimmunterricht


Im Jahr 2016 sind in Deutschland 537 Menschen ertrunken, so viele wie seit 10 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig wurden mehr als tausend Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Laut DLRG Studie können fast 60% aller Kinder nicht richtig schwimmen. Die Stadt Gersthofen soll deshalb kostenlose Angebote schaffen, so dass alle Kinder während der Schulferien das sichere Schwimmen erlernen können.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.