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Wenn Pop auf Barock trifft

Stadtkapelle Gersthofen in der Klosterkirche Holzen (Foto: Stephan Schaller)
 
Freude über das beeindruckende Konzert: Komponist und Arrangeur Siegmund Goldhammer, Gernot Keller, Dr. Rainer Schaller (Foto: Stephan Schaller)

Stimmungsvolles Kirchenkonzert der Stadtkapelle mit  der Sing- und Musikschule Gersthofen in Kloster Holzen

Am Sonntag, 20. Januar 2019 gastierten die Stadtkapelle Gersthofen, der Erwachsenenchor der Sing- und Musikschule Gersthofen und das Vokalensemble „Cloudberries“ in der voll besetzten Klosterkirche Holzen. Das abwechslungsreiche Programm stand unter dem Motto „Trauer, Trost und Zuversicht“. Die Konzertbesucher erlebten ein beeindruckendes Konzert mit Musik aus verschiedenen Epochen bis hin zu modernen Popsongs in einem prachtvollen barocken Kirchenambiente.
Die Moderation des Konzerts übernahm der 1. Vorsitzende der Stadtkapelle Gersthofen Dr. Rainer Schaller.
Die Stadtkapelle Gersthofen unter der souveränen Leitung ihres Dirigenten Markus Meyr-Lischka eröffnete das Konzert klangvoll mit „Trumpet Tune and Air“ von Henry Purcell.
Mit dem flehenden Ruf „Teure Heimat, wann seh` ich dich wieder“ – dem berühmten Gefangenenchor aus Guiseppe Verdis Oper „Nabucco“ - zog der Erwachsenenchor der Sing- und Musikschule Gersthofen (Leitung Susi und Robert Kraus) dezent begleitet vom Orchester die Zuhörer in seinen Bann. Den tragischen Inhalt der Ballade „Scarborough Fair“ malte die Stadtkapelle in düsteren Klangfarben aus und erzeugt so eine mystische Stimmung im Gotteshaus. "Mountain Wind" ist ein kleines, aber feines Konzertstück. Der Vortrag der Stadtkapelle erzeugte auch damit wieder eine berührende Atmosphäre mit großer emotionaler Wirkung.

Arrangeur kommt zur Premiere

Höhepunkt des Konzerts war zweifelsohne die Uraufführung des neuen Arrangements des Titels „When Cold in the Air“ im Beisein des bekannten Komponisten und Arrangeurs Siegmund Goldhammer, der extra aus Berlin angereist war. Das Stadtkapellen-Mitglied Gernot Keller hatte ihn beauftragt, das traditionelle irische Klagelied „Limerick Lamentation“ für Blasorchester und Gesang zu bearbeiten. Das gefühlvolle Solo auf dem Sopran-Saxofon spielte Carina Polster. Als Gesangsolisten überzeugten Alexandra Rehberger und Angie Hackenberg.

Popsongs in Barockkirche

Auch der vielfach ausgezeichnete Popsong „You Raise Me Up“ (Du ermutigst mich) ist von der irischen Volksmusik inspiriert. Der Stadtkapelle und dem Vokaltrio „Cloudberries“ gelang es auf beeindruckende Weise Trost, Mut und Zuversicht in stimmungsvolle, zu Herzen gehende Klänge umzusetzen. Das gilt auch für die von den „Cloudberries“ mit glasklaren Stimmen vorgetragene Pop-Ballade „Only Hope“.
Zusammen mit dem Erwachsenenchor ging es mit „Can You Feel the Love Tonight“ (aus “König der Löwen”) von Elton John emotional weiter.
Das Konzert endete in fröhlicher Stimmung mit dem Spiritual „Oh, Dem Golden Slippers.“ Mit dem religiös geprägten, aber in Melodie und Rhythmus heiteren Zulu-Song „Siya hamba“ als Zugabe wurden die Zuhörer von Chor und Orchester musikalisch noch nach Südafrika entführt.
Gemeinsam spielten und sangen alle Mitwirkende zusammen mit den Konzertbesuchern das Lied „Großer Gott wir loben dich“.
 
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 02.03.2019
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