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Was war los 2010 bei uns im Kolpingkindergarten? – Der etwas andere Jahresrückblick.

Spielerisches Erlernen der Buchstaben durchs "Würzburger Trainingsprogramm".
 
...zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache.
 
Sprachförderung für deutsch- und nicht deutschsprachige Kinder.
Gersthofen: Kolpingkindergarten | Die Vorschulkinder Tobias, Niklas, Leonie und Aylin blicken auf das letzte Kindergartenjahr zurück.

Ganz am Anfang des Jahres starten die Vorschulkinder mit dem Würzburger Trainingsprogramm. Das Programm, welches einer Lese- und Rechtschreibschwäche vorbeugen soll, erstreckt sich über 20 Wochen, täglich 15 Minuten spielerische Übungen. „Was lernen die Vorschulkinder beim Würzburger?" frägt die Erzieherin. "Die lernen, wie man richtig zuhört."sagt Tobias. "Und die Buchstaben, wie die ausschauen, wie man die schreibt und welche Wörter damit anfangen."ergänzt Leonie. "...außerdem macht man da so Reimspiele, die sind super und machen Spass." Im Februar wird es bunt. Jedes Jahr am Rußigen Freitag steigt in jeder Gruppe eine große Faschingsparty. „Fasching! An was erinnert ihr euch?“ Aylin: „Es könnte immer Fasching sein, weil Schminken und Verkleiden macht so viel Spass.“ Die anderen klatschen in die Hände und freuen sich zustimmend: „Ja, bei uns machen wir immer voll coole Spiele und machen Party mit Krapfen, Süßigkeiten und Hot Dogs.“sagt Tobi. Niklas hingegen fällt ein, dass nicht nur an einem Tag Fasching ist: „Wir dürfen schon ganz lang vor der Party verkleidet kommen und wir werden dann auch immer in der Gruppe geschminkt…was immer wir wollen. Ich war schon mal Pirat und Roboter und Werwolf und…“ Er hört nicht mehr auf aufzuzählen. Doch da fällt Tobi noch was ein: „Und jedes Jahr kommt die Puppenbühne (Richter) und dann schauen wir uns immer ein lustiges Theaterstück an.“ „Ja“ sagt Leonie, „meistens spielt der Kasperl da eine Geschichte vor.“ Im März hat uns der kürzlich verstobene Pater Roland aus unserem Patenkindergarten in Südafrika besucht: „Kennt ihr den Pater Roland noch? Könnt ihr euch noch daran erinnern, als er uns besucht hat?“ „Jaaa, der ist voll cool, nur schade, dass er jetzt gestorben ist.“ „Der hat uns immer Fotos von den Kindern in Südafrika gezeigt, die haben nämlich nicht so viel Spielsachen wie wir. Das ist schon traurig.“sagt Tobi. Aylin weiß: „Wenn der immer da war, hat er mit uns Spiele und Tänze gemacht, das war immer lustig.“ Sie lacht. „Und wir haben ihm auch immer was vorgesungen oder was anderes gemacht.“entgegnet Leonie. Ostern wurde dieses Jahr sehr früh gefeiert. Ende März war es soweit: „Feiert ihr Ostern im Kindergarten?“neugieriges fragen der Erzieherin. „Klar“ sagt Niklas, „jedes Jahr basteln wir verschiedene Osternester und dann muss halt auch der Osterhase auch kommen.“ „Die suchen wir dann immer im Garten. Da rennen dann alle immer durcheinander und jeder sucht eines.“sagt Aylin. „Und das Märchenzelt hat euch doch auch zum 1.Mal besucht, oder?“ „Stimmt, das war auch ganz toll,“ sagt Leonie, „da haben wir Lagerfeuer gemacht und Geschichten angehört.“ Tobi weiß noch, dass Stockbrot gebacken wurde, dass sehr lecker war. Im April fand wie jedes Jahr der Papa-Kind-Tag statt. „Ich habe meinen Opa mitgebracht.“sagt Leonie. „Mein Papa hatte leider keine Zeit.“sagt Aylin. Und Niklas lacht: „Wir haben mit dem Papa Fussabdrücke gemacht und danach haben wir sie wieder gewaschen. Der Papa hat das Erinnerungsbild und das Foto im Büro hängen.“ Am Internationalen-Kinderfesttag in der TSV-Turnhalle hat die Kolpingkita auch teilgenommen. „Da haben wir „Meine Tante aus Antalya“ gesungen. Man war da viel los.“ Anfang Mai fand der Mama-Verwöhnabend statt. Jede Gruppe verwöhnt die fleißigen Mamas auf ihre Art und Weise. Für die einen gabs leckeres Buffet und eine Traumreise, für die anderen eine Massage und wieder andere Mamas wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Ausflüge fanden im Zeitraum Mai/Juni auch viele statt. Während die eine Gruppe das Sealife in München besuchte, fuhren andere in den botanischen Garten, machten Waldtage oder einen Besuch auf dem Bauernhof. Im Mai gings dann los mit Schultüten basteln: „Boah, da gabs Coole zur Auswahl: die Raupe Nimmersatt, eine mit ´ner Fee und eine mit einem Marsmensch…“sagt Tobias. Leonie fügt hinzu: „Eine mit ´ner Katze und die andere weiß ich nicht mehr. Hoffentlich gibt’s nächstes Jahr die Prinzessinnenschultüte, die will ich nämlich.“ Die Kids dürfen jedes Jahr selbst eine Schultüte aussuchen und diese in der jeweiligen Gruppe basteln. Da es dann schon in den Endspurt für die Schulanfänger geht, findet im Zeitraum Juni/Juli die Vorschulkindübernachtung im Kindergarten, sowie der Vorschulkindausflug statt. Dieser ging dieses Jahr ins „Walderlebniszentrum Ziegelwies“. Auf einem Naturpfad können die Kinder Wald und Fluss spielerisch erkunden. Das war eine Gaudi für Jung und Alt. Ende Juli heisst es dann Abschied nehmen. Mit einem Sommerfest feiert man den Kindergartenabschluss, sowie die Verabschiedung der Vorschulkinder. „Ich vermisse schon meine Freunde,“sagt Tobi, „aber nächstes Jahr sehe ich dann alle wieder in der Schule. Bruno und Koray und alle!“ Er freut sich. Im September gings dann wieder los. Alte Kinder sowie Neue finden sich wieder ein und dieses Jahr startete zum 1. Mal eine Mischgruppe, die sowohl Kindergartenkinder, als auch Krippenkinder ab 2,5 Jahren aufnahm. Die Kleinen haben sich sehr schnell eingelebt und integriert, die Großen übernehmen Verantwortung und sind mehr Vorbild als je zuvor! Bis heute findet ein gutes Zusammenspiel zwischen Gross und Klein statt. Für die Kleinen findet ein Eingewöhnungsprojekt statt. In Kleingruppen erkunden sie den Kindergarten, die Räume, das Personal und lernen die andern Kinder kennen. Frau Kratzsch, die Leitung der Einrichtung übernimmt jedes Jahr die Vorschulkinder zum Matheprojekt „König Plus und Rabe Minus“. Spielerisch lernen die Kinder einmal in der Woche die Zahlen nach und nach kennen. Aylin: „Bei uns kommt Frau Kratzsch immer freitags. Sie hat dann immer den Zauberer dabei und ganz viel Stifte.“ „Wir haben schon die Zahlen 0, 1, 2 und 3 gelernt.“sagt Niklas. „Das ist wie Schule und macht voll Spass.“sagt Leonie. Ab November findet im Haus jeden Mittwoch gruppenübergreifende Angebote statt. Die Kinder können sich im Morgenkreis für eine Bastel-, Musik-, Koch- oder Backangebot, für Fingerspitzenland oder Märchenwelt entscheiden. Diese diversen Angebote werden von verschiedenen Kolleginnen in der Einrichtung durchgeführt, d. h. die Kinder entscheiden sich für 1,5 Stunden eventuell die Stammgruppe zu verlassen und an einem Angebot in einer andern Gruppe teilzunehmen. Die Angebot sind freiwillig und kein Zwang. Unter der Woche ist für alle die Bewegungsbaustelle in der Turnhalle unter Aufsicht einer Kollegin zugänglich. Am 11. November war Martinstag. „Vor kurzem war St. Martin,“sagt die Erzieherin, „erinnert ihr euch?“ Jede Gruppe feiert für sich: „Wir haben die St. Martinslegende nachgespielt und gesungen.“ „Danach sind wir zum Umzug auf die Straße und durchs Altenheim. Die alten Leute haben sich voll gefreut, als wir gesungen haben. Und dann gabs noch Würstle mit Punsch. Mmh lecker.“sagt Aylin. „Und in der Früh war nochmal das Märchenzelt da. Da haben wir auch die Geschichte vom heiligen Martin gehört.“ Für die Vorschulkinder fand im November der Erste-Hilfe-Kurs statt. Dieser wird von den Maltäsern gegen einen Unkostenbeitrag angboten und zieht sich über 5x 1,5 Stunden. „Ich weiß jetzt wie man verbindet, wenn man richtig blutet.“ „Und ich weiß, was man sagen muss, wenn man den Notruf wählt.“sagt Tobi. Zum Abschluss dürfen die Kinder einen Krankenwagen in Augenschein nehmen. Im Dezember angekommen: Jeden Freitag findet in der Turnhalle ab 8.30 Uhr das Adventssingen mit Kindern, Eltern, Großeltern und Freunden statt. Dies ist sehr gut besucht und findet großes Gefallen. Am 6. Dezember kam dann auch der Nikolaus. „Vor dem hab ich Angst,“sagt Aylin „obwohl der eigentlich ganz lieb war. Gott sei dank, war mein Papa ja dabei.“ Während der Adventszeit besucht jede Gruppe einmal das Paul-Gerhardt-Haus gegenüber zum Adventssingen. Die Kinder sind dort sehr willkommen und gern gesehen. Für Alt und Jung ist es immer ein schönes Beisammen sein. Und so neigt sich auch 2010 im Kolpingkindergarten zu Ende.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 23.12.2010
1 Kommentar
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Ali Kocaman aus Donauwörth | 14.12.2010 | 12:09  
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