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Musikalische Klänge vom Feinsten

Die Bläser der Sing- und Musikschule glänzten mit musikalisch vorwärtstreibender Kraft und enormer Spielstärke.
 
Die Bläser der Sing- und Musikschule glänzten mit musikalisch vorwärtstreibender Kraft und enormer Spielstärke.
Gersthofen: Sing- und Musikschule |

Der Musikschule gelingt ein niveauvoller Auftakt ins Jubiläumsjahr. Dabei beleuchtet sie schwungvoll das Leben Wolfgang Amadeus Mozarts. Zwei komplett gegensätzliche Teile bot das Jubiläumskonzert der Sing- und Musikschule Gersthofen. Der erste Durchgang präsentierte einmal mehr das Können und die Leistungen der einzelnen Schüler und Ensembles. Der zweite Teil entführte das Publikum in die Zeit der Wiener Klassik. Hier zeigte die Musikschule ein auf hohes Niveau angesiedeltes Singspiel über das umtriebige Leben des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart.

Bereits im Vorfeld des Konzert zum 50-jährigen Jubiläum der Musikschule und zum 70-jährigen Bestehen des Trägervereins Gersthofer Spatzen versprach Musikschulleiter Robert Kraus ein spannungsreiches Erlebnis. Er hatte nicht zu viel versprochen. Gleich zum Auftakt demonstrierten die jungen Talente der Musikalischen Früherziehung, der Franziskusschule, der Musik-erleben- und Ballettgruppe sowie die Violinchen und der Kinderchor - unterstützt vom Seniorenensemble - bei Titeln wie „Pippi Langstrumpf“ und „Brüderchen komm“ ihre musikalische und tänzerische Vielfalt.
Viel Schwung brachte das Nachwuchsorchester Sunny Mood mit „Seven Nation Army“ auf die Bühne. Auch das Gitarrenensemble überzeugte. Es stellte „Rock You“ und „Six Teens“ vor. Die Saitenmusikgruppe servierte „Asino“ und „The Lion Sleeps Tonight“, beide Nummern in einer leisen Version.
Ganz im Gegensatz dazu trumpfte die Big Band und der Erwachsenenchor mit „You’ve Got A Friend In Me“ auf. Hier knallten Bläser spannungsvoll und mit viel Elan über die Rampe. In nichts nach standen die beiden Vokalformationen Delicious und Cloudberries. Mit ausdrucksstarken Stimmen, begleitend von einer spielfreudigen Band, boten sie „Fix You“ und „I’m Gonna Be 500 Miles“. Viel Beifall heimsten in diesem Zusammenhang die parallel dazu aufgeführten faszinierenden Ballettchoreografien von Angelika und Dariusz Szwarc ein.
Souverän durchs Programm führte Vorsitzender Armin Gaurieder. Er war es auch, der mit Robert Kraus eine besondere Ehrung vornahm. Die Musikschule verlieh den von der Kreissparkasse gestifteten Joseph-Anton-Vöst-Musikpreis an Max Joseph Kiendl. Er war von 1967 bis 1973 musikalischer Leiter der Gersthofer Spatzen. Die Auszeichnung erhielt er für sein Engagement und seine Verdienste um die Bildungseinrichtung.

Musikschule verzaubert mit Mozart

Nach der Pause sorgte das von der Musikschule wochenlang einstudierte Singspiel „Wolfgang Amadeus Mozarts Leben“ für begeisterten Beifall. Dabei stellten das Musikschulorchester unter Stefanie Saule und Christian Schmerder, der Erwachsenchor und das Ballett mit viel Sensibilität und zugleich Eindringlichkeit das wechselhafte Leben des Komponisten in Szene. Dabei stachen Sprecher Rainer Lechner und beispielsweise beim Zauberflöten-Potpourri die Solisten Selina Hobora (Papageno), Nicola Wagner (Königin der Nacht), Werner Neidel-Friedrich (Sarastro) mit eindrucksvollen Leistungen hervor.
Die Akteure - alle aufwendig in Kostüme und Perücken gekleidet - verwandelten die Bühne in ein buntes Kaleidoskop. Einmal fanden sich die Zuhörer in einem Tanz- und Konzertsaal, dann in einem schillernden Maskenball. Abgerundet wurde das Singspiel mit Falcos Kult-Hit „Rock Me Amadeus“, überzeugend gesungen von Valentin Rogg und Nicole Kalinowski.  
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