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Jubiläums-Weihnachtskonzert der Sängerrunde der Gersthofer NaturFreunde

Für die Sängerrunde der Gersthofer NaturFreunde war es heuer das 20. Mal, dass sie in der Kapelle der Hessingklinik in Göggingen ihr feierliches eihnachtkonzert gab. Dirigent Norbert Kraus, der dieses Jahr im Oktober auch seit 20 Jahren die Leitung des aktuell 13 Mann starken Männerchors innehat, hatte dafür 14 besonders feierliche weihnachtliche Weisen ausgesucht. So gab es echte Volks- und traditionelle Männerchormusik á Capella vom Feinsten, überwiegend im 4-stimmigen Satz, zu hören.
Die Einstimmung übernahm diesmal die „Deuringer Stubenmusik“ in der Besetzung Gitarre, Zither, Geige und Akkordeon unter Leitung von Peter Meier mit dem Stück „Aller Frieden dieser Erde“. Dem schloss sich der Chor mit „Winternächt´ges Schweigen“ an. Souverän führte ab dann Sänger Wolfgang Guth durch das über 1-stündige Programm und stimmte das Publikum im mit ca. 140 Personen mehr als vollbesetzten Gotteshaus mit dem Inhalt der Lieder auf Weihnachten ein.
Schon mit dem ersten („Still ist die Nacht“) von vier Liedern des ersten Konzertteils versetzte die Sängerrunde die gebannt lauschenden Zuhörer mit sehr gefühlvoller Intonation in die „heimelige staade Zeit“. Die Stubenmusik tat dem im Anschluss mit drei sehr getragenen Instrumentalstücken gleich.
Der mittlere Teil des Konzerts beinhaltet bei der Sängerrunde immer ganz außerge-wöhnliche Stücke, wo heuer neben dem „Vater unser“ von Hanne Haller und dem schwungvoll und authentisch gesungenen Spiritual „Ev´ry time I feel the spirit“ die altrussische Klosterlegende „Die 12 Räuber“ (stimmgewaltiger Solist: Udo Flüshöh) vorgetragen wurde. Gerade bei diesen Liedern sprühten die Sänger vor Freude am Gesang und zeigten ihr Können bei Harmonien, Dynamik und Aussprache ganz besonders.
Nahtlos und harmonisch fügten sich drei weitere Instrumentalstücke (wie „Barbara-Menuett“) der von Peter Meier wunderbar eingestellten Stubenmusik an. Die Beloh-nung für die vier Instrumentalisten war verdienter Applaus vom angetanen Publikum, das ja bis dahin zugunsten der feierlichen Stimmung komplett aufs Klatschen verzichtet hatte.
Bei den letzten vier Chorsätzen, bei denen das so gern gehörte „Trommellied“ natür-lich nicht fehlen durfte, war es noch andächtiger als zuvor schon in der Kirche, und mit „Friede der Nacht“ von Ludwig van Beethoven, ausdrucksstark dargeboten von der Sängerrunde, erhielt das gelungene Konzert den denkbar feierlichsten Ab-schluss.
Dass sich das Publikum, bevor es von Moderator Wolfgang Guth mit besten Wün-schen in die Weihnachtszeit entlassen wurde, mit herzlichem und lang anhaltendem Applaus noch eine Zugabe erklatschte, gereichte den Sängern zur Ehre. Sie bedankten sich auf ihre Art - mit dem von ihnen auf ihre unvergleichliche Art gesungenen Andachtsjodler, der in einem wunderbar zarten Piano-pianissimo ausklang.
Ein Teil der eingenommenen Spenden geht vereinbarungsgemäß an die Organisation „HUMEDICA“.
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