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Ein stimmungsvoller Abend - Weihnachtskonzert beim Musikzentrum Gersthofen

  Gersthofen: Rot Kreuz Haus |

Andächtig, mitreißend, schön, rockig, virtuos – und das alles in zwei Stunden!

Am 15.12.2019 fand im Rot-Kreuz-Haus in Gersthofen wieder das alljährliche Weihnachtskonzert des Musikzentrums Gersthofen statt. Dabei entführten die kleinen und großen Künstler die Zuschauer auf eine Stimmungsreise durch die Weihnachtszeit.

Los ging es mit „Mary´s Boychild“, gespielt von Patrick Sturm auf dem Keyboard, sodass alle schon mal einen Hauch von Weihnachten spüren konnten. Dabei durften natürlich auch „Fröhliche Weihnacht überall“, „Leise rieselt der Schnee“ oder „Oh Tannenbaum“ nicht fehlen.

Aber Weihnachtslieder müssen nicht immer andächtig sein! Das zeigten uns zum Beispiel Nikolas Kegelin, der auf dem Saxophon ein fetziges „Rentier Rudolf“ zum Besten gab, oder auch Niklas Klein, der zusammen mit seinem Lehrer Nick Herrman ein „Jingle Bells“ als Ukulelen-Duett performte. Genauso mitreißend war der „Jingle Bell Rock“, den Koray Dalyanoglou mit einer überzeugenden Stimme sang. Doch singen wollten nicht nur die Künstler auf der Bühne: Während ein schwungvolles „In der Weihnachtsbäckerei“ vom Klavier erklang, stimmte eine kleine Zuschauerin aus dem Publikum kurzerhand textsicher mit ein – man muss ja schließlich zeigen, was man im Kindergarten alles Tolles lernt!

Kontrastprogramm boten dagegen einige klassische Stücke, wie der „Canon“ von Johann Pachelbel, gespielt am Klavier von Carolin Friedl, „Flower Dance“, dem Hai Dang sich annahm, und ein zum Träumen schönes Menuett von Ferdinando Carulli, das Paul Bartsch wundervoll von seiner Gitarre zauberte.

„Wie machen die das nur?“ – Das fragten sich die Zuschauer bei den Zwillingen Titouane und Bruno Urli, die, jeder einzeln, das Publikum mit ihrer virtuosen Spielweise überraschten. Einmal gab es einen Ausflug zu Harry Potter – mit einem Wechsel aus geheimnisvollen Klängen und durch schnelle und geläufige Passagen übertragene Spannung fühlte man sich bei Bruno fast wie in einem Kinosaal. Auch Titouane blieb beim Thema Film: Mit einer ausgeklügelten Version von „He´s a Pirate“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ hielt er die Aufmerksamkeit bis zum letzten Ton aufrecht. Und dieser war, sagen wir mal, besonders. Oder kommt es etwa allzu oft vor, dass ein Pianist mit Gesicht zum Publikum und Rücken zum Klavier dennoch einen knalligen Schlusston hinlegt?
Tja, wie machen die das nur? – Die Antwort lautet wohl: Üben, üben, üben!

Davon konnte sich auch der Nikolaus ein Bild machen. Dieser stattete traditionsgemäß dem Schülerkonzert einen kleinen Besuch ab, um zu schauen, was die Schüler über das Jahr hinweg fleißig geübt haben. Da der Nikolaus wohl sonst sehr viele Weihnachtslieder hört, traten zur Begrüßung zwei Sängerinnen, Emily Schlums und Katharina Overkott, auf die Bühne, die ihm ein Medley aus verschiedenen modernen Popsong präsentierten. Natürlich durfte er danach auch ein Weihnachtslied hören, nämlich „Jingle Bells“ auf der Klarinette. Der Nikolaus konnte leider nicht bis zum Schluss bleiben, da noch viele weitere Kinder auf ihn warteten, aber selbstverständlich hat er für alle Schüler kleine Geschenktüten dabei gehabt. Diese bekamen die Kinder nach einem feierlichen „Stille Nacht“, das das Ende des Konzert einläutete.

„Tschüss, einen guten Nachhauseweg, fröhliche Weihnachten und auf ein neues Jahr voller Musik“, so verabschiedete Inhaberin Gabriele Deiser die Schüler und Eltern. Das nächste Weihnachtskonzert kommt bestimmt, und wir dürfen schon jetzt auf die Fortschritte der Schüler gespannt sein!
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 01.02.2020
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