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Süd-Vietnam

Süd-Vietnam
 
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Süd-Vietnam

Nach allem was wir bisher im Nord- und Mittelteil von Vietnam erlebten und sahen, waren wir gespannt was uns denn im Südteil
des Landes noch alles erwartet und ob es auch hier einige „Highlights“ gab.

Kaum am Flughafen dieser sehr großen Stadt Saigon (7 Millionen Einwohner) eingetroffen, unternahmen wir einen Abstecher nach Cu-Chi . Hier wird einem der Schrecken des Krieges voll bewusst.
Die Flucht- und Angriffstunnels, die uns hier gezeigt wurden, sind so schmal das wir gutgenährten „Touris“ enorme Probleme beim Durchsteigen in gebückter Haltung, bei nur ca. 50m Tunnellänge hatten. Von diesen Tunnels gab es ein weitverzweigtes Netz, das die Nordvietnamesen zum lautlosen Angriff „guerilliamässig“ auf die Amerikaner nützten.
Wir konnten auch noch einfache Waffen, gut getarnte Fallen und einen Film über den gut funktionierenden Nachschub- und Angriffsystem anschauen, was letztendlich dazu führte, dass auch ein Gegner wie die USA zur Aufgabe gezwungen werden
konnte. Heute ist es sogar so, dass die Amerikaner wieder als ins Land kommen um sich hier diese Ausstellung anzuschauen und
zu Ihrem Vergnügen an den Schießstand gehen und mit Gewehren und Panzerfäusten ein bisschen Krieg spielen können.
Jetzt ging es ab in eine der modernsten Metropolen Asiens, nämlich noch Ho – Chi – Minh – Stadt (Saigon). Trotz der 7 Millionen Einwohner erlebte man hier kein Verkehrschaos, dank breiterer Straßen und geordneten Verkehrsverhältnissen. So fahren z.B. Mopeds, Rikschas, Rad – und Motorrad Fahrer rechts, der Rest (Autos, LKWs und Busse usw.) auf der 2. ten Spur und man hält an der Ampel auch wenn kein Polizist in der Nähe ist.
Inmitten riesiger Hochhäuser und Superhotels; vergleichbar mit Singapur; mit sehr großen Einkaufszentren (Paradies für Frauen) befand sich; wie auf einer Verkehrsinsel, die Kirche „ Notre Dame“, der Sitz des Bischofs von Vietnam.
Gleich gegenüber befand das schönste und größte Postamt Vietnams, das im „Kolonialstil“ mit Kuppelbauweise innen ausgeführt ist.
Gegenüber des Einganges hängt; inmitten der Kuppelausführung; ein Riesenportrait von „Onkel Ho“ (Ho Chi Minh). Noch einen Tick eindrucksvoller ist das Rathaus; erbaut 1901 -1908; im selben Stil mit Stuck Ornamenten und schlanken Türmchen. Bei Nacht; angeleuchtet; sieht das Ganze wie ein schönes Schloss aus. Heute ist das Rathaus das sogenannte „Volkskommmitte Haus“.
Natürlich sind wir zwei auch im „Rex“ – das älteste und nobelste – mit Goldkrone verzierte Hotel gewesen. Wir ließen das Flair der Hotels ein bisschen auf uns wirken und zudem genossen wir den Ausblick von der Dachterrasse. Der „Gag“ hier oben waren grüne Elefantenfiguren in Lebensgröße, die sich zwischen den Sitzen befanden.
Absolutes Highlight war dann am Abend der Besuch der „Saigon Bar“ die sich im 9. ten Stock des Caravelle Hotels befand. Wir hatten das Glück außen an der Balustrade einen Sitzplatz zu bekommen, wobei man im Zentrum der Stadt sitzend, die ganzen schönen Gebäude (Rathaus, Ben – Than - Market, Rex Hotel usw.) beleuchtet vor bzw. unter sich hatte und zudem das Treiben in der Stadt verfolgen konnte.
Natürlich haben wir auch den Ben – Than – Markt, mit dem sehr schönem markanten Uhrenturm, in welchem man auch einheimische Spezialitäten essen kann, besucht.

Apropos Märkte und Markthallen:
In allen größeren Städten waren „sie“ anzutreffen, wobei die Markthalle in Hanoi der „absolute Knaller“ war, denn hier sind die Einheimischen gleich mit dem Roller in die Halle gefahren und haben eingekauft. Was es hier an Düften, Gewürzen, Gemüse gab übertraf meine kühnsten Erwartungen. Fisch, Fleisch aller Art gab es von gefliesten Tischen und Böden zu erwerben, alles wirklich sehr reinlich hier. Zudem gab es hier neben Nüssen auch getrocknete Fische, teilweise mir völlig unbekannte Sorten, die hier angeboten wurden. In Hanoi hätten wir „Touris“ ohne Führung nicht mehr aus der Markthalle gefunden, so verwinkelt und verwirrend waren die Einkaufsgassen in der „Dong-Xuan-Markthalle.
Natürlich gab es auch eine große Auswahl an günstiger Bekleidung, wobei hier der Ben-Than-Market in Saigon die größere und bessere Auswahl hatte und man fand hier; wenn man einen Hauptweg gefunden hatte; auch ohne Führung wieder ins Freie.
Bei soviel Superlativen seitens „Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon), darf natürlich die Erwähnung einiger sehr schöner Tempel nicht fehlen. So besichtigten wir die Pagode des Jadekaisers mit riesigen Figuren und waren in der Thien-Hau-Pagode, wo wiederum riesige Räucherspiralen zu sehen waren. Die Figuren, die Altäre alles war; im Innern der Tempel, wunderbar hergerichtet und strahlte in seinem Glanz. Zudem kam die Ruhe im Innern der Pagode. Von außen war es meist nicht ersichtlich, das die Pagoden so groß und wunderschön sind.
Zum Abschluss in Saigon speisten wir dann noch einmal sehr vornehm, im Hotel Majestic, das sehr schön am Fluss lag.
Leider trennte sich jetzt unsere Truppe, da es in verschiedene Richtungen zum Relaxen ging. 2 Paare hatten noch nicht genug von der Rundfahrt und flogen zu einer weiteren Erkundung, weiter nach „Ankor Wat“.
Von nun an war Ausruhen angesagt und wir begaben uns auf unseren letzten „Trip“ nach Phan Thiet, direkt am Meer. Nach reichlich Fahrzeit, ca. 4 Stunden, mit dem Bus hatten wir unser „Paradiesplätzchen“ erreicht. Bungalow 20m vom Meer entfernt mit großer Terrasse und weiteren Liegen nur 10m vom Meer entfernt, extra zum Sonnen, die uns unser Boy bei Bedarf herrichtete.
Überhaupt, das Personal und auch die Leute des Landes waren mehr als freundlich und sehr zurückhaltend.
Zudem hatten wir das Frühstück im Haupthaus direkt über dem Meer, eine sehr schöne Hotelanlage mit den duftenden „Franschi-Pani-Bäumen, schönen Palmen, blühende Sträucher ,Obstbäume, sehr viel gepflegtes „Grün“ und einen großen Spa- Bereich. Für uns, da wir 7 Tage im Hotel waren, gab es gratis eine sehr wohltuende Ganzkörpermassage, die fast eine Stunde dauerte.
Waren die Hotels auf der Rundreise schon „TOP“, hier wurde noch eine Schippe draufgelegt, so z.B. Dusche unter freiem Himmel, Palmen gesäumte Wand und die Armaturen mit „ deutscher Grohe-Technik“, Riesenbadezimmer (hochmodern eingerichtet), Top-Sanitäranlagen und Betten mit Baldachin „Fliegenstore“.
Zudem gab es nur Paddel -, Segelboote und Surfbretter, so blieb man vom Lärm und Gestank der Jet-Skifahrer verschont. Das Meer hatte auch zum Schnorcheln was zu bieten, da eine Seite des Strandes mit Felsbrocken durchsetzt war. Auf der anderen Seite nur Sand und sehr schönes Wasser zum Schwimmen bei ca. 30 ° Wassertemperatur.
Bei soviel Ruhe in der 2. Woche wurde dann doch noch ein Halbtagesausflug unternommen, nämlich zur Halbinsel „Mui Ne“. Hier wurden von uns Sanddünen erklommen; die höchsten und größten außerhalb der Sahara; Lotosblüten und der gleichnamige See besichtigt und wir begaben uns in das „rostrote“ Karstgebirge. Zum Abschluss des Halbtagsausfluges ging es noch zum Märchenfluss, den wir bei 3-6 m Breite und 5-15 cm Tiefe 3 km durchwateten. Hier konnten wir Bergsilhouetten in den verschiedensten Farben auf der linken Seite bewundern und auf der rechten Seite Reste von Urwald und Gestrüpp. Am Schönsten war es am Umkehrpunkt, wo es noch 3 sehr schöne Wasserfälle zu bewundern gab.
Nach dieser wirklichen Strapaze war wieder totales relaxen angesagt, bevor der Heimreisetrubel begann.
Hier in Phan Thiet war Ruhe Trumpf, für einkaufswütige „Touris“ ist Hoi An, für das Nachtleben ist dagegen Saigon der angesagteste Ort. In unserem Ort konnte man sowohl gepflegt als auch sehr günstig und gut zum Essen gehen und einige kleinere Souvenirläden waren auch vorhanden, die man mit dem Taxi, 20 000 Dong = 1€ für 5 km, schnell erreichen konnte. In die Stadt selbst fuhren wir mit dem Bus, was wiederum ein nettes Erlebnis, und für umgerechnet 14 Cent für 10 km sehr günstig, war. Auch dort konnte man einen Hafen mit netten bunten Fischerbooten bestaunen und im einzigen größeren Kaufhaus shoppen gehen.
Trotz einer 8-tägigen Rundfahrt und einem Halbtagesausflug nach Mui Ne fehlten uns einige Höhepunkte, so z.B. die trockene Ha-Long-Bucht, die Bergvölker und das Mekong-Delta. Aber bei so viel tollen Eindrücken könnte ich mir schon vorstellen, die restlichen Sehenswürdigkeiten bei einem neuerlichen „Trip“ nach Vietnam mitzunehmen.
Ich bin ein richtiger Vietnam Fan geworden, bei soviel tollen Eindrücken, netten und zuvorkommenden Leuten im ganzen Land, den optimal vorgefundenen Sanitäranlagen und den einmaligen kulinarischen und landschaftlich sowie baulichen Eindrücken, die uns das Land bei der Rundfahrt bescherte. Nicht zu vergessen die schönen, korallensandigen und ruhigen Strände mit Superwassertemperatur und sauberstem Meerwasser. Schon allein wegen der Strände wurde es mich wieder hierher ziehen.
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