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Sinnesprojekt Teil 1 Reis

Reis zuerst fühlen
Am Dienstag führten wir einen neuen Impuls in der Gruppe ein. Wir gaben den Kindern eine Dose, in deren Deckel ein Schlitz ausgeschnitten war und dazu einige Karten, einlaminiertes Spielgeld und Plastikmünzen. Die Krippenkinder gingen sofort neugierig darauf zu und fingen an, die Karten bzw. die Münzen in die Dose zu stecken. Bei einigen Kindern klappte das reinstecken nicht auf Anhieb. Sie lernten jedoch durch Probieren und aus ihren eigenen Fehlern, dass die Karten z.B. nicht senkrecht zu dem Schlitz stehen können, da diese sonst nicht hineingehen. Bei diesem Angebot wurde die Auge-Hand-Koordination geschult, sowie die visuelle Wahrnehmung.
Wenn einige Dinge in den Dosen waren, fingen die Kinder an, diese zu schütteln. Dadurch wurde die akustische Wahrnehmung angesprochen.
Seit diesem Tag ist die „Kartendose“ ein Bestandteil des Gruppenraums.

Am Mittwoch bereiteten wir nach der Brotzeit im Gang einige Tische, verschiedene Behälter (Kannen, Schüsseln, Plastikteller und –tassen...) und andere Dinge (Plastikbesteck, Klopapierrollen, Spielküche mit Herd, Backofen, Waschbecken...) vor. Dazu stellten wir drei Schüsseln voll ungekochten Reis.
Die Kinder durften den Reis „erkunden“.

Nach einiger Zeit füllten wir gemeinsam den Reis in eine große, flache Wanne und zogen den Kindern die Socken aus. Wir sagte ihnen, dass sie, wenn sie wollen, im Reis laufen dürfen.

Toll was man mit ein wenig Reis alles erleben und lernen kann.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 03.06.2009 | 16:26  
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