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Rundreise im Vietnam

Der “DEN-NGOC-SON- Jadetempel“
 
Eine belebte Straße
 
Alltag auf den Straßen Vietnams
 
Obst wird mit Körben in „Balance“ durch die Stadt getragen

Sehr gespannt war ich nach dem „Einlesen verschiedener Reiseführer“ auf dieses Land Vietnam, so z.B. auf die Pagoden,
Tempel, Halong Bucht und natürlich auf das gesamte Land und die Leute.
Ich war etwas skeptisch, wegen der „Lästermäuler“ – mit Behauptungen wie – was kann denn dieses Land schon bieten und auch wegen der negativen Erfahrungen mit den „Sanitären Anlagen“ im asiatischen Raum, wie z.B. bei der Thailandrundreise.

Reibungslos, wie zumeist bei TUI ging es von Frankfurt nach Hanoi direkt in gut 10 Std. + 1 Std. Passkontrolle.
Dort wurden wir von einem sehr gut deutsch – sprechenden Fremdenführer - gelernt bei Erich im Osten – empfangen. Dies traf auch auf die Führer in Mittel- und Südvietnam zu.

Unsere Reisegruppe für die nächsten 8 Tage bestand aus 12 Leuten (6 Paare zwischen 34 und 68 Jahren), eine gute Mischung wie sich im Verlauf der Rundreise herausstellen sollte.

Morgens um 10 hatten wir bereits im Hotel eingecheckt, so hatten wir bis 14 Uhr Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Mit dem Stadtplan und einigen Hinweisen vom Reisebegleiter auch zum Verkehr wie z. B. „Man sollte über die Straße gehen oder stehen bleiben, niemals rückwärts gehen – es könnte Ihr Tod sein“, begaben wir uns auf den Weg – vorbei an der Altstadt- an den Hoan – Kiem – See.

Aber was dann hier in Hanoi an Mofas, Rikschas, Autos und Busse sowie „Uralt – Lastern“ kreuz und quer durch die Straßen fuhr, dies hatte ich noch nie erlebt.
Hunderte, ja Tausende dieser Mopeds fahren durch die Stadt und Ampeln beim Rechtsabbiegen kennen diese „Fahrer“ nur, wenn ein Polizist dasteht, das Ganze sehr chaotisch aber auch wider sehr interessant und unterhaltsam.
Am See besuchten wir den “DEN-NGOC-SON- Jadetempel der über eine sehr schön geschwungene Holzbrücke mitten im See zu erreichen war. Der Eintritt mit 3000 DONG/ Person (21 500 DONG = 1€), sehr günstig. Dieser Tempel bestach durch schöne Figuren, tolle Abbildungen, große Bonsai- Bäume und obwohl mitten in der Stadt durch die Ruhe, die hier herrschte. Dieser Tempel wurde einem General zu Ehren errichtet, der die Mongolen im 13- ten Jahrhundert besiegte.

Nachmittags war dann das Rikscha – Fahren durch die Altstadt angesagt. Vom Hotel ging es direkt in die Altstadtgassen, dies hatte einen besonderen Reiz; wobei nebenbei bemerkt; bei diesem Verkehrchaos möchte ich kein Rikschafahrer sein.
Es ging vorbei an tollen Geschäftsauslagen, die teilweise über den Fußweg hinweg bis an den Straßenrand gebaut waren, an Garküchen, sowie an frisch zubereitetem Süßgebäck das von den Leuten; die den ganzen Tag in der Hocke sitzen; angeboten wird. Frisches Obst und Gemüse wird auf Stangen mit Körben in „Balance“ durch die Stadt getragen, ja sogar ganze „mobile Garküchen“ werden so die die Stadt transportiert und als Sonnenschutz dient diesen Leuten der „Reisstrohhut“.
Weitere Höhepunkte im Norden waren am 2.ten Tag das Ho – Chi – Minh Mausoleum („Onkel Ho“ liegt dort einbalsamiert).
Wie in England stehen hier Hunderte von Leuten in Reih und Glied an und keiner drängelt sich vor. Anschließend wurde das
schlichte Haus von „Onkel Ho“ mit dem großen Park und der eindrucksvollen „Einsäulenpagode“ bewundert und zu guter Letzt wurde der Literaturtempel besichtigt, der zu Ehren von Konfuzius im Jahre 1070 errichtet wurde. Der 2. Tag klang mit der Weiterfahrt zur Ha - Long – Bucht aus.
Der 3. Tag begann der Fahrt auf einem großen Boot, wo nur wir „12“ drauf waren. Zuerst der Besuch der Tropfsteinhöhle mit
riesigen und hohen Höhlendomen, tollen Tropfsteinformationen und einer beeindruckenden Palette von verschiedenen Farben.
Diese Höhle wurde erst vor 15 Jahren, durch Zufall entdeckt.
Deutlich übertroffen; wenn nicht gar einer der absoluten Höhepunkte; wurde das Ganze von den „grünen Buckeln“, Felsen die wie ein Drachenrücken aus dem Wasser zu wachsen schienen, der „Ha – Long Bucht“. Dazu die Bootgemeinschaften“ in welchen die Familien auf dem Wasser wohnen, beides ein wunderbares Photomotiv.
Die Gründe hierfür; warum die Familien auf dem Wasser wohnen; sind zum einen das ganz normale Fischerdasein und zum anderen die sehr hohen Mieten und Grundstückspreise.
Mit diesen tollen Eindrücken und einem leckeren Essen an Bord, traten wir die Rückreise in unser Hotel nach Hanoi an.

Am nächsten Tag, mit dem Flug nach Da- Nang wurde die Mitte Vietnams angepeilt. Mit dem „neuen Reisebegleiter“
begannen wir unsere Tour mit dem Besuch des CHAM – Museums (Bao Tang Cham). Diese Epoche dauerte mehr als 1000 Jahre in Südvietnam. Das Gebäude war in mehrere Kulturräume eingeteilt, so z.B. in den Mi- Son Raum. In diesem waren eindrucksvolle hinduistische und buddhistische Elemente aus Stein zu sehen. Darstellungen vom Löwen, Elefanten und der Hindu – Göttin Shiva, sowie Buddha – Skulpturen und die Ur – Mutter der Cham.

Der nächste Höhepunkt erwartete uns in Hoi – An; Sie war früher eine große Hafenstadt; mit wunderbaren engen Straßen mit schönen alten Häusern mit geschwungenen Dächern. Das älteste Haus durften wir „12“ besichtigen.
Nun ging es weiter zur „JAPANISCHEN BRÜCKE“, die es allein schon Wert war diesen Ort anzufahren. Sie hat am westlichen
Ausgang 2 Hunde und am östlichen Ausgang 2 Affen links und rechts der überdachten Holzbrücke stehen, deshalb nimmt man an, das dieses Bauwerk in 2 Jahren aufgebaut wurde vom Jahr des Hundes bis zum Jahr des Affen. Sie verband früher das Japanische – mit dem chinesischen Viertel.
Danach kamen wir zum Seidenhaus. Hier wurde uns sehr anschaulich gezeigt, wie aus dem Seidenkokon ein Seidenfaden und daraus die Stoffe; mittels alten Webstühlen, entstehen. Hier konnte man sich auch vermessen lassen und sich einen Anzug bzw. ein Kostüm im Schnellverfahren; mittags bestellt – abends im Hotel zur Probe zugestellt; und dazu noch sehr günstig nähen lassen.
Von der Altstadt zur Versammlungshalle mit ebenfalls beeindruckenden Figuren, dazu die riesigen Räucher – Spiralen; sie glimmen 1 Monat lang; und toll verzierten Altären die es hier zu besichtigen gab ging es in den neueren Teil der Stadt.
Dort wurden wir in einem Spitzenhaus mit 4 ½ Sternen, im „ Hoi – An – Paziffic – Hotel“ einquartiert. Vom Hotel aus fuhr jede Stunde ein kostenloser Shuttle – Bus zum „Traumstrand“ hin und zurück. Zu allem Überfluss gab es nur 2 Reihen mit Liegen und die waren nur zu 20% belegt, dazu traumhafte Wellen und sehr sauberes Wasser mit „gemessenen 30 Grad“ Wassertemperatur, da unser “Ältester“ ein Thermometer dabei hatte und es genau wissen wollte.
Dieser Ort – Einkaufsparadies für Frauen, ein wenig belegter Superstrand mit Essgelegenheiten in Strandnähe und schönem Ambiente, Duschen, blitzsauberem warmem Meerwasser 30° und etwa 40° Lufttemperatur, tolles Hotel und eine wunderbare Altstadt zur Besichtigung, gehörte zu den absoluten Highlights dieser Rundreise.
Doch am nächsten Tag sagten wir der tollen Stadt wieder ade und fuhren über den Wolkenpass. Hier hatten wir das Glück, das wir die Schmalspurbahn sahen; die gerade vorbeifuhr; welche in dem „ Vierteiler“ im ZDF (Berlin – Saigon); gezeigt wurde.
Obwohl nur 1100 m hoch, schlängelte sich die Straße ewig hoch und das auf sehr engen Serpentinen. Dafür war die Aussicht grandios. Tolle Sandstrände; nicht urbanisiert, und sehr viel ursprüngliche Natur gab es zu Hauf zusehen.
Jetzt ging es zum Parfümfluss und der Fahrt auf einem sehr schön auszuschauenden großen Drachenboot. Auch hier „hausen“ ganze Familien auf den Booten, teilweise nur mit Wellblech überdacht, aber für uns „Touris“ ein sehr willkommenes Photomotiv.
Natürlich wurde auch die „ Thien – Mu – Pagode besichtigt (völlig unversehrt aus den Kriegen hervorgegangen), sowie auch ein Halt beim Kaisergrab Ming Mang gemacht. Diese wunderbaren, sehr bunten Wächterfiguren (6 Stück) am Eingang hatten uns sehr beeindruckt. Zudem ist dies die älteste Pagode von Hue, bereits 1601 erbaut.
Diese Wächter bewachen das Heiligtum; ein lachender Buddha; den man nach dem Durchgang eines sehr schönen Torbogens erreicht.
Nun wurde die verbotene Stadt von Hue angesteuert, wo wir durch das Mittagstor in das Innere dieser Stadt gelangten (1833 von Kaiser Ming mang erbaut). Auch dieser weitere Höhepunkt, der seit 1993 ebenfalls zum Weltkulturerbe gehört, bescherte uns wieder ausnehmend schöne Eindrücke. Tolle Außenfassaden, sowie die Stadt in der Stadt, Tempel der Ahnen, Pavillon der berühmten Seelen, Paläste der himmlischen Gesetze sowie der Thronsaal mit goldener Sänfte. Drachensymbole (bedeutet: kaiserliche Macht) zieren die Dachfirste und Dynastische Urnen; zwischen 1835 – 1837 gegossen und 2 Meter hoch; mit ziselierten Elementen verziert,
zeugen von großer Handwerkskunst und sollen die Schönheit Vietnams darstellen.
Zum Generationen – Tempel nur soviel: Es gibt hier 10 reichverzierte Altäre. Offiziell regierten während der Ming – Dynastie; 1805 -1945 – 13 Kaiser. Aber 3 Kaisern blieb wegen der Kürze Ihrer Regierungszeit diese Anerkennung versagt.
Die Altäre sind in rotem Brokat gehalten und mit viel eingesticktem Gold versehen worden. Eine Weitere Halle, die Halle der Harmonie ist hingegen die einzige Halle unzerstört und im Urzustand, der Rest wurde in den letzten 20 Jahren wieder aufgebaut und restauriert.
Zum Abschluss des Tages besichtigten wir noch das Grabmal, des am längsten regierenden Kaisers „Tu Duc“ (1847 -1883). Ein riesiges Areal das der Kaiser schon zu Lebzeiten erbauen ließ, dass er auch bewohnte, mit schön angelegten Teichen mit Lotos-Blüten, vielen Treppen, Torbögen, schön angelegter Park und einem großem Grabmal, indem er; der Sage nach; gar nicht
begraben liegt. Auch hier in Hue hatten wir wieder ein sehr ansprechendes Hotel.

Nach soviel Kunst und Altertum ging es per Flug in den Süden des Landes wo wir Cu – Chi und natürlich als krönenden Ab-
Abschluss unserer Rundreise noch knapp 2 Tage in Saigon (jetzt: Ho - Chi – Minh – Stadt), verbrachten. Danach wurde im
Süden; in unserem Fall; in Phan Thiet noch 8 Tage relaxt. Aber das meine lieben „Reiseberichtsleser“ werdet Ihr im nächsten Teil erfahren.
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