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myheimat-Promikochen mit Gersthofens Bürgermeister Siegfried Deffner

  Am Samstag, den 1. Oktober 2003 gab es für die Gersthofener Bürger eine „Spezialität“ zu sehen: Zur Neueröffnung des Küchen-As Noffz beim ehemaligen Hotel Via Claudia kochte Bürgermeister Siegfried Deffner zusammen mit unserer Mitarbeiterin Marion Buk-Kluger vor laufender Kamera sein Lieblingsgericht Kässpatzen. Was dabei heraus kam? Allerlei Spaß, Chaos und zur Verwunderung vieler Gäste: sehr gute Kässpatzen!

„Bei uns läuft es nicht so wie bei Biolek, wir trinken erst später“, stellte Moderatorin Marion Buk-Kluger zu Beginn des Kochens klar und Bürgermeister Siegfried Deffner wollte bereits vor der ersten Hürde verweigern. „Die erste Schwierigkeit wird sein, das Wasser zu kochen, ich weiß nicht, ob ich das hinkriege!“ Und tatsächlich: Der High-Tech-Ofen von Küchen-As Noffz machte es den beiden Kochenden gleich zu Anfang nicht leicht. Aber schließlich sprang Frau Noffz ein und brachte die Herdplatte mit gekonntem Griff zum Kochen. Währenddessen bereitete Herr Deffner den Teig vor und Frau Buk-Kluger nutzte die Gelegenheit, ein wenig mehr über die Person Deffner zu erfahren. „Meine Lebensmaxime im Leben lautet: Das Unangenehme immer zuerst machen. Das, was mir zuwider ist, versuche ich so schnell wie möglich hinter mich zu bringen. Angenehmere Sachen hingegen schiebe ich immer hinaus“, antwortete er offen auf die Frage nach seiner Lebensdevise. Der Schlagen des Teigs erwies sich als sehr anstrengend. „Stellen Sie sich einfach die Opposition im Stadtrat dabei vor“, motivierte ihn die Moderatorin.

Fast eineinhalb Stunden wurde gemeinsam gekocht und man merkte Siegfried Deffner sichtlich an, dass er Spaß an der Aktion hatte. Aber auch die Achtung vor der Kunst des Kochens stieg. „Mein Respekt vor Köchen wird immer größer! An was man alles denken muss! Ich hoffe, meine Frau sieht das nicht, sonst kommt meine Frau noch auf die Idee, dass ich das auch zuhause machen muss“, meinte er augenzwinkernd, als sich die Zubereitung der Spätzle dem Ende zuneigte. Am Schluss wurden noch zwei Plätze am Verkostungstisch verlost, so hatten zwei Gäste die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Essen mit dem Bürgermeister. Die anderen Gäste gingen jedoch ebenfalls nicht leer aus und so konnte fast jeder noch einen Teller genießen. So viel sei noch gesagt: Es gab keine unzufriedenen Gesichter!

Rezepte:

500g Mehl, 6-8 Eier( besser 10 Eier, je mehr Eier, desto weniger Wasser, Überkinger oder Milch wird benötigt)
Salz
125g Magerquark
200g Emmentaler ( oder mehr, je nach Geschmack )
50g Bergkäse oder Backsteiner
Butter
ausreichend Zwiebel


1. Zum Teig:
Mehl in eine große Schüssel geben , mit Salz bestäuben, Eier dazu. Das Ganze langsam mit einem Kochlöffel vermengen.
Mit 125g Magerquark verfeinern, damit die Spätzle locker werden ( bei Bedarf Milch oder Überkinger dazu ).

Den Teig fest mit dem Kochlöffel schlagen, bis er Blasen wirft!

2. Kochen der Spätzle

Großen Topf mit Wasser und Salz ( Handfläche voll ) zum Kochen bringen.
Ins kochende Wasser den Teig mit dem Spätzlehobel hobeln ( immer nur eine Füllung voll, erst wenn die Spätzle gegart und abgeschöpft sind, neu ins sprudelnde Wasser hobeln ).
Kochen lassen bis das Wasser über die Spätzle kocht, dann klein schalten und noch einmal das Wasser über den Spätzle kurz kochen lassen. Die fertigen Spätzle abschöpfen und im Sieb abschrecken.

3. Kässspätzle vorbereiten

In eine feuerfeste vorgewärmte Form Butterscheiben geben, darauf die Spätzle schichten ( etwa 2cm stark, Spätzle ruhig etwas feucht lassen, damit der Käse gut ziehen kann ). Zwischen den Lagen reichlich Käse streuen, dann die abgedeckte Form auf Wärmetemperatur im Backofen stehen lassen ( oder bei 160 Grad etwa 20 Minuten ). Wichtig ist, dass der Käse gut zerflossen ist.

4. Anrichten der Kässspätzle

Die fertigen Kässspätzle mit abgebräunten Zwiebelwürfeln servieren. Dazu am besten grünen Salat reichen.
Als Getränke passen Weißwein, Bier, aber auch Milch.

Text: Marion Buk-Kluger | Fotos: Bernd Aue
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