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Musikschule bleibt weiter am Puls der Zeit

Musiklehrer und stellvertretender Musikschulleiter Christian Schmerder demonstriert: Klavier spielen macht Spaß. Foto: SMG
 
Die Jugendchorgruppe hat in der Sing- und Musikschule viel Freude. Nicht Pauken steht im Mittelpunkt, sondern der gemeinsame Spaß. Foto: SMG
Gersthofen: Sing- und Musikschule |

Die Sing- und Musikschule Gersthofen war im Jahr 2017 wieder ganz nah am Puls der Zeit. Das symbolisierte die Bildungseinrichtung nicht nur mit ihrem erfolgreichen Musikunterricht. Sie reagierte auf die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen in der Gesellschaft auch mit einer Reihe von speziellen Angeboten. Dabei standen Inklusion und Kooperation im Mittelpunkt. Jahreshöhepunkte waren das Konzert mit unvergänglichen Musical-Melodien, die Neuwahlen der Vorstandschaft, der Tag der offenen Tür, die Konzertreise des Akkordeonorchesters in den Elsass und das von der Musikschule ins Leben gerufene Projekt „Singen in der Stadt“.

Bei der Inklusion zeigte vor allem der Unterricht mit der leicht erlernbaren Veeh-Harfe an der Franziskus-Förderschule und im Seniorenheim Erfolge. Aber auch die Kooperationen seien gut hervorragend angenommen worden, resümiert Musikschulleiter Robert Kraus. „Hier sind mit im Boot das Paul-Klee-Gymnasium, die Mittelschule, die Internationale Schule Augsburg und ein Hort“. Darüber hinaus greifen viele Musikvereine in der Region auf eine intensive Zusammenarbeit mit der Sing- und Musikschule zurück.

Augen- und Ohrenschmaus

Augenweide und Hörgenuss zugleich war das Jahreskonzert in der ausverkauften Gersthofer Stadthalle. Die Sing- und Musikschule servierte bekannte und unvergängliche Musical-Melodien. Dabei erhielten die rund 150 Bühnenakteure lautstarken Beifall, der am Ende der Darbietungen in stehende Ovationen mündete. Aber nicht nur Musik, Gesang und Tanz überzeugten. Die Akteure überraschten bei den Titeln aus Musical-Hits wie „Cats“, „My Fair Lady“, „Dschungelbuch“, „Mary Poppins“, „Phantom der Oper“ und „Jesus Christ Superstar“ mit liebevollen Bühnenbildern und stimmigen Kostümen. Dabei wurde erneut die Brillanz des großen Orchesters hörbar. Das 60-köpfige Ensemble spiegelte eindrucksvoll Mystik, Tragik und Emotion der Titel wider. Faszinierende Solisten runden die Aufführung mit Sensibilität und Stimmigkeit, Energie und Kraft ab.
Wie homogen die Sing- und Musikschule auch intern ist, bewiesen die Neuwahlen der Vorstandschaft: An der Spitze gab es keine Veränderungen. Armin Gaurieder blieb Vorsitzender, Manfred Zaunberger Stellvertreter und Maria Vogel Schatzmeisterin.
Dabei legte die Schatzmeisterin auch Zahlenmaterial offen. So unterrichtet die Musikschule über 800 Schüler. Der Etat lag im letzten Jahr bei knapp 720.000 Euro. Für den Kauf von Musikinstrumenten wurde eine Rücklage von 15.000 Euro gebildet.
Auf große Resonanz stieß wieder der Tag der offenen Tür. Die Besucher nutzten einmal mehr die Möglichkeit, sich in Ruhe bei den Lehrkräften professionell über das Angebot und die Instrumentenvielfalt der Bildungsstätte zu unterrichten.

Neues Projekt „Singen in der Stadt“

Neuland betrat die Sing- und Musikschule zusammen mit der Stadt Gersthofen beim Bunten Nachmittag im Rahmen des städtischen Seniorenprogramms. Dort gab Musikschulleiter Robert Kraus die Devise aus: „Singen in der Stadt“. Das hieß: Die ältere Generation traf sich in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen und sang gemeinsam Volkslieder und bekannte Schlager. Ziel war es, das Kulturleben der Stadt, aber auch die Zusammenarbeit der Chöre untereinander zu fördern, betonte er. Ergebnis: Die Premiere kam mehr als gut an.
Dieses Projekt war nicht die einzige Präsentation der Musikschule in der breiten Öffentlichkeit. Dazu zählte auch die Konzertreise des Akkordeonorchesters, das nach dem Ruhestand von Franz Schlosser unter der Leitung von Stefanie Saule steht. Der Klangkörper absolvierte im Elsass ein vielumjubeltes und beklatschtes Gastspiel.
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