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Mit dem Rucksack von Kairo über Assuan bis zum Sinai

Überwältigend sind die Ausmaße der Tempelanlage von Karnak, nahe der Touristenhochburg Luxor
Ägypten - viel mehr als Pyramiden und Tempel!
Nach knapp vierstündigem Flug lande ich am Flughafen von Kairo. Auf dem Rollfeld vermittelt mir die stehende Mittagshitze einen ersten Eindruck von Afrika. Dem Taxifahrer, der mich ins Zentrum von Kairo bringt, drücke ich den vereinbarten Fahrpreis, umgerechnet 25,- DM in die Hand. Am letzten Tag meiner Reise, gewappnet mit dreiwöchiger Ägypten Erfahrung, sind es für die gleiche Strecke zurück nur noch 2,- DM.
Zum Pflichtprogramm in Kairo gehören die Pyramiden von Giza (erbaut 2700-2560 v. Chr.), die den Höhepunkt der ägyptischen Pyramidenarchitektur darstellen. Die wuchtigen Pyramiden wurden nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet und zwar so genau, daß oft nur winzige Abweichungen festgestellt wurden. Die bekannteste der Pyramide ist die aus 2,5 Millionen Steinen bestehende Cheops-Pyramide.
Viele der faszinierenden Objekte der Tempel, Gräber und Pyramiden wurden im Ägyptischen Nationalmuseum zusammen getragen um sie dem regen Besucherstrom zu zeigen und vor Verfall zu schützen. 1858 gegründet zeigt es heute über 100.000 Objekte, wie die Totenmaske aus dem Grab des Tut-anch-Amuns.
Nach vier Tagen in der pulsierenden 10-Millionen-Metropole verlasse ich Kairo mit dem Zug Richtung Luxor. Knapp acht Stunden fahre ich am Nilufer flußaufwärts. An einer der vielen „Fünf-Sterne-Touristen-Fähren” die am Nilufer in Luxor angelegt haben ergattere ich mir eine freie Kabine für die zweitägige Fahrt nach Assuan. Mit einer Feluke - einem kleinen Segelboot - gelangt man von Assuan aus, auf ein kleines tropische Paradies, den botanischen Garten auf der Elephantine-Insel im Nil.
Tage später finde ich mich dann mit sieben weiteren Back-packern zusammen, um im Minibus, einem stark ramponierten zehnsitzigen Toyota-Kleinbus weiter nach Hurghada zu fahren. Direkt am Schwarzen Meer gelegen, hat sich Hurgahda zu einem beliebten Urlaubsziel für Taucher und Schnorchler entwickelt.
Mit einer kleinen Fähre erreiche ich dann die Küste des Sinai. In den verstreuten Küstenorten übernachte ich direkt am Strand oder in luftigen Beduin-Huts. Das sind Mannshohe umgedrehte Papierkörbe die mit Teppichen ausgekleidet als Wohn- und Schlafzimmer dienen. Komfortabel, sauber und gut belüftet sind Bediun-Huts mit umgerechnet zwei Mark pro Nacht nur halb so teuer wie so manche Unterkunft in den Tagen zuvor. Überwältigende Eindrücke von der Gebirgslandschaft des Süd-Sinai lassen sich nach einer knapp vierstündigen Fahrt von der Küste ins Landesinnere sammeln.
Leider läßt sich in der kürze nur ein Abriß von dem geben, was Ägypten auf der Reise beitet.
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