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Letzter Ausflug der Vorschulkinder in das Mühlenmuseum nach Tierhaupten

Es ist mittlerweile schon Tradition, dass alle Vorschulkinder gruppenübergreifend am Ende ihrer Kindergartenzeit gemeinsam einen Ausflug machen.
Dieses Mal fuhren wir nach Thierhaupten in das Klostermühlenmuseum.

Die Fahrt mit dem Bus dorthin hätte nicht länger sein dürfen, weil alle schon ganz gespannt waren.
Beim Ankommen drehte sich das Wasserrad im Sonnenschein unermüdlich. In einem Gerinne aus Holz wird das Wasser bis zum „mittelschlächtigen“ Schaufelrad geleitet.
(„mittelschlächtig“ bedeutet, dass der Wasserlauf auf die Mitte des Rades ausgerichtet ist.)
Dieses setzt das Rad dann in Bewegung und erzeugt heute für die Mühle Strom. Hunderte Wassertropfen springen von den 28 Schaufeln des Wasserrads und klatschen auf die Oberfläche des kleinen Bachs. ( Bild 1)

In der Mühle erfuhren wir von Frau Drachsler, dass es die Getreidemühle seit mehr als 450 Jahren am Ufer der Friedberger Ach in Thierhaupten gibt. Dort wurde Jahrhunderte lang Getreide zu Mehl vermahlen. Das Wasserrad diente als Antrieb für einen Steinmahlgang.
Früher gab es in der Umgebung vier verschiedene Mühlen. Heute sind in diesem Museum Getreide-, Öl-, Säge- und Papiermühle zu sehen.
Die Kinder konnten die Mühle frei erkunden, durften alles anfassen und bekamen interessantes Fachwissen über die Herstellung von Mehl und Papier im 17. Jahrhundert vermittelt. ( Bild 2 und 3)

Natürlich macht so ein Ausflug hungrig.
In der überdachten Brotzeithütte und auf der großen Wiese ließen wir uns die Brotzeit schmecken und entdeckten danach tolle Angelplätze an der Friedberger Ach. ( Bild 4)
Außerdem beobachteten wir welchen Weg sich unser Schiffchen aussucht: den „Wasserfall“ über die Steine oder die Rinne zum Wasserrad?
Das Schiffchen verwandelte sich zum U-Boot und blieb am Rechen vor dem Wasserrad hängen. Das war spannend.

Wir hatten einen wunderschönen Tag, an den sich unsere ausscheidenden Vorschulkinder hoffentlich noch lange erinnern werden.
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