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Heute nur gespielt- wieder nichts gelernt ?!

Freispiel im Kindergarten

„Freies Spiel heißt, dass das Kind sich selber sein Spielthema wählen kann, also seinem eigenen Vergnügen und seinen seelischen Bedürfnissen darin zu folgen vermag.“
Das Freispiel nimmt im Kindergarten täglich einen relativ großen Zeitraum ein, den Kindern steht dabei eine gewisse Anzahl von Spielpartnern, spezielles, altersentsprechendes Material und eine zum Spiel anregende Umgebung zur Verfügung.

Das Kind kann frei wählen:
• Spielort (verschiedene Spielzonen, Raumteilverfahren)
• Spieltätigkeit (setzt selber Ziele und Aufgaben, kann selber abbrechen wann es will)
• Spielkontakte (Kinder oder Erzieher oder Alleinspiele)
• Spielverlauf (Intensität und Spieltempo, beachtet eigene Bedürfnisse und Kräfte)
• Spielmaterial

Was kann ein Kind im Freispiel lernen?

Ø Ermöglicht aktive Umweltauseinandersetzung
Ø Lernt zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden
Ø Fähigkeiten und Fertigkeiten werden entwickelt
Ø Lernfreude und Leistungsfähigkeit werden unterstützt
Ø Lernt soziale Verhaltensweisen und Konfliktlösung
Ø Durch Kommunikation wird Sprache entwickelt und gefördert
Ø Rollenspiel hilft Eindrücke zu verarbeiten
Ø Rollen aus der Welt der Erwachsenen werden eingeübt
Ø Soziale, emotionale, sprachliche, kognitive und körperliche Bereiche werden gefördert

Die Aufgaben der Erzieherin im Freispiel

Ø Gesprächspartner sein/ Zuwendung geben
Ø Mitspielen/Anregungen geben
Ø Helfen Konflikte zu lösen
Ø Impulse geben
Ø Übersicht über die Gesamtgruppe und Kleingruppen
Ø Zuständigkeit für Material und Raum
Ø Pflege/ Hygiene
Ø Sprache
Ø Zeiteinteilung

Die Bedeutung des Spiels

Dem Spiel wurde schon in der Antike große Bedeutung zugemessen. Man geht davon aus, dass der Drang zu spielen bei jedem Menschen von Geburt an vorhanden ist. Spiel fördert alle Entwicklungsbereiche: den kognitiven, sozialen, emotionalen, motorischen Bereich und die Sinne.
Durch Spielen setzt sich das Kind aktiv mit seiner Umwelt auseinander, erforscht und entdeckt sie und gibt seinem Tun einen Sinn. Spielen, Lernen und Entwicklung sind miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig. Es ist eine ganzheitliche Form des Lernens und kann durch Erzieher und Eltern unterstützt werden.


Die einzelnen Spielecken möchten wir Ihnen nacheinander näher vorstellen
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1 Kommentar
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Tanja Wurster aus Augsburg | 20.10.2010 | 09:37  
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