Großer Andrang beim Tag der offenen Tür der Gersthofer Musikschule

Der Tag der offenen Tür stellte nicht nur die Arbeit der Sing- und Musikschule Gersthofen vor, sondern lud auch zum Schnupperunterricht ein. Hier ließ sich die siebenjährige Lotta von Musikschulleiter Robert Kraus die Posaune erklären.
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  • Der Tag der offenen Tür stellte nicht nur die Arbeit der Sing- und Musikschule Gersthofen vor, sondern lud auch zum Schnupperunterricht ein. Hier ließ sich die siebenjährige Lotta von Musikschulleiter Robert Kraus die Posaune erklären.
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Musiklehrer Leonardo Dianori und die zwölfjährige Agnes übeteugten mit Ausprobieren, anfassen und zuhören. So hieß einmal mehr die Devise in den Räumlichkeiten an der Quellenstraße 7. Die Sing- und Musikschule Gersthofen wartete wieder mit einem vielseitigen Angebot und zahlreichen Auftritten auf.

Schrille Töne hallten durch die Sing- und Musikschule. Doch von dem klingenden Lärm ließen sich die Musiklehrer nicht irritieren. Im Gegenteil:
Sie animierten die jungen Interessenten, die Instrumente gleich nochmals
auszuprobieren. Und so hob der fünfjährige Tobias erneut die Posaune
hoch, setzte das Mundstück an die Lippen und presste kräftig seine Atemluft
hinein. Ein tiefer brummender Laut erklang. „Ich hab‘ es geschafft“, jubelte
er. Die Freude über die Tonerzeugung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Stolz
blickte er um sich.

So wie ihm ging es vielen Besuchern beim Tag der offenen
Tür in der Sing- und Musikschule. Groß und Klein probierten nach Herzenslust
die angebotenen Instrumente aus. Neben traditionellen Geräten wie Geige,
Klarinette und Klavier waren unter anderem auch Keyboard, Saxofon, Trompete und Gitarre zu hören. Dementsprechend tönte und klang es aus allen Ecken. Musiklehrer Roland Jäger wies beispielsweise Sarah auf die richtige Haltung beim Gitarrenspiel hin. Beim Sitzen sollte darauf geachtet werden, dass das Instrument nah am Körper liege, damit man genug Abstand zwischen Finger und Gitarrenhals bekommt. Die Neunjährige beherzigte die Tipps, entspannte Hand und Arm und zupfte entsprechend der Anleitung schon nach ein paar Augenblicken einige Töne.

Noch kein Meister ist vom Himmel gefallen

Dem elfjährigen Raphael hatten es vor allem die Blasinstrumente angetan. Da war er bei Robert Kraus in besten Händen. Der Leiter der Musikschule präsentierte ihm Posaune und Trompete, zeigte ihm, worauf es beim Spiel ankam. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Raphael genau das richtige Einstiegsalter für die Instrumente habe. Er verdeutlichte aber auch, dass Posaune und Trompete zunächst viel Übung verlangen, bis die ersten gut
klingenden Töne aus dem Instrument gezaubert werden. Eine Portion Durchhaltevermögen sei also notwendig, meinte der Musikschulleiter.

Beachtliche Leistungen

In einer anderen Räumlichkeit waren anmutige Töne zu hören. Klarinettenlehrer Gerhard Schuster hatte mit Rosemarie und Alina zwei Schülerinnen um sich geschart und gab den lauschenden Besuchern einen kleinen Geschmack darauf, wie es sich anhörte, wenn man ein Instrument schon besser beherrschte. Beachtlich auch bereits die Leistungen der zwölfjährigen Agnes. Zusammen mit Musiklehrer Leonardo Dianori begeisterte sie das Publikum mit ihrem dichten und atmosphärischen Posaunenspiel.

Sehr gut besuchtes Rahmenprogramm

Überhaupt kam bei den unzähligen Besuchern das ausgeklügelte Rahmenprogramm bestens an. Sei es unter anderem der Einblick in die Früherziehung mit Issy Wanner, der Eltern- Kind-Kurs mit Karolin Mannes zum Mitmachen, das Gesangsensemble mit Mia Jakob oder die Klaviervorführung
mit Sofia Gaidysheva. Darüber hinaus standen die Musiklehrer, aber auch
der Vorsitzende der Einrichtung, Armin Gaurieder, sowie Mitarbeiterin Karin Bereth den jungen und erwachsenen Interessenten für alle Fragen rund um die Musikschule zur Verfügung

Bürgerreporter:in:

Siegfried Rupprecht aus Gersthofen

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