Anzeige

Ein Besuch im Ballonmuseum

Die Geschichte vom verunglückten Ballonfahrer, die uns Herr Schantin im Rathaus erzählt hat, ließ die Kinder nicht mehr los. Bei Nacherzählungen wurde die Geschichte immer noch dramatischer und spektakulärer. Eine Version von vielen:

„Der beste Ballonfahrer der Welt hatte mal Ballons aufgeblasen. Dann ist einer abgehoben.
Weil das gefährlich war, wenn ein Ballon ohne Mann durch die Luft fliegt, hat sich der Mann an einem Seil, das runter gehängt ist, festgehalten. Der dachte, dass er so gut und stark ist, dass er sich am Seil hochziehen und dann in den Korb krabbeln kann. Das hat er aber nicht geschafft.
Dann hat er los gelassen und ist aufs Feld gefallen
und war tot.
Dann mussten sie den Ballon abschießen.
Die Hülle war kaputt, aber den Korb konnte man aufheben.“

Bei unserem Besuch im Ballonmuseum erfuhren wir, dass dieser Ballonfahrer Martin Jäger hieß und wirklich ein Meister in diesem Gebiet war. Das Unglück passierte 1970.
Ein Bild hängt sogar von diesem Mann im Ballonmuseum.

Natürlich interessierten uns auch die vielen anderen Ausstellungsstücke und probierten alles Mögliche aus. Wir stiegen sogar auf den Turm – es waren 121 Treppen; wir haben sie gezählt! - und sahen aus den Fenstern über ganz Gersthofen. Wir entdeckten Häuser und Straßen, die die Kinder erkannten und den Kirchturm von „Maria Königin des Friedens“, wo unser Kindergarten steht.
„Das war echt cool!“ lautete der Kommentar zum Schluß.
0
1 Kommentar
79.634
Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 22.04.2012 | 07:35  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.