47. Kol-La in Gersthofen - viel Beifall für Fasching pur

Schon fast ein Profi. Kol-LA Männchen Elias Rogg
Das mußte ja kommen: US-Präsident Trump besuchte Gersthofen um das „Loch“ zu füllen. Er hatte so seine eigenen Vorstellungen....Überhaupt war die „Kol-LA 2017“ von Reiselust geprägt, Das Lechana-Ballett befand sich auf Europa-Tour, die Showtanztruppe „Cristallica“ in Afrika. Das Kol-LA Ballett ließ seine Röcke in Spanien schwingen. Allen gemeinsam war ein akrobatisches und fetziges Auftreten mit passenden Kostümen. Ein Lob für die Kulissengestaltung. Sitzungspräsident Holger Franz führte souverän durch den Abend.

Die Spielleitung Herbert Lenz und Manfred Lamprecht. griff auf bewährte Darsteller und Gruppen zurück. Ein Stelldichein gaben sich wiederum „Teufel und Engel“, die „Stadtretter“, „Auguste und Gerfriedchen“ und die „Feuerwehrkapelle“. Die „Blasharmoniker“ waren als „Cops“ angetreten und der allererste musikalische Kontakt blieb dem TSV-Spielmannszug in Handwerkerkluft vorbehalten. Showtanz mit viel Schwung und Musik servierten „Lucky Petticoats“ aus der Firnhaberau und „Delicious“ von der Musikschule Gersthofen. Die „Blastonschrammelklopfer“ zeigten den Alltag in einer New Yorker Redaktionsstube. Ihre Percussion mittels Schreibmaschinen war phantastisch; dazu ein Slang aus Englisch und ??? . Apropos Sprache. In der Heute-Show des eigenen Kol-LA-Senders wurde auch Günther Oettinges Rede in Englisch eingeblendet. Das „Sprechtheater“ gab mit „Ina und Co“ einen Einblick in die Sorgen und Ängste eine Frauengruppe, therapiert von Oliver Reiser. Rentnersorgen schilderten Herbert Lenz und Manfred Lamprecht. Dass Weiterbildung nicht schaden kann, zeigte die Schüler-Stadträte mit Lehrer "Siegfried Deffner". Das Wasser in die Augen treibend war das Verhalten von Schüler "Reinhold Dempf". Er wollte unbedingt Aufmerksamkeit erregen. Einfach köstlich. Höhepunkt war der Besuch Trumps.

Und dann kam der absolute Hammer: Eine „Domina“ enterte die Bühne und ließ sich in ihrer schwarzen Lederkluft bewundern. Ihr etwas herbes Outfit ließ mehr auf einen Mann schließen. Und so war es auch: Die Domina entpuppte sich als Lukas Kiermeyr. Nach mehrjähriger Pause wollte er wieder Bühnenluft schnuppern. Das Comeback war gelungen. Kirmeyr musste natürlich noch sein Kanapeelied singen. Eine Idee hat der myheimat-Mann noch: wäre es nicht möglich „Domina“ sich auf jenem berühmten Kanapee räkeln zu sehen? Mit diesem Gedanken verabschiedete sich der Pressemann von der Kol-LA 2017, die wieder, wie nicht anders zu erwarten war, Fasching pur servierte...
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 04.03.2017
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