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Den Westen auf die feine Art entdecken

Die Golden Gate Bridge (Foto: Chrsitine Schmid Pixelio)
 
Cina Town (Foto: Michael Sauer Pixelio)

Unsere Entdeckungstour durch den Westen der USA startete mit der Lufthansa mit einem Nonstop-Flug nach San Francisco. Die ersten drei Tage verbrachten wir in dieser faszinierenden Metropole. Als Standorthotel wählten wir das „Holiday Inn China Town“ am Eingang zum Chinesenviertel. In San Francisco leben rund 70.000 Chinesen – dies ist die zweitgrößte Ansiedlung außerhalb Chinas nach New York. „Chinatown“ lädt mit seinen typisch asiatischen Geschäften zum Bummeln ein.

Einladend sind auch die kulinarischen Genüsse, die sich auch bei den Amerikanern größter Beliebtheit erfreuen. Am besten kommt man sich im Auf und Ab der hügeligen Straßen immer noch mit Bussen, zu Fuß oder den berühmten Cable Cars voran.

Idealer Ausgangspunkt zum Erkunden der Stadt bietet zum Beispiel der Pier 39, an welchem alle Stadtrundfahrten starten oder auch die Fähre nach Alcatraz abfährt. Die legendäre Gefängnisinsel birgt heute noch ungeklärte Fälle von Fluchtversuchen. Auf einer deutschsprachigen Führung kann man noch heute das Gruseln dieser Stätte erleben. Auf der Rückfahrt bietet sich dann ein grandioser Ausblick auf die Skyline von San Francisco. Außer dem Fisherman’s Wharf mit seinen Seehunden besuchten wir natürlich noch die Golden Gate Bridge und die weltberühmte Lombard Street.

Über den Seven Miles Drive fuhren wir in Richtung Yosemite Nationalpark, der mit seiner gigantischen Bergwelt und seinen glasklaren Seen lockt. Auf dem Weg Richtung Grand Canyon zog es uns natürlich nach Las Vegas.

Am besten kommt man dort unter der Woche an, da die Hotels dann deutlich billiger als am Wochenende sind. Bei Nacht zieht diese Stadt die Besucher mit seinen tollen Hotels in allen möglichen Farben und Formen in seinen Bann. Piratenschlacht vor dem Treasure Island Hotel, Feuer und Wasser im Mirage oder eine Achterbahnfahrt auf dem Stratosphere Tower, für jeden Geschmack ist was dabei. Die Spielcasinos sind in jedem Hotel frei zugänglich und warten nur auf Gewinner.

Tagsüber machten wir einen Ausflug ins Death Valley. Temperaturen bis zu 60 Grad sind hier keine Seltenheit. Jedoch sollte man immer genügend zu trinken dabei haben und nicht vergessen die Klimaanlage einzuschalten. Abkühlung findet man nur in einer der Silberminen und in Scottie`s Castle – heute ein Museum, das als Wochenendsitz eines reichen Schlachthausbesitzers gebaut wurde. Nach der überstandenen Hitze erfrischten wir uns im Wet’n’Wild, ein Wasserpark mit gigantischen Rutschen direkt am Strip.

Nach zwei Nächten im Spielerparadies machten wir uns auf den Weg zum Bryce Canyon, eine aus rotem Sandstein geschaffene Welt. Weiter ging unsere Reise nun endlich zum Grand Canyon. Hier sollte man die Tour ins Tal antreten (Voranmeldung unbedingt erforderlich), jedoch sollte man dabei gut zu Fuß sein. Für den Auf- und Abstieg muss mit je einem Tag gerechnet werden, wer sich aber dieser Anstrengung nicht aussetzen möchte empfehlen wir einen der zahlreichen Rundflüge.

Auf dem Rückweg Richtung Westküste führte uns nun der Weg zuerst in die Künstlerstadt Sedona. Bewundernswert ist hier u.a. eine in den Berg gebaute Kapelle. Durch die Sonora Wüste, eine der größten, vielseitigsten und artenreichsten Wüstenregionen der Welt geht die Fahrt bis zur Zwischenstation Phoenix. Auf der Route in die mondäne Wüstenoase Palm Springs, heute ein berühmter Urlaubsort vieler Berühmtheiten mit tollen Designer-Hotels, führt uns der Weg durch den Joshua Tree Nationalpark mit den nach ihm benannten überdimensionalen Yucca-Palmen-Wäldern.

In San Diego angekommen laden zuerst natürlich die Strände zum Baden ein. Seaworld mit seinen Orca-Shows sollte man nicht versäumen. Auf dem Küsten-Highway Richtung Norden kamen wir dann letztendlich noch am wichtigsten Anlaufpunkt für Familien vorbei - Disneyland in Anaheim, bevor wir das Tourenziel in Los Angeles erreichen und schweren Auges den Heimflug nach Deutschland antreten mussten.
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Wilfried Bauer aus Königsbrunn | 14.03.2008 | 11:38  
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