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Der SCUG-Lauftreff zu Fuße der Gräfin in Tussling

Tusslinger SCUG-Glühweinstand
Alljährlich ist es gute Tradition im Lauftreff des SC Unterpfaffenhofen/Germering, dass man sich an einem Samstag im Dezember zum gemeinsamen Weihnachtsmarktausflug trifft.
In jedem Jahr wird einer neuer außergewöhnlicher Markt ausfindig gemacht, der nicht in das Raster der alltäglichen Weihnachtsmärkte fällt mit Glühweinständen und (Fr)essbuden.
Auch in diesem Jahr ist dies wieder sehr gut gelungen.
Der SCUG verweilte nach hervorragender Organisation von Susanne Henke zu Fuße der Gräfin von Tussling auf einen wunderschönen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.


Tussling (01.12.2012)

Mit 21 Frauen und Männern machte sich der Lauftreff am Samstag früh um kurz vor 9 Uhr mit dem Zug vom Germeringer Bahnhof auf den Weg nach Tussling.

Mit der Zwischenstation München Hauptbahnhof, wo noch ein kurzer Frühstücksimbiß genommen wurde, ging es dann weiter über Mühldorf nach Tussling.

Wo bitte schön sind wir hier?

Auf den ersten Blick erschien den Mitgliedern des Vereins nach dem Ausstieg aus dem Zug dieser Ort doch reichlich befremdlich. Hier sollte ein Schoss und ein toller Weihnachtsmarkt sein? Niemals!

Nachdem man ja das Laufen gewohnt war, fiel der Fußmarsch zum Anwesen der Gräfin auch nicht allzu schwer. Und siehe da - tatsächlich - es gab ein Schloss, dass zudem noch sehr schön aussah und auch einen Weihnachtsmarkt.

Erstaunlich was es doch in den entlegensten Ecken des Landes für schöne Weihnachtsmärkte gibt. Diese bekommt man nur meist als normaler Tourist kaum zu sehen.

Klein - aber oho!

Als der Verein um kurz vor halb 12 vor den Toren des Anwesens stand, waren die Damen am Eingang recht überrascht, so viele Besucher auf einmal zu dieser Stunde anzutreffen. Nach kurzer Beratung wurde sogar noch eine Eintrittsermäßigung herausgehandelt.

Der Weihnachtsmarkt war zu diesem Zeitpunkt noch fast menschenleer (was sich aber mit der Zeit ändern sollte). So hatte der SCUG den Markt fast für sich allein. Inmitten eines großen Hofes waren die netten kleinen Stände aufgereiht. Es gab Holzfiguren, kleine niedliche Tierfiguren sowie wunderbare Hüte und Mützen.

Doch wer dachte, dass dies alles war, hatte sich getäuscht. Im Inneren des Anwesens gab es jede Menge interessante Kleinigkeiten zu erwerben - das meiste war handgemacht und so woanders erhältlich. In den unzähligen kleinen Räumen des Schlosses wurden allerlei witzig anmutende Möbel und Deko-Waren angeboten.

Das leibliche Wohl

Trotz alledem war doch immer das Wichtigste auf einem Weihnachtsmarkt, dass man sich den kulinarischen Köstlichkeiten hingeben konnte. Das war auch hier nicht anders. Neben allerlei Gebäck - wie zum Beispiel 30 verschiedenen Sorten Stollen - gab es auch deftige Gerichte. Sie wurden vom Lauftreff nach der harten und langen Saison natürlich dankend angenommen.

Nachdem man sich nun gestärkt hatte, ging es auch zum gemütlichen Teil über. Die Glühweinstände wurde einzeln in Augenschein genommen, überprüft und dann protokollarisch nach Geschmack bewertet.

Anschließend war der Favorit gefunden. Mit einem großzügigen Unterschlupf für gut 10 Personen des Vereins war der Glühweinstand mit Glühpunsch und dem Glühwein mit Schuss ein treuer Begleiter des Nachmittags und Abends. Hier gesellte sich der Verein und schwelgte in saisonalen Erinnerungen. So wurde es auch langsam dunkel und kälter. Der Glühwein wurde dankend als Erwärmung angenommen. Die Verkäuferin freute sich über dei rege Annahme ihres Angebotes. Aber es schmeckte ja auch so lecker.

Leider war der eigentlich avisierte Eierpunsch in diesem Jahr entgegen aller Erwartungen nicht zu erwerben, was den Verein aber nicht davon abhielt sich einen adäquaten Ersatz zu suchen. Neben dem bereits genannten Spezialitäten wurde auch die Feuerzangen-Bowle und Glühwein-Whiskey Mischungen sehr gerne konsumiert.

Der Absturz

So kam es, dass zu fortgeschrittener Zeit (gegen 19 Uhr), die Mitglieder des Vereins dazu ermutigt werden mussten, den gut 2-stündigen Heimweg mit dem Zug anzutreten. Den meisten SCUGlern viel das sichtbar schwer.
Aus diesem Grund musste auch der Lokführer des Zuges (nein er war nicht für den Verein reserviert) dazu gebracht werden, noch einen Moment zu warten, damit auch alle Mitglieder mitfahren konnten, die nicht mehr so schnell laufen konnten.

Auf der Rückfahrt überfiel manchen die Müdigkeit. Wieder anderen ging es nach reichlich Glühwein-Konsum nicht ganz so gut.

Aus diesem Grund musste auch der avisierte Schnellrestaurant-Aufenthalt im Münchner Hauptbahnhof für so manchen Teilnehmer leider ausfallen.

Einfach herrlich!

Das Fazit hingegen fiel bei allen Teilnehmer äußerst positiv aus. "Es war ein toller Tag" - war die einhellige Meinung - verbunden mit der Bitte, dies unbedingt so beizubehalten. Es sei an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich der Organisatorin Susanne Henke für ihre hervorragende Auswahl und Umsetzung dieser Veranstaltung gedankt.

In diesem Sinne - bis zum nächsten Mal!
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