Rolling Wanderers zum 6. Mal Deutscher Meister, davon 5.mal in Folge, der DIHL (Deutsche Inline Hockey Liga)

Pokalübergabe durch Eckard Schindler (Obmann DIHL) an den Kapitän Michael Billmeier
„Das wird ja langsam langweilig“ meinte ein Zuschauer, nachdem die Rolling Wanderers Germering am gestrigen Sonntag zum 6. Mal Deutscher Meister der DIHL (Deutsche Inline Hockey Liga) geworden waren, davon jetzt 5 Mal in Folge. Also langweilig war das Finale der DIHL keineswegs, weil der Gegner der Rolling Wanderers, die Pinguine aus Königsbrunn, am Anfang ein Powerplay – Feuerwerk abbrannten und nach dem frühen 1:0 für die Rolling Wanderers durch Ferdinand Zink dem Ausgleich näher waren als die Wanderers dem zweiten Treffer, aber Joey Vollmer im Tor stand wie eine Betonwand.



Aber der Reihe nach: das 1. Halbfinale am Samstag wurde im Polariom bestritten, Teilnehmer waren die Ratinger Ice Aliens, die Black Hawks Passau, EC Bad Tölz und die Rolling Wanderers.



Das zweite Halbfinale wurde in Königsbrunn ausgetragen, Teilnehmer waren die Gladiators Düsseldorf, Fire Deggendorf, die Pinguine Königsbrunn und die Young Rollers aus Germering, also somit praktisch die zweite Mannschaft des Vereins Rolling Wanderers Germering.



Das 1. Halbfinale wurde erwartungsgemäß von den Rolling Wanderers gewonnen, mit 16:4 gegen die Black Hawks Passau und 18:6 gegen den EC Bad Tölz; eigentlich waren das gute Vorbereitungsspiele auf das Finale am Sonntag.



Das 2. Halbfinale gewannen die Pinguine Königsbrunn, wobei die Young Rollers durch einen Sieg gegen die Deggendorfer Fire immerhin den dritten Platz erringen konnten.



So blenden wir jetzt zurück zum Finale im Polariom; ab der 7. Minute des ersten Viertels lief das „Rollkommando“ der Wanderers an und nach 12 Minuten stand es 3:0.



Kurz nach Beginn des zweiten Viertels verkürzten die Pinguine auf 3:1, aber dann legten die Rolling Wanderers los und gingen mit 6:1 in die Pause.



Im dritten Viertel bauten die Wanderers den Vorsprung auf 8:1 aus und tauschten im Schlußviertel noch Jo Pfaffenroth gegen Joey Vollmer im Tor aus; es fielen noch jeweils zwei Tore zum Endstand von 10:3 .



„Zurück auf Anfang“ heißt es am Set bei Filmen; also wer das Spiel langweilig fand, der hat wohl nicht richtig hingeschaut, denn immerhin gab es 31 Minuten (!) Strafzeiten, davon jeweils 10,5 für jede Mannschaft und eine 10 – minütige Disziplinarstrafe gegen die Pinguine.

Die Freude nach dem Sieg war jedenfalls riesig und die zahlreichen Zuschauer applaudierten kräftig, als Eckard Schindler, der Obmann DIHL, den Riesenpokal an den Kapitän der Rolling Wanderers, Michael Billmeier, überreichte.

Gunnar Eckardt
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