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FU-Germering verteilt Schulobst

Viele Kinder- und Jugendärzte beklagen die rasante Zunahme an übergewichtigen Kindern und Jugendlichen. In vielen Familien spielt die bewusste Auseinadersetzung mit Lebensmitteln keine Rolle mehr, Äpfel und Pflaumen sind dort oft Fremdwörter und Fremdkörper.
Vor diesem Hintergrund initiierte die EU Ende 2008 ein Schulobstprogramm und stellte dafür 90 Millionen Euro in Aussicht, mit der Maßgabe, dass teilnehmende Staaten ihren Anteil um die gleiche Summe aufstocken. Der Bundestag beschloss ein Schulobstgesetz, das die Finanzierung des deutschen Anteils, gut 20 Millionen Euro jährlich, den Ländern auferlegte. Während einzelne Bundesländer, wie z.B. Niedersachsen, das Programm nicht einführen, findet in Bayern eine Umsetzung statt. Auch Germeringer Schulen haben sich für eine Teilnahme am Schulobstprogramm beworben. Die FU-Germering unterstützt dieses Engagement ausdrücklich. Die Damen der Frauen-Union Germering verteilten an fünf aufeinanderfolgenden Dienstagen in den Klassen 1 – 4 der Kerschensteiner-Schule insgesamt 180 kg Äpfel, Bananen, Melonen, Birnen, Paprika und Karotten, die von den Kindern begeistert entgegen genommen wurden. “ Wir wollten mit unserer Aktion schon einmal einen Anstoß geben und hoffen, dass bald alle Kinder in den Genuss einer gesunden Pause kommen“, so die Ortsvorsitzende Gaby Pichelmaier.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin germeringer | Erschienen am 14.06.2010
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