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"Neue Mitte Germering": Nicht kleckern, sondern klotzen! ......... (4.) Modell

"Breidenbach Modell" Im Vordergrund die Landsberger Strasse.
 
"Breidenbach Modell" aus Richtung S-Bahnhof gesehen.
 
Der Autor und sein Modell

(Germering) Meine Vision geht weiter. So stelle ich mir den Aufbau des Einkaufserlebniszentrums vor. Angeregt durch die professionellen 5 Modelle aus dem Architektenwettbewerb, die in der Germeringer Stadthalle sozusagen als "Weihnachtsgeschenk an die Germeringer Bürger" ausgestellt waren, habe ich zusammen mit meinem Sohn Achim Breidenbach zur Jahreswende ein Modell gebastelt, um meiner Vision eines Einkaufserlebniszentrums mitten in Germering eine 3-dimensionale Gestalt zu geben.

"Jetzt können wir es uns viel besser vorstellen!", war der einhellige Kommentar interessierter Mitbürger. Zugegeben, es ist eine große Vision, es ist architektonisch natürlich nicht durchgestylt und man wird vieles variieren müssen und können. Allerdings bleibe ich dabei: Wenn man eine funktionierende Neue Mitte haben will, dann funktioniert es nachhaltig nur in einer solchen Dimension, es muss mit den Einkaufsmöglichkeit in München konkurrieren können, sonst hat es keine Chance, zu überleben. Es muss ein exzelenter Einkaufsmittelpunkt für die ganze Region um Germering werden und nicht nur für die Bürger der Stadt. Das bedeutet natürlich, dass die Einkaufswilligen das Zentrum auch bequem zu Fuß, mit dem Fahrad, mit dem Motorrad, mit dem Auto mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie BUS, Bahn und Taxis erreichen können müssen. Diesem Verkehrsandrang muss mit oberster Priorität Rechnung getragen werden. Darauf habe ich bei meinem Modell mein besonderes Augenmerk gelegt.
Neben einem großzügigen Ausbau der Verkehrswege in unmittelbarer Umgebung des Zentrums und der kreuzungsfreien Führung der Landsberger Strasse als Ost-West-Achse und der unter dem Zentrum hindurchlaufenden Unteren Bahnhofstrasse als Nord-Süd-Achse ist die Entwirrung des Verkehrs z.B. schon dadurch zu erreichen, dass Fahrzeuge, die nicht ins Zentrum müssen, dort erst gar nicht hingeleitet werden.
Desshalb habe ich das Hotel (wenn es denn benötigt wird?) an den östlichen Rand des Areals gestellt. Die Zufahrt zum Hallenbad wird dadurch geregelt, dass die Landsbergerstrasse zur Richard-Wagner-Strasse wieder geöffnet wird. Der, von den Anwohnern zu Recht befürchtete "Schleichwegverkehr" durch das dahinterliegende Wohngebiet Richtung FFB wird dadurch unterbunden, dass die Beethovenstrasse auf die Richard-Wagner-Strasse zu Einbahnstrasse und das kurze Stück auf der Richard-Wagner-Strasse zwischen Mozartstrasse und dem Abzweig zum Hallenbad ebenfalls als Einbahnstrasse ausgewiesen wird. Das macht auch die Zufahrt zum und damit das Hallenbad attraktiver. Die Gabriele- Münter-Strasse an der Post vorbei wird bis an den Geschwister-Scholl-Ring ebenfalls Einbahnstrasse. Die 3-stöckige PKW-Tiefgarage unter der Versorgungsetage sollte etwa für 2.000 PKW Platz bieten. Von außen können die LKW über drei Zufahrten in die Versorgungsebene, in die auch die Untere Bahnhofstrasse geführt wird, unter die Plattform des Zentrums gelangen und dort Waren ein- und ausladen. Hier sind auch schon Parkplätze vorgesehen und natürlich die Schrankenanlagen für die Tiefgarage, die zusätzlich durch zwei weitere Zufahrten für PKW einmal von der Gabriele-Münter-Strasse (unter der Harfe) und vom Geschwister-Scholl-Ring (jetzige Zufahrt unter die Stadthalle) aufgesucht werden kann.
Wer von der Landsberger Strasse auf die Untere Bahnhofstrasse Richtung Planegg oder FFB abbiegen oder ins Zentrum fahren will, der muss über den Kreisel in Höhe der Hirschauer Strasse auf die Zufahrt unter das Zentrum fahren, wo wiederum ein Kreisel für kreuzungsfreien Verkehr in die verschiedenen Richtungen, in die Versorgungsebene des Zentrums und die PKW-Tiefgarage eingerichtet ist.
Von dem Kreisel auf der westlichen Landsberger Strasse zweigt auch die Hirschauer Strasse zum Bahnhof ab, von wo über den Kreisel vor der Bahnunterführung auch die Untere Bahnhofstrasse Richtung Planegg, Krailing und Gauting erreicht werden kann. Großräumiger müsste über eine Umgehung des Zentrums über den Starnberger Weg und die Kleinfeldstrasse zum kleinen Stachus hin nachgedacht werden.
Die Fußgänger, die vom Bahnhof kommen, befinden sich auf den Bahnsteigen bereits in der Plattformebene und werden mit einer glasverkleideten Brücke über den Kreisel vor der Bahnunterführung trockenen Fusses direkt ins "Einkaufsvergnügen" geleitet. Alle Aktivitäten im Zentrum sind witterungsunabhängig zu erledigen: Harfe (die Innenhöfe sind mit Glas überdacht), Postgebäude (überdachte Brücke zwischen Harfe und Postgebäude), das Hotel, die Stadthalle, die Bibliothek und das Zentrumsgebäude sind über elegant gestaltete überdachte, beheizte Wege komplett so miteinander vernetzt, dass der Besucher das Gefühl vermittelt bekommt, sich in "einem" Zentrum zu bewegen.Vom Hotel aus können so die Seminarräume in der Harfe und der Stadthalle bequem erreicht werden. Shuttlebusse, die Seminarbesucher von anderen Hotels in der Stadt zu den Veranstaltungen in der Stadthalle und Harfe bringen, fahren auf derm Geschwister-Scholl-Ring am Hotel vor, so dass dort der Haupteingang für dererlei Aktivitäten liegt. Die Tiefgaragenparkplätze für das Hotel liegen in Richtung Hotel, das aus der Tiefgarage über einen Aufzug direkt erreicht werden kann, so dass die Zufahrt zum Hotel auch direkt in der Tiefgarage möglich ist. Das Hotel verfügt über einen Hotelturm in dem die gewünschte Anzahl von Hotelzimmern (12 -15/Etage) realisiert werden können. In der obersten Etage des Hotelturmes ist ein Restaurant vorgesehen und auf dem Dach befindet sich eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Umgebung bis hin zu den Alpen.
Der Marktplatz wird mit einer hohen Glaskonstruktion überdacht. Die Bäume bleiben unter dieser Kuppel. In dieser Glashalle kann sich der Markt entwickeln, können kleine Ausstellungen stattfinden, kann ein an passender Stelle im Zentrumsgebäude eingeplantes Cafe` Tische und Stühle nach "draußen" stellen. Das kann so geschickt gestaltet werden, dass das gleiche Cafe`an der Außenwand der Glashalle nun bei schönem Wetter auch ebenfalls Gäste "wirklich" im Freien auf dem Stadthallenplatz bedienen könnte. Wie überhaupt die überdachten Innenhöfe der Harfe zu der Einrichtung von Restaurants und Cafe´s geradezu einladen.
Der Kreisel vor der Bahnunterführung wird tiefer gelegt, so dass sich die im Bereich des Kreisels bereits befindlichen, tiefer liegenden Geschäfte besser in die Gesamtgestaltung einbetten lassen. Die Versorgungsebene unter dem Zentrum (Durchfahrt der Unteren Bahnhofstrasse) hat eine lichte Höhe von mindestens 4,5 m, so dass alle "normalen" LKW hinein und durchfahren können. Von dieser Ebene aus kann die Plattform für Fußgänger über Treppen, Rolltreppen und/oder Aufzüge innerhalb des Zentrumgebäudes erreicht werden.
Für Zubringerverkehr und Feuerwehr ist aus der Versorgungsebene vom Kreisel vor der Bahnunterführung abzweigend eine Schrägauffahrt unter den Fußwegen hindurch vorgesehen. Die Feuerwehr kann den Innenraum auch durch großzügig gestaltete Tore von der Landberger Straße durch die Glashalle hindurch erreichen, die normalerweise von den Marktbetreibern genutzt werden.
Das Zerntrumsgebäude kann außer über Treppen und Aufzüge aus den Parkebenen von der Bahnhofbrücke, aus der Glashalle, von der Landsberger Straße, von der Hirschauer Straße betreten werden. An der Hirschauerstrasse befindet sich unter einem Glasdach der Parkplatz für Fahrräder und Motorräder mit direktem Eingang zum Zentrumsgebäude.
Vor allem die Fassade entlang der Landsberger Straße wird großzügig mit Glas gestaltet, so dass dort die notwendigen Werbeflächen zur Verfügung stehen. Die Gestaltungsmöglichkeiten für das hinreichend große Zentrumsgebäude habe ich ja bereits in meinem früheren Beitrag (3) beschrieben.
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