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Kein Grund zum Abtauchen: Aufführung "Yellow Submarine" ein großer Erfolg

The Yellow Submarine
 
Die Crew der Yellow Submarine von l.n.r: Fred (Simon Haberl), Ringo Starr (Korbinian Seitz), John Lennon (Fabian Binder), Paul McCartney (David Pfeffer), George Harrison (Moritz Rath).
Germering: Max-Born-Gymnasium |

19 Beatles-Songs, 18 Musiker, 13 Tanzformationen und ein knallgelbes U-Boot waren die Zutaten für den großartigen Erfolg der Schulaufführung "Yellow Submarine" am Max-Born-Gymnasium in Germering.

An vier aufeinanderfolgenden Tagen wurde das Schulprojekt vom 4. bis 7. Februar 2013 in der Aula aufgeführt und bewies ein weiteres Mal, wie die Zusammenarbeit von Schülern und Lehrern zu einem äußerst unterhaltsamen kreativen Höhepunkt werden kann.

Letztes Jahr hatten die Sport- und Englischlehrerin Christiane Adeli und ihre Schüler mit der Aufführung "Blues Brothers" großen Beifall geerntet. Doch wie im richtigen Bühnenleben ist nach der Aufführung vor der Aufführung und so begann vor einem Jahr die Planung für das nächste Theater-Projekt, das wieder ein Stück mit integrierter Musik sein sollte. Die Wahl fiel auf "Yellow Submarine" nach dem gleichnamigen Film und Songalbum der Beatles.
Ausschlaggebend dafür war die Tatsache, dass viele gute Sänger das Profilfach Theater gewählt hatten und dass es eine ausgezeichnete Requisitengruppe unter der Leitung von Kunstlehrer Gerd Langemeyer am Max-Born-Gymnasium gibt.

Die Gesamtleitung des neuen Projekts lag in den bewährten Händen von Christiane Adeli. Sie entwarf nicht nur das Konzept des Schauspiels mit der Idee, die Biografie der Beatles in die verschiedenen Meere einzubetten, sondern auch die vielfältigen Choreographien der Tanzeinlagen. Außerdem leitete und koordinierte sie die Theaterproben.

Die Handlung des Theaterstücks orientiert sich an dem berühmten Zeichentrickfilm "Yellow Submarine", die durch einige Szenen aus der Biographie der Beatles - geschrieben von der Schülerin Katharina Schlotthauer - ergänzt wurde. Die nun entstandene Bühnenfassung wurde ausgiebig gewürzt mit Beatlessongs und Tanzeinlagen, die zum Mitsingen, Mittanzen und Klatschen einluden.

Die Musikstücke wurden live von einem Ensemble von 18 Musikern - 6 Sänger, 4 Bläser, 3 Streicher und den fünf Mitgliedern der Schülerband Murphys Law auf die Bühne gebracht. Diese Herausforderung wurde von Helmuth Schulz gemeistert, der aus verschiedenen Musikern, die noch nie zusammen gespielt hatten, eine leistungsstarke Big Band formatierte. Gemeinsam mit dem Schulchor, unter der Leitung von Frau Höller, wurde die vokale Umsetzung perfekt. Erwähnenswert ist auch der musikalische Einsatz der Mathematiklehrer Carsten Müller, Bernhard Sauermann und Michael Stöcklein, die als "The Math Crew" ebenfalls einige Beatle Songs in hervorragender Weise interpretierten, tosenden Beifall entgegennahmen und ihr musikalisches Talent bewiesen.

Die Handlung ist schnell erzählt: das lebensfrohe Pepperland wird von den negativen Neinsagern der Blaumiesen besetzt. Entfliehen kann nur Fred, der zum Großadmiral des Gelben U-Bootes befördert wird und den Auftrag erhält, die Beatles zur Befreiung von Pepperland zur Hilfe zu holen. Fred landet in Liverpool und sucht die Mitglieder der Beatles zusammen. Endlich vereint, müssen sie gemeinsam bei ihrer Fahrt mit dem U-Boot durch verschiedene Meere Abenteuer bestehen.

Was wäre ein Musical ohne mitreißende Tanzeinlagen? Die Schülerinnen der fünften bis zur zwölften Klasse, hatten im Sportunterricht die Choreografien einstudiert. Egal ob Oldies, Hippies oder Spirits of the future - um nur einige der insgesamt 17 Gruppen zu nennen, die Tanzeinlagen stellten anschaulich die Atmosphäre der Szene dar. Christiane Adeli hob auch nochmals die Schwierigkeit der Tänzer hervor, zur Livemusik zu tanzen.

Sehr beeindruckend war die Szene im Meer der Monster, in der gezeigt wurde, wie der inzwischen von Yoko Ono beeinflusste John Lennon mit den Monstern des Alltags und der Gesellschaft kämpft.

Natürlich nimmt die Geschichte ein Happy End: Die Blaumiesen werden bekehrt und Pepperland befreit. Nach fast drei Stunden schwelgen in Beatles Songs, fiel der Abschied schwer. Mit dem Schlusssong "Obladi-Oblada - life goes on" ging das Stück zu Ende. Einige Schüler hatten sich durch dieses Theaterprojekt für den Kompetenznachweis Kultur qualifiziert. Die Urkunde wurde ihnen von Frau Adeli nach der Vorstellung auf der Bühne überreicht.

Nach so viel Lebensfreude auf der Bühne wurden aber auch alle die nicht vergessen, die es schwer im Leben haben. Am Ausgang wurden Spenden für den buss-Kinder e.V. gesammelt, einem Verein der das Ziel hat, Familien mit behinderten, schwerkranken und sterbenden Kindern zu unterstützen. Mehr Informationen zur Aufführung unter www.facebook.com/YeSuMBG
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin fürstenfeldbrucker | Erschienen am 16.03.2013
1 Kommentar
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Maria Schenk aus Schrobenhausen | 12.02.2013 | 00:26  
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