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Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering singt mit Weltstar Deborah Sasson

Es gibt Glücksfälle im Leben, von denen man nur träumen kann. So einer ist wahr geworden, als die Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering von der Leiterin der Stadthalle Germering eingeladen wurde, die weltberühmte Sängerin Deborah Sasson bei ihrem Weihnachtskonzert im Orlandosaal zu begleiten: Der Chor sollte einige Lieder zusammen mit ihr und zusätzlich weitere Lieder alleine singen. Das war eine Sensation, eine Ehre und Herausforderung zugleich! Einfach unglaublich diese Vorstellung, mit einer Künstlerin auf der Bühne zu stehen, die ihr erstes Engagement gleich an die Metropolitan Opera New York führte, die mit Leonard Bernstein zusammen arbeitete, an allen großen Opernhäusern und am Broadway zu Hause war. Dementsprechend hochmotiviert waren die SängerInnen der CGUG und bereiteten sich intensiv mit ihrer Chorleiterin Caroline Lichtinger-von Stein auf dieses ungewöhnliche Ereignis vor. Um es gleich vorweg zu nehmen: es war ein Erlebnis fürs Leben.

Bei der mit Spannung erwarteten Probe vor dem Konzert stellte sich heraus, dass Frau Sasson eine äußerst liebenswürdige und natürliche Person ist, frei von jeglichen Starallüren. Diese harmonische Zusammenarbeit konnte man durch das ganze Konzert spüren.

Die Chorgemeinschaft eröffnete den Abend mit „Machet die Tore weit“ von A. Hammerschmidt und anderen Weihnachtsliedern wie “Es ist ein Ros entsprungen“ von M. Praetorius. Schon vom ersten Augenblick an überzeugte der Chor mit feinfühliger Interpretation und reinem Klang.

Der Chor sang nun zusammen mit Deborah Sasson das Appalachian Carol „I wonder as I wander“, wobei die melancholische Melodie von der Solistin mit inniger Stimme vorgetragen und vom Chor einfühlsam übernommen wurde. Auch bei der berühmten Arie „Panis angelicus“ von C. Franck bildeten Sängerin und Chor eine gelungene Einheit. Es war ein unvergesslicher Moment für die ChorsängerInnen, diese schöne Musik zu singen und dabei mit einer so berühmten Sängerin auf der Bühne zu stehen.

Das ganze Spektrum der Stimme von Deborah Sasson und ihre absolute Bühnenpräsenz zeigte sich an diesem Abend. Dabei sagte sie die einzelnen Stücke selber an und schuf so eine Nähe zum Publikum. Wunderbar rührend war ihre Interpretation von „Schlafe mein Prinzchen, schlaf ein“. Ihr Streichquartett „Die Konzertanten“ war eine Bereicherung des Abends, der Kanon von Johann Pachelbel hatte fast meditativen Charakter.

Ganz Broadway-Star war Deborah Sasson dann bei „I‘m dreaming of a white Christmas“, „Jingle Bells“ und anderen Weihnachtsliedern aus ihrer Heimat Amerika, vom Pianisten Iwan Urwalow am Flügel sensibel begleitet. Oder wenn sie von der Bühne hinunter ins Publikum ging und zum Mitklatschen aufforderte.

Zum Schluss waren dann alle nochmal zusammen auf der Bühne und bei „We wish you a Merry Christmas“ kam weihnachtliche Freude auf. Stürmischer Applaus.
Und dann gab es noch Autogramme von der Künstlerin.





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