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Der Weg nach Norden:Eine Reise quer durch Norwegen mit dem Germeringer Günter Hornbostel (Teil 3)

Sanfte Landschaft im Hinterland . . .
Der Weg nach Norden: Eine Reise quer durch Norwegen
mit dem Germeringer Günter Hornbostel (Teil 3)


„ Sanfte Tour“ ist für den heutigen Weg wohl die richtige Bezeichnung. Ständig muß man sich daran erinnern, in Norwegen zu sein und nicht im Schwarzwald oder im Voralpenland. So unglaublich es klingt, man kann auch in Norwegen Strecken ohne Küste und Fjorde zurücklegen. Die Tour führt durch`s Hinterland mit sanften Bergen, üppiger Vegetation, Wäldern, Getreidefeldern, Blumenwiesen.
Unser heutiges Ziel ist TRONDHEIM, am gleichnamigen Fjord gelegen, das erste christliche Zentrum Norwegens, seit 1000 Jahren Bischofssitz und erste Königsstadt des Landes. Zeugen sind der majestätische Nidaros-Dom, das größte mittelalterliche Bauwerk Skandinaviens mit seiner einzigartigen Skulpturen-Fassade. Unmittelbar daneben befindet sich das Erzbischöfliche Palais, heute mit modernen Museen, die u.a. die norwegischen Reichsinsignien zeigen. Durch die Altstadt schlängelt sich der Nidelva-Fluß. Ihn säumen lange Reihen malerisch bunter Lagerhäuser, auf Pfählen im Fluß stehend. Nördlich davon befindet sich ein ursprüngliches Holzhäuser-Viertel aus vergangenen Jahrhunderten, heute restauriert, mit Cafes, Boutiquen usw. Das Zentrum mit Rathaus, Einkaufspassagen und Fußgängerzone ist modern und geschäftig.

Täler, Seen, aber auch Hochstraßen in Tundra-Landschaft und eine – jetzt wieder – fjorddurchzogene Küste prägen die folgende Reise-Etappe. Absoluter Höhepunkt ist ein technisches Bauwerk südlich von Kristiansund: ein fast neun Kilometer langer Fjordtunnel, der direkt auf eine gewaltige Hochbrücke führt!
Am frühen Abend erreichen wir MOLDE, die Stadt der Rosen und Begegnungshafen der Hurtigruten-Schiffe. Heute begegnen sich „Nordlys“ (südgehend) und „Finnmarken“ (nordgehend).
Rosenpracht über dem 62.Breitengrad, auf der Höhe von Mittel-Alaska, das ist schon etwas Besonderes. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kette der umliegenden Berggipfel. Über 80 sollen es sein. Wir haben sie nicht gezählt. (Fortsetzung folgt)
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin germeringer | Erschienen am 12.07.2010
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