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Neuwahlen und Ehrungen bei Mitgliederversammlung

Der Vorstand von links nach rechts: Friedl Off (Beisitzerin), , Dr. Hans-Joachim Lutz (1. Vorsitzender), Sonja Thiele (Geschäftsführerin), Karin Sepp (Beisitzerin), Georg Sedlmeier (2. Vorsitzender), Lilo Mazanec (Beisitzerin). NiB: Gudrun Olbert
Germering: Sozialdienst Germering | Von Ruth Gmeinhardt

Auf ein zufriedenstellendes Jahr hat der Sozialdienst in seiner Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Und Sonja Thiele ließ es sich nicht nehmen, auch weiterhin die inzwischen 46 Ressorts als Geschäftsführerin zu betreuen. Sie ist einstimmig in ihrem Amt bestätigt worden. Zum zweiten Vorsitzenden ist -nach dem Wegzug von Carola Thies - Georg Sedlmeier gewählt worden. Neben Friedl Off bleibt auch Liselotte Mazanec Beisitzerin und für Sedlmeier ist Karin Sepp als Beisitzerin nachgewählt worden.

Als „Alleinstellungsmerkmal“ und „Strandortvorteil“ bezeichnete Zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre den Sozialdienst, dem er für die geleistete Arbeit dankte. Anhand von Bildern gab erster Vorsitzender Hans Joachim Lutz einen Überblick über das abgelaufene Jahr. Mit dem Projekt „Neue Wege für Jungs“ und der „SOS“-Gruppe des Carl-Spitzweg-Gymnasiums ist die Jugend eingebunden. Oster- und Weihnachtsbasar kamen gut bei der Bevölkerung an und selbst im Möbelhaus Höffner hat der Sozialdienst Waffeln gebacken, um Geld für verschiedene Projekte zu sammeln.

Der Sozialdienst, der mit fast zwei Millionen Euro inzwischen das Haushaltsvolumen eines Mittelstandbetriebes aufweist, konnte mit einem Defizit von knapp 5.000 Euro das Jahr verhältnismäßig gut abschließen. Die Einnahmen bestanden zu fast 70 Prozent aus leistungsabhängigen Einnahmen, knapp 20 Prozent waren Zuschüsse und Zuwendungen, etwa zehn Prozent waren Mitgliedsbeiträge und Spenden. Auf der Ausgabenseite waren 75 Prozent Personalkosten. Mit 411 Mitarbeitern, davon 151 Ehrenamtliche, die zusammen 2009 fast 100.000 Einsatzstunden geleistet haben, gehört der Sozialdienst auch zu den großen Arbeitgebern der Stadt.

Seit vergangenem Jahr ist das Betreute Wohnen am Aubinger Weg unter der Trägerschaft des Sozialdienstes und mit dem ´“Café Zeitlos“ wurde ein Angebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen neu geschaffen. Bundesweit auf große Nachfrage stößt das Projekt „Simba“, das Betreute Wohnen zu Hause, das 2002 als Modellprojekt gestartet worden ist. Erfreulich ist auch die inzwischen volle Auslastung der Tagespflege. „Zähes und gemeinsames Ringen mit den Pflegekassen hat da seine Wirkung gezeigt“, so Thiele. „Die demografische Entwicklung und die Einkommensverteilung wird uns künftig vor neue Herausforderungen stellen“, betonte Lutz. Auch deshalb soll im Zenja ein Begegnungszentrum für sozial schwache Mitbürger eingerichtet werden. Geplant ist außerdem die Trägerschaft für die Mittagsversorgung an der Kerschensteiner Schule. Die Satzung ist einstimmig entsprechend geändert worden.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin germeringer | Erschienen am 12.07.2010
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