Café Zenja feiert einjähriges Bestehen

Nino Nannizzi, Leonie Seyfried, Sonja Thiele und Carolin Hufnagl
Das Café Zenja feierte am Wochenende seinen ersten Geburtstag. Lange war unsicher, ob das soziale Projekt weitergeführt werden kann. Geschäftsführerin Sonja Thiele und Carolin Hufnagl, Geschäftsführerin des Jobcenters in Fürstenfeldbruck, freuten sich, den anwesenden Gästen die positive Mitteilung machen zu können: „Es geht weiter, auch wenn es ab 1. April rund 30 Prozent weniger Geld vom Jobcenter geben wird“. Das Café Zenja ist ein „Vorzeigeprojekt“, so Nino Nannizzi, der seit Oktober im Jobcenter für die Integration in Arbeit zuständig ist. Die Aufgabe, Langzeitarbeitslose wieder in den regulären Arbeitsmarkt zu vermitteln, sei gelungen: 50 Prozent, zwei Frauen und zwei Männer, seien im vergangenen Jahr integriert worden. Carolin Hufnagl betonte, dass der Sozialdienst als konzeptionelle Grundlage super gut sei und das große Engagement der Beteiligten letztlich zum Erfolg geführt habe. Der halbtags beschäftigte Sozialpädagoge fällt nun den Sparmaßnahmen der Bundesregierung zum Opfer, aber als Sozialdienst-Mitarbeiter könne er bei Gesprächsbedarf den Café-Mitarbeitern weiter zur Verfügung stehen, so Thiele.

OB Andreas Haas meinte, dass „dieser Ort der Kommunikation“ aus Germering nicht mehr wegzudenken sei und auch Uta Lucht, die stellvertretend für den Landrat kam, zeigte sich beeindruckt vom Erfolg des Café Zenja. Sonja Thiele bedankte sich auch sehr herzlich bei Leonie Seyfried, die mit großem Einsatz und einer hervorragenden Küche für das „Wohlfühlgefühl“ bei den Gästen sorge und den Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung einen großen Beitrag zum Fortbestand des Café Zenja leisten.
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