Anzeige

Pedelec-Gruppe der ‘Strammen Kette‘ aus Gehrden radelt durch das Bechtesgadener-Land .

4.So. Tour zum Waginger See
 
5.Mo. Radeln am Königsee
 
6.Di. Auf der Saalachtalrunde
Gehrden: Andreas Feige | Wie in den vergangenen Jahren auch, wollten 6 Trekkingfahrer, alle in den besten Jahren (66+) wieder
Höhenluft schnuppern, und so machten wir uns auf den Weg nach Bad Reichenhall, das in einem breiten Talkessel an der Saalach liegt. Die reizvolle alpine Landschaft am Fuße der Chiemgauer und der Berchtesgadener Alpen eignet sich gut für schöne und abwechslungsreiche Rad-Touren. Im gebuchten Gästehaus der Pension Lex, ganz nah am Zentrum Bad Reichenhalls, fühlten wir uns auf Anhieb wohl.
Nach den erlebnisreichen Tagestouren boten die urbayrischen Gasthöfe „Das Schwabenbräu“ oder auch „Das Bürgerbräu“ einen gelungenen Tagesabschluss.

Sonntag: Die erste Tour war eine Flachetappe über 82 Km und führte zunächst flussabwärts, entlang am malerischen Saalach Ufer, dann über Feldkirchen an Freilassing vorbei, weiter zum Waginger See wo eine ausgiebige Mittagspause eingelegt wurde.
Die Rücktour vom Waginger See war nicht nur von Wäldern und Wiesen geprägte. Nach einer hügeligen Fahrt entlang der Sur erreichte die Gruppe den malerisch gelegenen Surspeicher, in dem sich bei Sonnenschein die Bergkulisse spiegelte. Weiter ging es am Höglwörthersee vorbei über Anger, am Högl (725 m) entlang und nach Piding schließlich wieder über den Saalachradweg zurück nach Bad Reichenhall.

Montag: Das nächste Tagesziel war der Königssee.
Zuerst ging es am Kurpark entlang durch Bad Reichenhall, um dann den steilen Anstieg nach Bayerisch Gmain zu bewältigen.. Weiter führte der weiterhin sehr steiler Radweg durch den Wald nach Hallthurm. Leicht abschüssig entlang des Talgrunds rollte die Gruppe dann nach Bischofwiesen. Hier war nun erstmals der gewaltige Watzmann zu sehen. Nach der Ortsdurchfahrt von Bischofswiesen nahmen die Radler nicht den direkten Weg zum Königssee, sondern schwenkten zunächst links, um Berchtesgaden zu durchfahren. Von hier aus führte die Tour an der Königsseer Ache entlang bis zum Königssee.
Dort angekommen steuerte die Trekkinggruppe vorsichtig zwischen den zahlreichen Souvenirläden und den wogenden Menschenmassen hindurch. Sie suchte dann erst einmal einen abseits, unterhalb des berühmten Eiskanals gelegenen Biergarten auf und ließ den Blick über die belebte Seepromenade, den Bootsanleger, die Schiffsschuppen und die wildromantische Berglandschaft schweifen. Ausgeruht wurde dann die Tour zur der Kunsteisbahn bergauf bis zum Fuß des Grünsteins fortgesetzt. Weiter ging's über die Oberschönau wieder nach Berchtesgaden und dann zurück nach Bad Reichenhall. Zu erwähnen wäre noch, dass die geplante Route 2 mal unterbrochen und geändert werden musste, da sich der vorgesehene Fahrradweg als anspruchsvoller, treppenförmig angelegter Wanderweg herausstellte.

Dienstag: Der nächste Morgen präsentierte sich leicht regnerisch aber gegen Mittag riss der Himmel auf und so konnten die Radler zur nächsten Tour starten. Es war die Saalachtal Runde, die aber zuerst zum Thumsee führte.
Umgeben von den Berggipfeln der Bayerischen Voralpen und den Berchtesgadener Alpen erstreckt sich der blau-türkise von steil aufragenden Felswänden umschlossene Thumsee oberhalb der Alpenstadt Bad Reichenhall. Die Radler genossen diesen Anblick während einer ausgedehnten Mittagspause von der Terrasse des direkt am Ufer liegenden Seerestaurant aus..
Zurück ging es dann über Schneizlreuth durch das enge von Bergen eingeschnürte Saalachtal, am Saalachsee vorbei, auf einem gerade neu asphaltierten Radweg zurück nach Bad Reichenhall.

Mittwoch: Obwohl Starkregen angesagt war, der aber erfreulicher Weise erst am Abend eintraf, startete die Gruppe zur nächste Tour. Ziel war diesmal die Mozartstadt Salzburg.
Schon nach wenigen Km versagte die Elektronik am Pedelec eines Mitradlers. Es ging zurück nach Bad Reichenhall, ein Leihfahrrad wurde angemietet und die Tour wurde neu gestartet.
Der geplante Hinweg über den Tauern- und Unterbergradweg wurde nach einigen Diskussionen durch eine
interessante Tour durch die Wohnvororte und Industriegebiete von Salzburg ersetzt.
Nach Erreichen der Promenade am Salzachufer mit prächtigem Blick auf die Festung Hohensalzburg und nach einem kurzen Abstecher in die Altstadt verließ die Gruppe fluchtartig die Innenstadt, da vor lauter Menschenmassen Fahrrad fahren, ja sogar schieben, eine große Herausforderung aber kein Urlaubsvergnügen war.
So ging es nach kurzem Aufenthalt vom barocken Salzburg am Salzachufer entlang zurück. Nach Überquerung der Salzach über die Hellbrunner Brücke führt der Radweg entlang der Alpenstraße vorbei am Schloss Hellbrunn mit seinen prächtigen Gartenanlagen. Von Weitem grüßte immer wieder durch Waldschneisen die Festung Hohensalzburg. Weiter ging es am Fuße des Untersbergs nach Fürstenbrunn zu den Walser Wiesen. Auf dem Radweg entlang der Landesstraße vorbei am Salzburger Freilichtmuseum waren es dann noch sieben Kilometer bis Großgmain, einem Marienwallfahrtsort, deren Marienheilgarten vor der Kirche zur beschaulichen Rast einlud. Kurz über die Grenzbrücke und wir waren wieder in Bayern. Durch Bayerisch Gmain hindurch waren es dann nur wenige hundert Meter bergab bis nach Bad Reichenhall.




Donnerstag: Diese Tour sollte die Radlergruppe rund um den Untersberg führen.
Doch schon nach wenigen Km sprang, ausgelöst durch eine defekte Hinterradmutter, das Hinterrad eines Mitradlers aus dem Rahmen und wieder ging es zurück nach Bad Reichenhall. Glücklicherweise ist kein Personenschaden entstanden. Nach mühevoller Suche nach einer Radmutter mit passendem Gewinde wurde schließlich ein gut sortierter Radshop gefunden. Die geplante Tour wurde mit Verspätung neu gestartet.
Zuerst ging es wieder am Kurpark entlang durch Bad Reichenhall, um dann den steilen Anstieg nach Bayerisch Gmain zu bewältigen. Weiter führte der weiterhin sehr steiler Radweg durch den Wald und dann immer dem Radweg „Rund um den Untersberg“ folgend, Richtung Berchtesgaden. In Bischofswiesen wurde die Tour geändert, um über einen steilen Anstieg zum kleinen Gebirgsort „Maria Gern“ auf ca. 700 Meter Höhe mit seiner weltberühmten Wallfahrtskirche zu fahren. Diese liegt malerisch mitten in der Hochgebirgswelt der Berchtesgadener Alpen und wird zu den allerschönsten Landkirchen in ganz Bayern gezählt. Nach eine ausgiebigen Mittagspause direkt neben diesem Juwel ging es weiter zum nächsten Höhepunkt, zum „Lockstein“ eine 667 hohe Erhebung mit einem schönen Blick auf Berchtesgaden. Der Anstieg war so steil, dass der eine oder andere Radler es vorzog sein Gefährt den Berg hochzuschieben. Weiter ging es rund um den Untersberg, wobei auch ein Teil des Salinen Radweges geradelt wurde.
Dieser führt entlang historischer Salzgewinnungsstätten, Salzhandelswegen und Soleleitungen.
An Salzburg vorbei ging es weiter an der Salzach entlang und nach Fürstenbrunn über die deutschen Grenze, dann an der Saalach entlang bis schließlich Bad Reichenhall erreicht wurde.

Freitag: Für unsere sechste, und mit Abstand schönste Tour hatten wir die Fahrt nach Lofer im Prinzgauer Saalachtal ausgewählt. Da die Tour größtenteils auf schattigen Radwegen entlang der Saalach führte, waren die 31 Grad Tagestemperaturen gut zu ertragen. Von Bad Reichenhall ging es mit leichter Steigung linksseitig vorbei am Saalachstausee, weiter auf dem Saalachtal-Radweg Richtung Schneizlreuth.
Kurz vor Schneizlreuth mußten die Radler ca. 2 km auf der Hauptstraße fahren. Anschließend bog die Gruppe links wieder auf den Radweg der direkt an der Saalach entlangführte und einen unbeschreiblich schönen Blick auf die
Gebirgsgruppe der Loferer Steinberge mit ihren 12 Gipfeln bot. Alle über 2000 Meter, wobei das „große Ochsenhorn“ mit 2511 Metern besonders beeindruckte.e weiter über die alte Bundesstrasse nach Unken und schließlich wieder entlang der Saalach bis nach Lofer. Schön zu beobachten, die Kajak- und Schlauchbootfahrer unterhalb des Radweges auf der Saalach.
Dieser malerische Urlaubsort Lofer (626 m) liegt im Herzen des Salzburger Saalachtales. Eingebettet zwischen den Loferer- und Reither Steinbergen, des Steinernen Meeres und den Ausläufern der Chiemgauer Alpen.
Die Hälfte der Gruppe blieb in Lofer, da sich ein hervorragender Terassenplatz am Schwimmbad mit wundervoller Aussicht auf die Berge anbot, aber auch um sich die 300 Höhenmeter zur Wallfahrtskirche Maria Kirchental zu sparen.
Die andere Hälfte radelte nach St.Martin um von dort aus noch zur Wallfahrtskirche zu fahren.
Die Rücktour gestaltete sich ähnlich wie die Hintour, nur dass der Saalachradweg auf der rechten Seite der Saalach, an der Predigtstuhlbahn vorbei, befahren wurde.

Samstag: Nach 6 aufeinanderfolgenden schönen aber auch anstrengenden Tagestouren trat die Gruppe sehr früh die Heimreise an um den angesagten Staus auf der Autobahn zu entgehen.
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.