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noch nachzutragen: die vierte Runde der BMM

Hier gab es zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Kuriosum, daß die Spiele der 1. Mannschaft an allen Brettern beendet waren, als bei der 2. Mannschaft noch zwei Spiele liefen - Jens Kilian, der spätere "Tagesletzte", war entsprechend überrascht; und seine ihn begleitende Freundin mußte somit längstmöglich warten (alle übrigen Spieler waren vorsichtshalber ohne Freundin da). Dank auch ihr für die bewiesene Geduld.


Da Hansi Reimann leider erkrankt war, starteten wir in der 1. Mannschaft mit 0-1 (kampflos). Norbert Grimpe vereinbarte als erster Remis in ausgeglichener Stellung. Es folgt ein Reklamationssieg durch Heinz, nachdem sein Gegner eine schon berührte Figur doch nicht ziehen wollte. Er stritt es erst kurz ab, gab es dann zu und somit: 1,5-1,5.


Rainer Oeckel wurde von seinem jungen Gegner in einer merkwürdigen Stellung mattgesetzt: beide Könige bewegten sich in offener Stellung in der Mitte, während alle vier Türme noch auf den Ausgangsplätzen standen und auch die Figuren neben ihnen noch nicht gezogen hatten.


Klaus Kronenberg verlor Bauern um Bauern und am Ende auch die Partie.


Klaus Brand stand lange ausgeglichen, hätte im Bauernendspiel sogar noch gewinnen können (bei Kenntnis der Endspieltheorie, wie Heinz Tode kritisch anmerkte), einigte sich schließlich auf Remis.


Für die letzten beiden Partien von Harold Allmendinger und Ulrich Becher wurde dann von Sulinger Seite remis angeboten, was angesichts von Harolds Stellung mit einer "Qualität" weniger (Schachspielerfachsprache: er hatte einen Turm gegen eine Leichtfigur getauscht, was als materieller Nachteil gilt) und meiner jedenfalls nicht besser stehenden Partie angenommen wurde.


Somit war nach nur drei Stunden Spielzeit leider die 3:5-Niederlage der 1. Mannschaft perfekt.


Zu diesem Zeitpunkt spielten von der 2. Mannschaft beim Stande von 3-3 noch Jens Kilian - in leicht schwächerer Stellung, in der seine Gegnerin ihn unangenehm hätte fesseln können mit Bauerngewinn, was sie glücklicherweise übersah - und Uwe Jürke.


Uwes Gegner hatte ein paar Bauern weniger und vor allem auch kaum noch verbleibende Bedenkzeit auf der Uhr. Er zog daher sehr hektisch. Uwe spielte dagegen gelassen und gewann nach einem Konzentrationsfehler seines Gegners die Partie. Und auch Jens Kilian schaffte den Sieg; insgesamt also ein 5:3-Sieg für unsere 2. Mannschaft.
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