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BMM - 7. Runde: SK Wennigsen - SVg Calenberg 2 - 6

von links nach rechts in der vorderen Reihe: Harold Allmendinger, Achim Ebbing und Uli Becher; in der hinteren Reihe sind links Klaus Kronenberg und rechts Heinz Tode zu sehen.
Nur knapp vier Stunden Spielzeit benötigte unsere 1. Mannschaft, um im Nachbarschaftsduell gegen Aufsteiger SK Wennigsen einen deutlichen 6-2 Sieg einzufahren.

Uwe Jürke brachte uns nach etwas mehr als zwei Stunden in Führung, nachdem sein Gegner einzügig einen Springer einstellte und daraufhin sofort aufgab, anschließend erzielte Heinz Tode im Duell der Mannschaftsführer am 5. Brett in einer Partie ohne Höhepunkte ein Remis.

Für die beruhigende 2,5 – 0,5 Punkte Führung sorgte dann Michael Muth an Brett 2. Er konterte den ungenügend vorbereiteten Königsangriff seines Kontrahenten mit einem Vorstoß im Zentrum und einer Reihe taktischer Drohungen gegen die nun geschwächte gegnerische Königsstellung, die ihm den Gewinn eines Läufers und den Sieg bescherten.

Für kurze Zeit wurde der Wettkampf noch einmal spannend, als Uli Becher am Spitzenbrett die Segel streichen musste. Schon in der Eröffnung geriet er in eine unangenehme Fesselung, aus der er sich nur auf Kosten eines Bauern befreien konnte. In der Folge verteidigte er sich hartnäckig und es gelang ihm, in ein Damenendspiel zu entwischen, das haltbar schien. Doch sein Gegner fand eine Abwicklung, in der er den Bauern zurück gab, die Damen abtauschte und ein gewonnenes Bauernendspiel erreichte.

Ein schnelles Ende gab es danach in der Partie von Achim Ebbing an Brett 3. In einer Stellung, in der Achim zwar leichte Vorteile hatte, ein Sieg aber noch in weiter Ferne war, machte sein Gegenüber einen unglücklichen Turmzug, mit dem er seiner Dame die einzige Rückzugsmöglichkeit vom Damenflügel versperrte. Achim nahm das Geschenk dankend entgegen, kassierte die Dame und den vollen Punkt.

In der Partie von Klaus Kronenberg lagen Pech und Glück heute ganz dicht beieinander, erst verwechselte er die Züge und verlor einen Springer anstatt einen zu gewinnen (Pech), doch dann konnte er die unkoordinierte gegnerische Figurenaufstellung nutzen, um einen gefährlichen Freibauern auf der a-Linie zu bilden und sich so wenigstens noch ins Remis zu retten (Glück).

Beim Stande von 4-2 war es dann Harold Allmendinger und Rainer Oeckel vorbehalten, den Sack endgültig zuzumanchen. Harold hatte schon aus der Eröffnung heraus Druck auf die gegnerische Königsstellung und drang nun endlich mit seinem Angriff durch, während Rainer geduldig agierte, erst einen Bauern und dann einen zweiten gewann und das dann entstandene Turmendspiel souverän “nach Hause schob”.

Die Einzelergebnisse im Überblick:

Durch diesen Sieg liegt die Mannschaft nun auf dem 3.Platz der Bezirksklasse West und hat bereits zwei Runden vor Schluss das vor der Saison ausgegebene Ziel Klassenerhalt erreicht. Und ein genauerer Blick auf die Tabelle und das Restprogramm zeigt, dass sogar Platz 2 und die damit verbundene Aufstiegs-Relegation durchaus noch im Rahmen des Möglichen sind.

(Text von Michael Muth)
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