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Zum Wandertipp 4 im Deister-Spaß: "Klein Amerika, Walterbach und Nienstedt"

In der zweiten Ausgabe vom „Deister-Spaß“ hat mich der Wandertipp 4 auf Seite 20: „Klein Amerika, Walterbachtal und Nienstedt“ so inspiriert, dass ich diese Wanderung unbedingt machen wollte. Mit dem Titel verband ich eine große Erwartung „Klein Amerika“ im Deister?
Am 20 August machte ich mich mit meinem Mann beim Sonnenschein auf den Weg nach „Klein Amerika“ Die Zufahrt dorthin, von Gehrden aus, fand ich faszinierend. Echt, bei Sonnenschein begeistert mich der Deister jedes Mal und von jeder Seite.
Am Schild „Klein Amerika“ machen wir uns auf den Weg. Von dem längsten Abschnitt des Walterbachtals, der im Wald verläuft war ich enttäuscht, besonders auf dem Rückweg. Die Sicht auf das Tal war größtenteils durch Bäume und Büsche versperrt, und die Tatsache, dass wir keinem Menschen begegneten, bekräftigte meine Meinung. Gut, dass die Wanderung am Landschulheim der hannoverschen Leibnitzschule endete, und mit diesem einmaligen Ort die zurückgelegte Strecke vergessen ließ. Die Größe und Location des Heimes fand ich wunderschön und sehr romantisch, dem Namen entsprechend – Landschulheim – wie eine Metapher zur Landschaft. So stelle ich mir eine Umgebung vor, in der die Schüler und Lehrer entspannen können. Der Deister bietet auch Kindern göttlichen Rahmen für Sommerurlaube, wenn man ihn richtig mit offenen Augen betrachtet, also ihn sehen will.
Nach der „Besichtigung“ des Heimes sind wir der K61 gefolgt, und in Nienstedt gelandet. Ein sehr gepflegter und um diese Zeit scheinbar menschenleerer Ort. Wie im Wandertipp vorgeschlagen, sind wir auf demselben Weg zurückgelaufen. Das Einzige, das mir auf dem Rückweg gefallen hat, waren die unterschiedlichen Kühe, die umgeben von Mücken und Fliegen im Freien grasten. Vielleicht, wenn das Laub lichter oder herbstlich bunt wird, bekommt man das Tal in seiner wahren Größe und Schönheit besser zu Gesicht. Ich habe schon beeindruckendste Fleckchen auf meinen Wandertouren im Deister gesehen. In „Klein Amerika“ angelangt, wirkte das Gehöft immer noch verlassen und leer.
Es war niemand anzutreffen und so blieb meine Frage unbeantwortet: Warum heißt eigentlich dieser Ort „Klein Amerika“?
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