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Heimatbund Gehrden auf den Spuren von Freiherr Adolph Knigge in Bremen

Gehrden: Gehrden | Bei Knigge in Bremen
Heimatbund Gehrden besucht Kniggegrab und Weihnachtsmarkt in Bremen

Mit dem Niedersachsenticket ausgerüstet machte sich eine Gruppe Interessierter aus Gehr-den auf nach Bremen. Bevor dort die eigentlichen Zielorte aufgesucht wurden, stand erst einmal ein von Dieter Mahlert geführter Stadtrundgang auf dem Programm. Am Übersee-museum vorbei erreichten die Gehrdener das Herdentor mit dem Schweinedenkmal und damit die Fußgängerzone in der Bremer Innenstadt. Über die Sögestraße ging es in die Lloydpassage, die sich durch eine eigenwillige Dachkonstruktion auszeichnet. Dann wurde der Weihnachtsmarkt am Bremer Rathaus mit den Stadtmusikanten und dem Roland davor erreicht. Das Glockenspiel in der nahen Böttcherstraße erklang für alle um 12 Uhr. Jetzt führte der Weg an der Martinikirche vorbei hinunter zur Weser und weiter zum Schnoorviertel. In der Mittagspause stärkten sich viele an deftigen Bremer Spezialitäten wie Grünkohl mit Pinkel, Knipp oder Labskaus.
Ausgeruht und gesättigt ging es jetzt in den Bremer Dom: dort befindet sich das Grab von Adolph Freiherr Knigge. Der bekannte „Benimm“-Knigge aus Bredenbeck am Deister, der eigentlich ein Aufklärer war, liegt im Bremer Dom begraben. Der Bremer Dombezirk gehörte über 80 Jahre zum Kurfürstentum Hannover. Knigge war hier sechs Jahre (1790 – 1796) als Oberhauptmann der höchste hannoversche Beamte.
Anschließend blieb der Gruppe noch ausreichend Zeit für den inzwischen beleuchteten Weihnachtsmarkt vor dem Dom. Dann ging es zurück nach Gehrden. „Hat sich wirklich ge-lohnt!“, so der allgemeine Tenor, als die Gruppe wieder den Hauptbahnhof in Hannover er-reichte
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Calenberger-Zeitung | Erschienen am 16.12.2010
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