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SuedLink: BGgS kritisiert MdB Dr. Hendrik Hoppenstedt

Mit den Aussagen unseres MdB Dr. Hoppenstedt zum Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 (siehe unten) beweist er genau das, was ihm Vertreter der Bürgerinitiativen Garbsen gegen SuedLink (BGgS) bereits im vergangenen Jahr - anlässlich einer Infoveranstaltung des NABU Garbsen im Garbsener Rathaus - vorgeworfen haben.

Nach Ansicht der BGgS redet Dr. Hoppenstedt nur den Netzbetreibern nach dem Munde

.
"Er hört nur auf die Lobby der Großkonzerne und behauptet, dass im Norden Deutschlands die Produktion von Windenergie noch weiter ausgebaut werden muss, weil sie im Süden gebraucht wird..."
"Damit meint er nicht nur Bayern. Nein, die Großkonzerne wittern noch weitere Absatzmöglichkeiten jenseits der deutschen Grenzen!"

"Dr. Hoppenstedt vergisst bei seinen Überlegungen vollkomen die mittelständischen Unternehmen, die in der Region Energie erzeugen können, denen aber von der Regierung - ob rot, gelb oder schwarz seit Jahren "Knüppel zwischen die Beine geworfen" werden. Dem Mittelstand wird auf diese Weise der Hahn abgedreht"!

"Weitere 4GW bedeuten auch eine Verdopplung der Erdkabel-Trassenbreite bzw. zusätzliche Mastenreihen bei Überlandleitungen. Davon spricht Dr. Hoppenstedt aber mit keinem Wort.
Die Vorschläge für den Netzentwicklungsplan machen die Netzbetreiber, die an der Stromdurchleitung verdienen: Der Netzentwicklungsplan stellt also keine neutrale Bedarfsermittlung dar.
Dr. Hoppenstedt ignoriert offenbar vollständig die für die Energiewende notwendigen Stromspeicher und die damit verbundenen Alternativen zum SuedLink. Nein, von den regionalen Energieerzeugern spricht er mit keinem Wort..."

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---------- Ursprüngliche Nachricht ----------
Von: Hoppenstedt Hendrik
An: Hoppenstedt Hendrik
Datum: 3. Februar 2017 um 09:38
Betreff: Hoppenstedt: SuedLink erforderlich - Stellungnahmen zum Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 bis zum 28. Februar 2017 möglich


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag von Herrn Dr. Hoppenstedt sende ich Ihnen anliegende Pressemitteilung:


„Hoppenstedt: SuedLink erforderlich - Stellungnahmen zum Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 bis zum 28. Februar 2017 möglich


Der gerade vorgelegte Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 bestätigt die Erforderlichkeit der Stromleitung SuedLink. Hierauf weist der erneut als CDU-Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 43 (Hannover-Land I) gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt hin. Der Entwurf ist im Internet unter www.netzentwicklungsplan.de veröffentlicht.

„Bis zum 28. Februar 2017 besteht noch die Möglichkeit, sich den Entwurf anzusehen und eine Stellungnahme dazu abzugeben“, sagte der Abgeordnete. Man könne sich selbst ein Bild davon machen, aufgrund welcher Annahmen die Übertragungsnetzbetreiber zum angegebenen Ausbaubedarf kommen. Auf Basis aller Rückmeldungen werde der Netzentwicklungsplan dann überarbeitet. Er solle voraussichtlich Anfang Mai 2017 an die Bundesnetzagentur übergeben und veröffentlicht werden.

Die Übertragungsnetzbetreiber rechnen auch in den Jahren 2030 und 2035 mit einem starken innerdeutschen Gefälle bei der Stromerzeugung. „In Norddeutschland wird absehbar mehr Energie erzeugt, als verbraucht. Gleichzeitig gibt es in Süddeutschland ein Erzeugungsdefizit“, so Hoppenstedt. Der weiter steigende Ausbau erneuerbarer Energien insbesondere aus Wind führe in 2035 zu einem gegenüber 2030 zunehmenden großräumigen Nord-Süd-Übertragungsbedarf. Gerechnet werde mit einem zusätzlichen Bedarf an Gleichstromleitungen im Umfang von 6 Gigawatt. Davon entfielen 2 Gigawatt auf den Osten und 4 Gigawatt auf den Westen, erklärte der Abgeordnete.

„Es ist noch nicht genau absehbar, wo diese zusätzlichen Leitungskapazitäten gebaut werden müssten. Da der SuedLink insbesondere Windstrom aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein in den Süden transportieren soll, kann dies aber bedeuten, dass die Kapazität des SuedLinks gegenüber den aktuellen Planungen vergrößert werden muss“, sagte der CDU-Politiker. Er werde die Entwicklung genau im Auge behalten und sich beim SuedLink-Projekt weiter für die Interessen seines Wahlkreises einsetzen.“

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.netzentwicklungsplan.de/netzentwicklun...

In folgendem pdf-Dokument können Sie sich auf den Seiten 90 ff. (S. 13/57 bis 20/57 des pdfs) einen Überblick über die verschiedenen Szenarien verschaffen:

https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/...

Auf S. 96 (19/57) finden Sie die Aussage, „… sind im Szenario B 2035 im Vergleich zu B 2030 … zusätzliche DC-Verbindungen in einem Umfang von insgesamt 6 GW erforderlich. 2 GW dieser zusätzlichen DC-Übertragungskapazität sind im Osten zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Bayern erforderlich sowie 4 GW in einem westlichen Bereich von Schleswig-Holstein/Niedersachsen in Richtung Hessen sowie Baden Württemberg/Bayern mit einem Ein- und Ausspeisepunkt in Nordrhein-Westfalen. Die genaue Aufteilung der Projekte im westlichen Bereich wird aktuell noch untersucht,…“. Auf S. 97 (20/57) finden Sie in der grafischen Abbildung u.a. die SuedLink-Leitung mit lila Punkten (Legende: DC-Neubau B 2035) gekennzeichnet.

Schließlich finden Sie auf S. 113 (36/57) in Tabelle 18 die für das Zubaunetz NEP 2030 erforderlichen Projekte, darunter auch den sog. SuedLink (= Projekte DC3 und DC4).

Mit freundlichen Grüßen

i. A.
Dirk Stern

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Dr. Hendrik Hoppenstedt

Mitglied des Deutschen Bundestages

Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses

für Recht und Verbraucherschutz

Platz der Republik 1

11011 Berlin
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3 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.02.2017 | 01:08  
1.070
Karl-Heinz Wulf aus Garbsen | 22.02.2017 | 09:09  
6
Angela Fobianke aus Garbsen | 24.02.2017 | 10:34  
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