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Späte Genugtuung für Hartmut Büttner Opfergruppe der Kriegsheimkehrer erhielt Entschädigung

Erich Heidenreich, der erst 1955 nach mehr als 10 Jahren Gefangenschaft nach Sachsen-Anhalt entlassen wurde, dankte in bewegten Worten Hartmut Büttner für seinen Einsatz.
Auch noch vier Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag erfuhr der heutige Garbsener CDU-Ratherr Hartmut Büttner eine späte Genugtuung.
Jahrelang hatte sich Hartmut Büttner für Opfer der beiden Diktaturen in Deutschland eingesetzt. Zahlreiche Entschädigungsleistungen und Hilfen tragen dabei auch seine Handschrift. Zu nennen sind vor allem Gesetze für SED- und Stasiopfer sowie Heimatvertriebene.
Nur für die Opfergruppe von Kriegsgefangenen, die mehr als vier Jahre in Gefangenschaft waren, konnte sich Büttner zunächst nicht durchsetzen. Diese so genannten Spätheimkehrer erhielten - wenn sie in den Westen kamen - eine nach Haftzeiten gestaffelte Entschädigung. Wenn sie jedoch in die ehemalige DDR entlassen wurden, gab es hingegen gar nichts. In der DDR waren viele von ihnen außerdem noch massiven Pressionen ausgesetzt. Allein zwei Gesetzentwürfe aus Büttners Feder scheiterten an den Mehrheitsverhältnissen im damaligen Bundestag. Vor einigen Monaten konnte sich der Deutsche Bundestag doch noch auf eine pauschalierte Opferentschädigung einigen.
Als Dank für seinen jahrelangen Einsatz für diese Opfergruppe wurde Hartmut Büttner vom Heimkehrerverband Staßfurt in Sachsen-Anhalt zu einer auch vom Mitteldeutschen Fernsehen besuchten Feierstunde eingeladen. Spätheimkehrer des Staßfurter Verbandes waren es, die Büttner als erste auf die schweren sozialen Ungerechtigkeiten hingewiesen haben. Als Dank für seine unermütliche Tätigkeit bedankten sich die noch wenigen überlebenden Heimkehrer aus Sachsen-Anhalt bei Büttner mit einer Bildcollage aus Staßfurt.
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