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Der Osten im Westen – Aufarbeitung der gesamtdeutschen Vergangenheit“

Heute leider vielfach vergessen: Die Teilung zerriss viele Familien. (Foto: Bundesstiftung zur Aufarbeitung des SED-Unrechts)
Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport lädt in Kooperation mit dem Niedersächsischen Netzwerk für SED- und Stasiopfer zu einer Tagung unter dem Motto „Der Osten im Westen – Aufarbeitung der gesamtdeutschen Vergangenheit“ ein.

Sprecher des Netzwerkes ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hartmut Büttner. Gemeinsam mit Staatssekretär Stephan Mahnke vom Niedersächsischen Innenministerium wird Büttner die hochkarätigen Gäste begrüßen.
Die Tagung findet am Mittwoch den 21. August 2013 um 16.00 Uhr im Restaurant im Leineschloss in Hannover im Gebäude des Niedersächsischen Landtages statt.

Untersucht wird die Frage, ob sich fast 25 Jahre nach dem Fall der Mauer die Erwartungen hinsichtlich einer umfassenden Aufarbeitung des DDR-Unrechts erfüllt haben. Gibt es ein „zu viel“ an Aufarbeitung? Gibt es eine Zukunft der Aufarbeitung oder wird es Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen?

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, wird hierzu Stellung nehmen und sich der Diskussion stellen. Seine Behörde hat einen weltweiten Vorbildcharakter für die Aufarbeitung totalitärer Unrechtsstaaten und versteht sich heute besonders als ein Lernort für Demokratie.

Informationen über die Arbeit der Stasi im Bundesgebiet wird der Vortrag von Prof. Dr. Till Kössler von der Ruhr-Universität Bochum geben. An der anschließenden
Podiumsdiskussion wird auch Dr. Ulrich Mählert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur teilnehmen. Der Burgwedeler Rechtsanwalt Gernot Preuß wird in der Diskussionsrunde die zahlreichen Haftopfer der DDR vertreten. Preuß war wegen seines Einsatzes gegen das SED-Regime selbst mehr als zwei Jahre in den Zuchthäusern der DDR.

Programm:
16.00 Uhr
Empfang, Stehcafé

16.30 Uhr
Begrüßung
Stephan Manke, Staatssekretär im Nds. Ministerium für Inneres und Sport
Hartmut Büttner, Bundestagsabgeordneter a.D. und
Sprecher des Nds. Netzwerks für SED und Stasiopfer

17.00 Uhr
Einführungsvortrag
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

17.15 Uhr
Vortrag „Die Westarbeit der SED“
Prof. Dr. Till Kössler, Ruhr-Universität Bochum

17.45 Uhr: Podiumsdiskussion
mit Roland Jahn
Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Prof. Dr. Till Kössler
Gernot Preuß, Nds. Netzwerk für SED- und Stasiopfer
Moderation: Dr. Marc-Dietrich Ohse

Hinweise:
Ihre Anmeldung richten Sie bitte unbedingt schriftlich oder per E-mail oder Fax bis spätestens 10. August 2013 an:
Nds. Ministerium für Inneres und Sport
Referat 63, Postfach 221, 30002 Hannover
E-Mail: mi-referat63@mi.niedersachsen.de
Fax: 0511/120 99 4768.

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze zur Verfügung stehen, behalten wir uns vor, die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs zu berücksichtigen.
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