Ferienpass Garbsen: Fli-Fla Fledermaus-Exkursion

Die gesamte Gruppe, lauter kleine Fledermäuse. Da können die fliegenden "Mäuse" ja ruhig kommen.
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  • Die gesamte Gruppe, lauter kleine Fledermäuse. Da können die fliegenden "Mäuse" ja ruhig kommen.
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Am 03.08. fand eine der Ferienpassaktionen des NABU unter dem Titel "Fli-Fla Fledermaus-Exkursion" statt. Um 21:00 Uhr trafen 14 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren am Treffpunkt am Berenbosteler See ein. Von dort aus startete die Ferienpassaktion mit einer Bastelarbeit. Frau Strube vom NABU hatte Fledermausmasken vorbereitet. Diese durften die Kinder ausschneiden und anmalen. Mit Hilfe eines Gummibandes konnten die Masken aufgesetzt werden. So lauschten anschließend 14 kleine Fledermäuse den Ausführungen von Frau Strube.

Es folgte eine kleine Einführung in die Lebensweise der Fledermäuse. Dabei half Fledie die "Sofafledermaus" der Familie Strube kräftig mit. So lernten die Kinder, wie Fledermäuse sich im Flug orientieren und dass man deren Stimme nicht hören kann. Damit man die Fledermäuse aber trotzdem orten kann, wurden Fledermausdetektoren verteilt. Gut vorbereitet machten sich die Gruppe auf den Weg um den See.

Leider sichtete die Gruppe an diesem Abend keine "großen Abendsegler", dafür war schon die erste Zwergfledermaus etwas Besonderes, denn sie führte ihren Nachwuchs aus, um ihm das Jagen beizubringen. Es wurden auch noch Rauhhautfledermäuse und ein paar Wasserfledermäuse gesichtet. Um die Wasserfledermäuse zu entdecken leuchtete Herr Strube immer wieder mit einem Scheinwerfer über den Berenbosteler See. Auch die Wasserfledermäuse führten an diesem Abend ihre Jungen zum Jagen aus. Da die Kleinen noch nicht so ausdauernd im Fliegen sind, waren immer wieder große Pausen zwischen den Sichtungen zu bemerken. In dieser Zeit ruhten sich die jungen Fledermäuse aus.

Jedes Kind war mit einer Taschenlampe ausgestattet, die aber bis kurz vor dem Ende der Tour ausgeschaltet bleiben musste, damit die Augen an die Dunkelheit gewöhnt blieben. Sonst kann man die Fledermäuse nicht beobachten. Gegen 22:30 Uhr war es dann so dunkel, dass die Kinder endlich ihre Taschenlampen anschalten durften, um sich auf den Rückweg machen zu können. Um 23:00 Uhr wurden sie dann am Startpunkt von ihren Eltern wieder in Empfang genommen. So endete ein aufregender Abend am Berenbosteler See.

Bürgerreporter:in:

Olaf Pflüger aus Garbsen

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