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Robert Wicke - mit der Jonglage aus Hannover in die Welt

  "Robert Wicke ist ein Kind der Wegwerfgesellschaft - wollte nicht immer nur wegwerfen sondern auch mal auffangen. Jetzt ist er Jongleur, kommt eben mal auf die Bühne und versetzt mal eben den Saal in beste Laune", war einmal in einer Ankündigung zu einer Varietéshow zu lesen. Klingt gut und stimmt auch so weit, dass Robert Wicke meisterlich die Keulen und Kugeln, Bälle und was man ihm sonst noch zuwirft, durch die Luft wirbeln
lässt. Und doch ist Wickes Smartshow mehr als die scheinbare Überwindung der Schwerkraft: Es ist auch Comedy und Pantomime, Artistik und Tanz. Vor allem aber ist jede Vorstellung eine immer wieder überraschende Mischung aus Akrobatik, Musik und liebenswertem aber nie peinlichem Humor, mit der er seine Zuschauer fesselt und zum Lachen, manchmal aber auch ein bisschen zur gespielten Verzweiflung bringt. Denn jeder Auftritt ist auch immer ein Dialog mit dem Publikum, das Robert Wicke unwiderstehlich in seine Kunststücke und Späße einbezieht. Seit Mitte der Neunzigerjahre ist er auf den Straßen der Welt unterwegs, angefangen aber hat alles in der Heimatstadt Hannover. Dort baute er eines Tages seinen Utensilienkoffer in der Fußgängerzone auf und machte das kahle Pflaster zur Bühne. Passanten blieben stehen, ließen sich zum Staunen verführen und vergaßen die Zeit bei der Jonglier-Komödie des jungen Künstlers. "Ich wollte immer auf der Straße Dinge zeigen," sagt Robert Wicke im Rückblick, "die man sonst nur auf der Bühne sieht." Die Faszination für die Bühne entdeckte er bereits im zarten Alter von vier Jahren bei einem Fernsehnachmittag mit den Großeltern.

Als auf der Mattscheibe ein Mann Keulen, Ringe und Bälle durch die
Luft wirbelte, wollte der vollkommen begeisterte Robert wissen, wer das sei. Da Oma und Opa sich nicht einigen konnten, ob der Mann nun Artist oder Akrobat wäre, beschloss der Enkel keine Kompromisse einzugehen und Artist-Akrobat zu werden. Mit 15 machte er den Plan wahr, begann schon als Schüler mit dem Training und nahm später Unterricht bei einem amerikanischen Weltklassejongleur. Der brachte dem Showtalent nicht nur die Tricks und Kniffe der Ballakrobatik bei, sondern auch den gekonnten Umgang mit dem Publikum.

In den folgenden Jahren bereiste Robert Wicke Europa, Asien und Australien: in Norwegen begeisterte er mit seinen Shows in Schulen und Kulturzentren, jonglierte beim Adelaide Fringe und verbrachte insgesamt neun Monate in Japan. Den Aufenthalt in Fernost verdankte er zwei japanischen Gästen des Hannoverschen Maschseefestes, die ihn dort bei einem Auftritt beobachteten und vom Fleck weg engagierten. In diesen Lehr- und Wanderjahren entwickelte Wicke seine Auftritte ständig weiter und passte sie an die Bedürfnisse eines internationalen Publikums an. Pantomime und Musik, Bewegung und Gestik, Humor und Mimik sind seine Sprache, die überall verstanden wird - genauso wie sein grenz- und kulturübergreifender Humor. Seitdem zieht er regelmäßig in den Sommermonaten durch Frankreich, Italien und Spanien, ist regelmäßiger Teilnehmer der Festivals in Avignon und Cazorla. Bei einer ganzen Reihe von Festivals steht er mittlerweile als Preisträger in den Jahrbüchern, den Kleinkunstpreis des "La Strada"-Festivals in Augburg holte er sich sogar zwei Mal. Robert hat mit seiner Show inzwischen auch die große Bühne erobert und tritt nach Premieren in kleineren Clubs seit 2005 in den Shows des Georgspalast-Varietés auf - 2005 in Bad Oeynhausen, im Herbst/Winter 2006 im traditionsreichen Haus in Hannover. Als er anfing, wollte Robert Wicke die Bühne noch auf die Straße verlegen. Jetzt bringt er die Straße mit ihrer frischen Brise in die Säle der Unterhaltungstempel.

Ich finde er ist der beste. Ich kann nur empfehlen das sich anzuschauen.

Infos unter: www.smartshow.de
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