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Neuer Jugendkeller entsteht bei Versöhnung

Dominik (li.) und Jona bei der Arbeit
Garbsen: Gemeindehaus der Versöhnungskirche | In den Räumen der Havelser Versöhnungskirchengemeinde wird seit ein paar Wochen gebohrt, gesägt, geschraubt und es duftet herrlich nach frischer Farbe. Die fleißigen Handwerker sind allesamt Jugendliche aus den evangelischen Kirchengemeinden der „Kooperation Mitte“. Sie arbeiten an dem großen Ziel, bis zum 19. April ihr neues Domizil für die Jugendarbeit eingerichtet zu haben. „Dann soll es eine richtige Einweihungsparty geben“ freut sich Dominik [15]. Er ist mit großem Geschick und der Hilfe von Konfirmand Jona [13] gerade dabei, dass Gerüst für einen Stehtresen zusammen zu bauen. „Das habe ich alles von meinem Vater und Großvater abgeschaut und hier kann ich es anwenden“, erläutert Dominik weiter. Er hofft, dass die neugestalteten Räume gut angenommen werden. Nebenan kümmert sich Ilka [16] derweil um die Gestaltung der Wände. Dabei ist sie schon beim zweiten Anstrich und an vielen Stellen ist echte Feinarbeit gefragt. Die Jugendlichen haben tolle Ideen entwickelt und mit viel Eifer und erstaunlichem handwerklichem Können in die Tat umgesetzt. „Wir haben einen Raum eher zum ruhigen Quatschen und Chillen vorgesehen, hier herrschen warme Farbtöne vor. Nebenan entsteht der Raum für die Aktivitäten. „Mein großer Wunsch wäre, wenn der „O-Do“ erhalten bliebe. Mein absoluter Herzenswunsch wäre, die alte Küche aus Alt-Garbsen mit nach Havelse bringen zu können. Da hatten wir echt schon tolle Backofenaktionen mit!“ lässt Ilka durchblicken. Für Jona ist dagegen wichtig, zukünftig einen Treffpunkt zu haben, an dem er Kontakt zu seinen Mitkonfirmanden halten kann.
Diakonin Andrea Spremberg erläutert die Situation: „Wir vier evangelischen Kirchengemeinden der Kooperation verteilen unsere Schwerpunkte in die verbleibenden Gemeindehäuser. Das ist das neue Gebäudekonzept. Die gemeinsame Jugendarbeit wird ihren Platz zunächst in Havelse finden. Wir freuen uns sehr, dass die Jugendlichen hier mit offenen Armen empfangen wurden und dass das so schnell und unkompliziert geklappt hat .“ Hierzu wurde seitens der Versöhnungskirchengemeinde kurzerhand in einer samstäglichen Entrümpelungsaktion mit gut 15 Helfern der benötigte Platz geschaffen. „In gut 2 Stunden war der riesige Container voll!“, so Dietmar Golnik, Kirchenvorsteher aus Havelse und Beauftragter für die Kinder-und Jugendarbeit und erklärt weiter: „Wir wünschen uns eine Jugendarbeit, die nicht fragt: wo kommst du her? Wichtig ist, dass jeder einzelne Jugendliche einen Platz bei Kirche hat!“ Auch die neue Kirchenband wird zukünftig in der Versöhnungsgemeinde proben und ab Mai startet dort ein Trainee-Programm für Teamer.
„Hier ist es nicht ganz so kellerig wie früher in Alt-Garbsen und die Lage ist echt ok!“ fasst Ilka treffend zusammen, um sich dann gleich wieder ans Werk zu machen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 04.03.2013
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