Fast fährt man dran vorbei

Blick von der Brücke nach Westen, also bachaufwärts
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Stünde nicht das Schild an der Nebenstraße von Barnebeck nach Thune im Grenzbereich von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen - man führe glatt an der Barnebecker Mühle vorbei. Doch im Rahmen des Projektes "Grünes Band Deutschland" wurden Schilder aufgestellt, um auf die Mühlen am Harper Mühlenbach, auch Obere Dumme genannt, hinzuweisen.
Die Barnebecker Mühle besaß seit mindestens 1652 Staurechte am Harper Mühlenbach, der damals noch in zahlreichen kleinen Windungen durch das Land floss.In ihr wurde das Getreide der umliegenden Bauernhöfe zu Mehl und Schrot gemahlen.
Die letzte Müllerfamilie Peters wurde 1952 zwangsumgesiedelt, weil die Mühle unmittelbar an der innerdeutschen Grenze lag, die in der Bachmitte verlief.1959 mussten die Bürger von Barnebeck die verfallenen Gebäude abreißen. Dann wurde die Grenze massiv ausgebaut. Auch aus dem benachbarten Ort Groß Grabenstedt wurden die Menschen zwangsausgesiedelt.
Der Zulauf zur Mühle ist noch erhalten und Flächen des Mühlteiches sind noch erkennbar.

Bürgerreporter:in:

Stefan Weigang aus Garbsen

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