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Benedikt XVI macht den Weg frei für eine hoffentlich offenere Kirche

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Unsere Kirche muss sich öffnen
Die deutsche Rücktrittswelle geht nun bis nach Rom.
Benedikt XVI. geht aus Alters- und Krankheitsgründen.

Mir wird er nicht fehlen. Ich hatte schon seit seiner Wahl nichts Positives von ihm erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Viele Fenster, die das II. Vatikanische Konzil geöffnet hatte, verschloss er wieder.
Als Frau bin ich besonders betroffen, dass wir weiterhin oft nur Lückenfüllerrollen in unserer Kirche bekommen.
Das ist nicht zufriedenstellend und das wird auch der nächste Papst sicher nicht ändern, aber ein kleiner Schritt in diese Richtung auch mit Blick auf den völlig überholten Zölibat wäre wünschenswert.

Die evangelische Kirche als Schwesterkirche muss wieder als gleichberechtigt angesehen werden.

Der Umgang mit Homosexuellen, Empfängnisverhütung und vor allem auch die Missbrauchsskandale bedürfen einer ganz neuen Verfahrensweise.

Ich bin katholisch und werde es vermutlich auch bleiben.

Ich habe allerdings viele Fragen an meine Kirche und bin mit vielen Dingen nicht einverstanden.
Ich folge meinem Gewissen schon lange mehr als einem Papst, der scheinbar weitab von uns Menschen, vor allem den Familien und Frauen lebt.

Hoffentlich gibt es im März einen frischen Frühlingswind aus Rom. Den braucht unsere Kirche dringend!
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7 Kommentare
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Erich Schmitt aus Stadtallendorf | 12.02.2013 | 02:09  
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Elisabeth Patzal aus Garbsen | 12.02.2013 | 02:11  
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Erich Schmitt aus Stadtallendorf | 12.02.2013 | 02:41  
26.067
Elisabeth Patzal aus Garbsen | 12.02.2013 | 02:43  
57.843
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 12.02.2013 | 16:55  
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Elisabeth Patzal aus Garbsen | 12.02.2013 | 19:11  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 12.02.2013 | 23:02  
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