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TuS-Panther - Einsatz, Leidenschaft und Michael Luderschmid

Trotz Bedrängnis gelingt Alexander Leindl in dieser Situation das Tor zum 1:0
 
In dieser Situation gab es kein Durchkommen für Johannes Stumpf
- TuS-Panther bezwingen die „Junglöwen“ nach großem Kampf mit 26:23 (14:12) -

War es vor 14 Tagen Josy Stumpf, der nach dem Siebenmeter zum 33:32 von seinen Mitspielern fast erdrückt wurde, wusste das Team auch diesmal, bei wem es sich zu bedanken hatte. Nach einer insgesamt überzeugenden Leistung waren es seine Glanzparaden gerade in der Schlussphase, die sein Team im Spiel hielten und auf die Siegerstraße führten. Unabhängig davon war es wieder ein Spiel mit Leidenschaft und Tempo, das die erneute große Panther-Anhängerschaft in Begeisterung versetzte und die Halle wieder zu einem Hexenkessel werden ließ.
Einen Grundstein zum Erfolg sah Trainer Martin Wild darin, das schnelle Spiel der Gäste nach vorne zu unterbinden. Lieber sollte mal auf einen Abpraller verzichtet und der Weg zurück in die Abwehr gesucht werden. Dazu kam, dass über eine schnelle Abwehrarbeit der gegnerische Angriff in eins gegen eins Situationen gezwungen wird, was für uns von Vorteil wäre.
Das alles gelang in den ersten zehn Minuten bestens, so dass dem Nachwuchs des Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen, erst in der elften Minute der Treffer zum 4:1 gelang. Damit war der Bann gebrochen, zumal auch die beiden Außenspieler der Gäste ihr Können unter Beweis stellten und Michael Luderschmid keine Chance ließen, einen Ball zu halten. So konnten die Gäste nicht nur zum 4:4 und 5:5 in der 17. Minute ausgleichen, sondern auch bis zur 19. Minute mit 7:9 in Führung gehen. In dem sehr schnellen und körperlich intensiv aber fair geführten Spiel schlichen sich auf beiden Seiten ein paar technische Fehler mehr ein, als es in anderen Spielen der Fall war. So konnte unser Team zwei Fehler nutzen, zunächst den Ausgleich erzielen und bis zur 23. Minute und dem 10:7 wieder mit drei Tore in Führung gehen. Davon ließen sich die Nordbadener aber nicht beeindrucken, glichen zum 11:11 aus und mussten trotzdem mit einem 14:12 Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Was die Spannung anbelangte, durften sich die Zuschauer auf eine weitere Steigerung freuen. Es sollten weniger Tore als in der ersten Halbzeit fallen, was aber auch zur Spannung beitrug. Die „Junglöwen“ konnten in der 39. Minute zum 16:16 ausgleichen und hatten, wie im weiteren Verlauf des Spieles auch immer wieder die Gelegenheit in Führung zu gehen. Entweder scheiterten sie an unserer Abwehr, an dem sich noch mehr steigernden Michael Luderschmid oder ihren eigenen Nerven. So überstand unser Team viele brenzlige Situation, behielt selbst die Nerven und konnte so immer wieder ein zwei Tore vorlegen. Das brachte die Gäste in Zugzwang. Eine Vorentscheidung fiel zwischen der 53. und 56. Minute. Nicht nur, dass wir eine Zweiminutenstrafe ohne Gegentor überstanden, gelang Yannick in dieser Phase das 23:21 und Josy Stumpf das 24:21. Dazu hielt Michael Luderschmid drei sehr wichtige Bälle von außen, mit denen er die Zeichen auf Sieg über den Tabellenführer setzte. In den letzten Minuten versuchten es die Gäste zwar nochmals mit einer Manndeckung, die aber nicht zum gewünschten Erfolg führte, so dass es Tobias Prestele vorbehalten war, mit der Schlusssirene den Treffer zum verdienten 26:23 Erfolg zu erzielen.
Wie wichtig dieser Sieg, nicht nur für die Moral war, zeigen die anderen Ergebnisse und ein Blick auf die Tabelle. Am kommenden Wochenende geht es zum Tabellenletzten TV Hochdorf, was kein einfaches Unterfangen wird. Obwohl das Team von Trainer Martin Wild in den bisherigen Auswärtsspielen keine schlechten Leistungen ablieferte, hat sie sich dafür aber nie selbst belohnt. Vielleicht gelingt es in Hochdorf, bevor es zum hochgehandelten Meisterschaftsanwärter Heilbronn-Horkheim geht und das nächste Heimspiel am 04.11.2017 gegen den wiedererstarkten VfL Pfullingen auf dem Spielplan steht.


Für den TuS spielten:
Tor: Michael Luderschmid (1), Lucas Kröger, Markus Winkler
Alexander Leindl (1), Tizian Maier (3), Philip Ball (4/1), Matthias Hild, Korbinian Lex (2), Sebastian Meinzer (4), Yannick Engelmann (5), Johannes Stumpf (1), Julian Prause (4), Ole Schwagerus, Tobias Prestele (2)
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