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Panther behalten im Abstiegsduell die Oberhand

Johannes Stumpf - in die Zange genommen
 
Auch für Tobias Prestele gab es kein Durchkommen
-Sehr gute Abwehrleistung beim verdienten 22:19 (8:8) Erfolg über die SG Pforzheim/Eutingen-

Wenn sich zwei der besten Abwehrreihen gegenüberstehen, kann man davon ausgehen, dass wenig Tore bejubelt werden können. Diese Vorahnung bestätigte sich vor allem in der ersten Halbzeit, die 8:8 endete. Dabei kam unser Team besser ins Spiel und konnte über eine äußerst bewegliche und stabile Abwehr nach dem 3:2 (8. Minute) den Vorsprung bis zur 17. Minute auf 7:3 ausbauen. Trotz des beruhigenden Vorsprungs und einer guten Leistung scheint es momentan so, dass Kleinigkeiten die Mannschaft an sich zweifeln lässt und sich Verunsicherung breit macht. Auf die Frage bei der Pressekonferenz an Trainer Martin Wild, ob in dem Punkteabzug eine Ursache zu suchen sei, dass die Lockerheit und Leichtigkeit nicht mehr so vorhanden ist und das sich auf die Psyche seines Teams auswirkt, antwortete er, dass er über dieses Thema in den letzten Wochen ein paar Bücher hätte schreiben können. Da ist ganz sicher einiges dran, da nach dem einen und anderen technischen Fehler und vergebenen Chancen, plötzlich nichts mehr gelingen wollte und man merkte, dass der Mannschaft ein gewisses Maß an Selbstvertrauen fehlt. So konnte die SG den Rückstand im Laufe des Spieles Tor um Tor verkürzen, da nur noch Markus Hoffmannn ein Tor bis zur Halbzeit beisteuern konnte.
Da man mit der Abwehrleistung zufrieden sein konnte, ging es in der Halbzeitansprache nur darum, die Mannschaft aufzurichten. So sollten die Nahtstellen wieder konsequenter genutzt und auch wieder mehr Zug zum Tor gezeigt werden. Nicht förderlich, dieses Unterfangen umzusetzen, war die 8:9 Führung der Gäste. In Überzahl gelang der Ausgleich und einen Angriff später stibitzte sich Christian Haller den Ball und erzielte die erneute Führung zum10:9. Gänzlich kippte das Spiel durch zwei umstrittene SR-Entscheidungen, die die Emotionen hochkochen ließen. Trainer Martin Wild handelte sich eine Verwarnung ein, die Mannschaft „wachte“ auf und auch die Zuschauer trugen ihren Teil dazu bei, dass der Vorsprung bis zur 40. Minute auf 13:9 ausgebaut wurde.
Dieser Vorsprung hatte überwiegend Bestand und betrug in der 55. Minute sogar sechs Tore. Neben dem wichtigen Sieg und den zwei Punkten im Kampf gegen den Abstieg versäumte es die Mannschaft aber einen deutlicheren Sieg einzufahren. Ganz sicher wäre es auch ein Erfolg für die Moral gewesen, wenn es gegen die stärkste Abwehr ein paar Tore mehr gewesen wären. Wichtig in erster Linie war, sich auch mental den Gegebenheit zu stellen und mit einem Erfolg vielleicht auch wieder die Selbstsicherheit und die Lockerheit zu finden, die in den nächsten schweren Spielen erforderlich sein wird.
Jungs – Kopf hoch – Ihr könnt es !!!!




Für den TuS spielten:
Tor: Michael Luderschmid (1), Lucas Kröger,
Alexander Leindl, Philip Ball (3), Marcus Hoffmann (6), Christian Haller (2), Korbinian Lex, Sebastian Meinzer (4/3), Maximilian Lentner (2), Yannick Engelmann, Johannes Stumpf (3), Frederik Hartz, Julian Prause, Tobias Prestele (1),
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