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Gäste der TuS-Panther werden ihrer Favoritenrolle gerecht

Felix Kerst auf dem Weg zum ersten von sieben Toren
 
Korbinian Lex war nicht nur in der Abwehr gefordert sondern auch als Torschütze
- Engagiertes Auftreten der TuS-Panther mit ein paar Fehlern zu viel führen zur 27:31
(14:16) Niederlage gegen die TGS Pforzheim

Jede Niederlage ist ärgerlich. Über die gegen den Meisterschaftsanwärter aus Pforzheim müssen sich die Panther aber keine großen Gedanken machen. Die rund 700 Zuschauer in der Wittelsbacher Halle sahen ein engagiertes und bis zum Schluss kämpfendes Team, das in entscheidenden Phasen den einen und anderen Fehler zu viel machte und die sich bietenden Chancen nicht nutzen konnte.
Trainer Martin Wild standen mit Korbinian Lex, Yannick Engelmann, Falk Kolodziej und Sebastian Meinzer nur vier Rückraumspieler zur Verfügung, die auch in der Abwehr noch Schwerstarbeit verrichten mussten. Mit Johannes Stumpf und Alexander Leindl fehlten ihm im Rückraum wichtige Alternativen, was sich im Laufe des Spieles auch angesichts der in der Wittelsbacher Halle vorhandenen „Saunatemperatur“ bemerkbar machte. Dazu kam, dass Sebastian Meinzer im Angriff nicht seinen besten Tag erwischte und leer ausging, was äußerst selten vorgekommen ist.
Die Rollen waren klar verteilt und Trainer Martin Wild forderte von seinen Spielern die teilweise individuellen Vorteile der Gäste durch erhöhten Einsatz auszugleichen. Über die gewohnt offensive Abwehrarbeit sollten Ballgewinne erfolgen und die Gäste ins Zeitspiel gebracht werden. Das gelang zunächst ganz gut, was zu einer schnellen 2:0 Führung führte. Die Gäste ließen sich dadurch jedoch nicht beeindrucken, fanden mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel und auch die Abwehr konnte schnelle Gegenstöße verhindern. Bis zum 5:5 in der 13. Minute konnte das Spiel ausgeglichen gestaltet werden. Danach gingen die Gäste mit dem 9:11 erstmals zwei Toren in Führung, die über den Zwischenstand von 11:12 in der 25. Minute bis zum 14:16 zur Halbzeit hielt.
Wie zu Beginn des Spieles hatte unser Team den besseren Start und glich schnell zum 16:16 aus. Zwei kleine Fehler nutzten die Gäste sofort wieder zur 16:18 Führung. Obwohl wir bis zur 42. Minute und dem 19:21 mehrmals die Gelegenheit hatten auszugleichen, scheiterten wir an individuellen Fehlern, ohne jemandem einen Vorwurf zu machen. In manchen Szenen fehlte die Routine und vielleicht ein wenig die Ruhe mehr aus der Gelegenheit zu machen. Die Gäste nahmen die „Geschenke“ gerne an und in der 48. Minute war mit dem 19:24 auch eine erste Vorentscheidung gefallen. Trotzdem steckte die Mannschaft nie auf, ohne sich wirklich selbst zu belohnen. So hatte der Fünftorevorsprung bis zur 60. Minute Bestand, ehe Cedrik Riesner, der in einer abenteuerlichen Reise vom Trainingslager in Freiburg erst kurz vor dem Spiel eintraf, der letzte Treffer zum verdienten 27:31 Erfolg der Gäste glückte.
Trotz dieser Niederlage herrschte unter den Fans keine große Enttäuschung, da jeder gesehen hat, dass der Wille zum Erfolg vorhanden war und man einem Gegner unterlegen war, der zum einen breiter aufgestellt war und zum anderen auch routinierter agierte. Viel Freude bereiteten die beiden Außen Benedikt Hack und Felix Kerst. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft von weiteren Verletzungen verschont bleibt und die beiden Verletzten Johannes Stumpf und Alexander Leindl bald wieder ins Spielgeschehen eingreifen können.
Als nächstes führt und die Reise in die Pfalz zur TSG Haßloch, die mit dem 29:27 über den HBW Balingen-Weilstetten II ihre Heimstärke unter Beweis stellte, so dass viel Arbeit auf unsere Abwehr zukommen wird. Auch wenn die TSG als „Neuling“ in der 3. Liga geführt wird, trifft dies auf uns nicht zu, da es gegen die TSG in der Vergangenheit einige spannende Duelle gab und wir somit wissen, was unser Team erwartet.



Für den TuS spielten:

Tor: Michael Luderschmid, Markus Winkler, Valentin Hagitte

Gianni Huber (1), Falk Kolodziej (2), Johannes Borschel, Korbinian Lex (5), Cedrik Riesner (1), Noah Newel, Sebastian Meinzer, Tobias Urban, Felix Kerst (7/1), Yannick Engelmann (2), Julian Prause (3), Benedikt Hack (5), Ole Schwagerus, Benedikt Hagitte (1),
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