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Billard-Bundesliga: 14./15.01.2012

BSV Playhouse Fürstenfeldbruck zerlegt im Bundesliga-Spitzenspiel gleich zweimal den BSV Dachau

Stern des Südens-Sieger

Fürstenfeldbruck – Mit zwei souveränen Siegen über den Erzrivalen BSV Dachau hat die Brucker Bundesliga-Billard-Mannschaft das „Tor zur deutschen Meisterschaft“ am zweiten Januar-Wochenende weit aufgestoßen. Die klaren 6:2 und 7:1 Erfolge der Brucker über den Landkreis-Nachbarn stellten dabei die Überraschung der beiden Spieltage dar. „Die Jungs spielten an diesem Wochenende nahezu perfektes Billard. Der Verein ist stolz auf jeden einzelnen Spieler“, zeigte sich Playhouse-Präsident Stefan Klein begeistert vom Erfolg seiner Mannschaft. Der BSV Playhouse Fürstenfeldbruck rangiert nun nur noch einen Punkt hinter dem aktuellen Bundesliga-Tabellenführer und Titelverteidiger BC Oberhausen, während der BSV Dachau nach den beiden Niederlagen wohl endgültig alle Hoffnungen auf die Deutsche Meisterschaft begraben kann.
Akribisch und intensiv hatte sich der ärgste Verfolger und Bundesliga-Zweite aus Bruck auf die beiden bayerischen Derbys gleich zu Beginn des neuen Jahres vorbereitet. Eine Woche lang trainierte die Mannschaft täglich gemeinsam, und Brucks Neuling Florian Hammer bereitete sich sogar vier Wochen lang täglich auf den Wettkampf gegen den Tabellendritten aus Dachau vor. Dafür wurde die Mannschaft am Samstag im Heimspiel nach einem sensationellen 4:0 Halbzeitstand mit einem 6:2 Sieg belohnt; am Sonntag in Dachau lagen die Brucker zunächst 0:1 hinten, gewannen aber dann mit einem unglaublichen 7:1, was zugleich der höchste Auswärtssieg in dieser Bundesliga-Saison darstellte.
Alle Spieler waren bis unter die Haarwurzel motiviert und beim Aufeinandertreffen topfit. Roman Hybler spielte an beiden Tagen gewohnt stark Acht-Ball, Harald Stolka gewann am Samstag im Acht-Ball mit 3:1 sogar gegen den amtierenden Europameister in dieser Disziplin, Dominic Jentsch, und am Sonntag gelangen Stolka beim Rückspiel in Dachau gleich zwei 3:0 Siege. Christoph Reintjes gewann an beiden Spieltagen alle Partien. Sein 14/1 Endlos-Spiel war lehrbuchreif. So gab es für den Jugend-Europameister Manuel Ederer keine Chance, das Spiel, das letztlich mit 125:7 Bällen für Reintjes endete, noch für sich zu entscheiden. Für Florian Hammer war es die erste Teilnahme an einem so emotional wichtigen Spieltag. Er spielte souverän und behielt auch am Sonntag im letzten Satz die Nerven, als sein Gegner mit 2:0 in Führung ging. Er schaffte die Wende und siegte mit 3:2.
Der vom BSV Dachau sozusagen als zusätzliche Motivation für den Sieger der beiden Begegnungen ausgelobte Wanderpokal „Stern des Südens“ fiel mit dem sensationellen Ergebnis von 13:3 gewonnenen Partien an das Team BSV Playhouse Fürstenfeldbruck. Als „Most Valuable Player“ des Wochenendes wurde Florian Hammer mit einem eigenen Preis ausgezeichnet. „Dieser Preis wird an denjenigen verliehen, der auch in schwierigen Situationen noch die Nerven behält. Hammer hat im letzten Satz trotz eines Rückstands höchste Konzentration bewiesen und dadurch auch diesen Satz für sich entscheiden können“, begründete Bundestrainer Andreas Huber bei der Übergabe des Preises an Hammer die Entscheidung der Jury.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin fürstenfeldbrucker | Erschienen am 17.02.2012
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